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Bohlenräuber macht Medienkonsum verantwortlich

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Autor: Torsten Kägler | 18.07.2007 | 12:44 Uhr
Unter der Überschrift "Diskussion um Killerspiele" berichten wir immer wieder über Ereignisse, die dafür sorgen, dass Videospiele als Auslöser für Gewalttaten oder Fehlverhalten in den Fokus der Berichterstattung rücken. Erst kürzlich war das Urteil im Prozess im Doppelmord von Tessin gefallen. Dabei hatte der Verteidiger versucht, dass beim Strafmaß berücksichtigt wird, dass die Täter durch Medienkonsum zwischen realen und virtuellen Welten nicht mehr unterscheiden könnten.

Am 11. Dezember des vergangenen Jahres wurde der Poptitan Dieter Bohlen in seiner Villa im niedersächsischen Tötensen überfallen. Der Vorfall ging durch die Medien und wurde lange diskutiert. Kürzlich teilte die Polizeiinspektion Harburg mit, dass bei den Ermittlungen in Recklinghausen zwei Tatverdächtige festgenommen werden konnten. Beide sitzen nun in Untersuchungshaft.

Der Beschuldigte Tom F. (18) schrieb nun aus der Justizvollzugsanstalt Iserlohn an Dieter Bohlen einen Brief, der heute auch in der Bild-Zeitung zu lesen ist. Darin stellt er sich selbst die Frage, wie es zu der Tat kommen konnte.

Mitverantwortlich macht er seinen Medienkonsum, wodurch es ihm nicht mehr möglich gewesen sei zwischen realen und virtuellen Welten zu unterscheiden. So sei es dann zu der Tat gekommen. Dies könnte für Kritiker von Videospielen sicherlich ein erneuter Beweis dafür sein, dass Spiele einen schlechten Einfluss ausüben.

„Ich kann nur sagen, dass ich durch den jahrelangen Konsum von Internetfilmen und Spielen, Realität und Fantasie wohl nicht mehr unterscheiden konnte.“

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Kommentare

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  • 19.07.2007 - 12:30 Uhr @Kane

    Du meinst:

    O.J. "Not Gulity" Simpson.

    Footballer, kein Boxer.
    Aber das Ding, war ein Skandal, vor dem Herrn!

  • 19.07.2007 - 00:33 Uhr ...

    Naja, so leicht lässt sich eben ein Sündenbock für
    Idiotie finde...
    PS. Recklinghausen ist doof
    PPS. Erkenschwick ist doch besser ;)

  • 18.07.2007 - 22:02 Uhr Kraftruni

    Das wird ihm sein Anwalt geraten haben. Ist doch ganz
    logisch bei den ganzen Schwachsinn, der durch die
    Medien wandert über "Killerspiele".
    "Ich spiele Counter Strike, also bin ich automatisch
    aggressiv, unberechenbar und kann nicht mehr Realität
    und Fiktion unterscheiden."

    Wenn man sowas als Strafminderungsgrund ansieht, gehts
    bald ganz schön Berg ab mit unserem Rechtssystem. Wer
    hat denn nicht einen Ego-Shooter aufn Rechner? Dann
    könnte man jemanden töten und sich darauf berufen und
    schon bekommt man keine Gefängnisstrafe, sondern nur
    Klapse für ein paar Jährchen.

    Der Mensch sollte mal wieder anfangen logisch zu denken
    und nicht zu oft auf ein Medium wie die Blöd-Teitung
    vertrauen.

  • 18.07.2007 - 20:05 Uhr Kane

    @Viv:

    Besuchszeiten -> Besuch von Reporten -> Vorschlag die
    "Lebensgeschichte" des Typen zu vermarkten.

    Andere "Kriminelle" haben ihre Geschichte auch schon
    vermarkten können. "Paris Hilton", der Boxer der "Wie
    ich es getan hätte" geschrieben hat. (Sry den Namen hab
    ich vergessen)

  • 18.07.2007 - 18:27 Uhr Viv

    @Kane:
    also ich tipp auf 2) oder 4). erscheint mir am
    logischsten. wer iwo einbrechen kann muss schon n bissl
    intelligent sein (hoff ich O.o) und nummer 3. im
    gefängnis geld machne? hmmm binsch mir nich sicher

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