News22.11.2008
21.11.2008
20.11.2008
WerbungInformationen128 ![]()
Töten am Bildschirm: ZDF erneut am Thema vorbei![]()
In der Sparte "Diskussion um Killerspiele" berichten wir immer wieder über aktuelle Themen, die mit Gewalt in Videospielen und der Kritik daran zu tun haben. Am gestrigen Dienstagabend sendete das ZDF in der Sendung Frontal 21 erneut einen Bericht über Videospiele und ihren Einfluss auf Jugendliche Nutzer.
Der Bericht stand dabei unter der Überschrift "Töten am Bildschirm" und sollte zeitnah zur Games Convention 2007 sicherlich den einen oder anderen Zuschauer besonders aufschrecken lassen. Im Zusammenahng mit dem Bericht wurde auch der Spielern bereits bestens bekannte Prof. Christian Pfeiffer, Vorstand des Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, befragt. "Je isolierter die Jugendlichen sind, je mehr sie eintauchen in diese Welt des Tötens, je mehr sie gefährdet sind durch andere Lebensaspekte, die sie nicht haben zur freien Entfaltung kommen lassen, um so wahrscheinlicher ist es, dass sie dann das, was sie aktiv am Computer tun, auch in die Tat umsetzen, dass sie andere drangsalieren, gewalttätig werden, bis zu ganz schlimmen Gewaltexzessen", so Pfeiffer im Interview.Unterstrichen werden die Aussagen dabei von Statistiken, die alleinstehend wenig Aussagekraft haben. Da wird vom Anstieg der Gewaltbereitschaft gesprochen, die scheinbar nach oben schnellt, wenn gewaltlastige Videospiele konsumiert werden. Nicht beachtet wird dabei allerdings, dass die Gründe sehr viel weitreichender sind und der alleinige Medienkonsum entsprechender Videospiele nicht der alleinige Steigerungsgrund sein dürfte. Einen Begleitartikel zum Bericht findet Ihr über den Link unter dieser Meldung. In diesem werden die Kernpunkte nochmals herausgestellt. 10 ![]()
KommentareUm Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden. |
23.08.2007 - 11:10 Uhr pan99
Autor der News den Bericht nicht gesehen oder nicht
richtig zugehört haben. Speziell der in der News
zitierte Prof. Pfeiffer behauptet mit keinem einzigen
Wort das gewaltlastige Computerspiele der einzige oder
ausschliessliche Grund für den Anstieg der
Gewaltbereitschaft ist. Das tut er noch nicht einmal in
oben angeführtem Zitat. Dementsrechend ist auch der
obige Kommentar dazu extrem unseriös und nichts anderes
als Stimmungsmache. Es wird auch sicher gute Gründe
haben warum der Newsautor uns vorenthält, dass in dem
Bericht auch über die FH Köln berichtet wird, die in
ihren Studien zu anderen Ergebnissen kommt, die aber
auch gezielt von der Spieleindustrie gesponsort wird.
Ich will das nicht werten und ich will auch die
Aussagen von Prof. Pfeiffer nicht werten, aber wenn ihr
euch ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen wollt,
sollte zumindestens die Berichterstattung zum Thema
seriöser und unvoreingenommener werden. Das hier ist
wieder mal Bild-Niveau, sorry.
22.08.2007 - 12:18 Uhr netgear
wird seine faktenlosen Thesen zum Besten zu geben...
Traurig ist aber allein schon, das seine reißerischen
"Argumente" genau das richtige sind für die senilen,
Fachbereichsunwissenden Senioren die abends vorm
Bildschirm sitzen seinen geistigen Dünnschiss wieder
fressen werden.
Das Bild vom sozial isolierten Killerspiel-Spieler wird
weiter zementiert.
Einseitige populistische Berichte for teh win! Bloß
keine Gegenargumente zulassen!
MfG Netgear, der seit Anfang der 90er mit Doom
angefangen hat und letztlich Stalker durchspielte, und
immer noch nicht Amok lief! Aber muss ja bald
passieren, gelle ?