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Hype it!
Release: keine Angabe
Status: keine Angabe
Plattformen: MMOG
Publisher: keine Angabe
Entwickler: KOCH Media
Genre: keine Angabe
Off. Seite: keine Angabe
Fansite: keine Angabe

Koch Media über das neue MMO-Kind

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Hype it!
Nur ein Name und eine kurze Aussage über das angestrebte Setting - nichts weiter ist bisher über das MMO-Kind von Koch Media bekannt. Grund genug für uns noch einmal genauer nachzuhaken, was ihr von Deep Silvers Onlinespiel erwarten könnt. Sebastian Lindig, Leiter der Abteilung "New Media Development" von Koch Media, beantwortete uns Fragen zum Content, Gameplay und Release des Spiels mit dem mysteriösen Namen.

Lena "Amonbell" Eierhoff: 7Million - Schon jetzt sorgt der Name des neu angekündigten MMOs für Spekulationen in der Online-Community. Wofür steht dieser Titel genau? Etwa die angestrebte Anzahl an registrierten Spielern?

Sebastian Lindig: Den Namen zu erklären, fühlt sich so an, wie die Pointe eines Witzes zu beschreiben :). Ich finde, das Reizvolle an 7Million liegt auch darin, dass der Titel Raum für Interpretationen, Spekulationen und etwas Fantasie lässt. Ein Prinzip, das sich nicht nur im Namen sondern auch im Spiel wiederfindet.

Lena "Amonbell" Eierhoff: Ihr wendet euch bewusst vom Fantasy- und Science-Fiction-RPG ab. Was für ein Setting erwartet die Spieler von 7Million?

Sebastian Lindig: Schauen wir uns die großen MMOs thematisch an, wird schnell klar, dass fast alle im Fantasy- bzw. SciFi-Bereich angesiedelt sind. Es gibt jedoch kaum Spiele, die sich mit "Mainstream"-Themen befassen, bei denen man die Unterschiede von Paladin und Druide nicht erst lernen muss, sondern in denen Orte, Leute und Verhaltensweisen aus der eigenen Erfahrung oder aus Fernsehen und Büchern bereits bekannt sind. Die Spieler von 7Million betreten eine coole, moderne virtuelle Welt, in der sich jeder schnell zu Recht finden und wohlfühlen soll. Wir wollen eine vertraute Umgebung erschaffen, die jedoch genug Raum für Fantasie und freie Entfaltung lässt.

Lena "Amonbell" Eierhoff: Was soll 7Million außer des Settings so besonders machen?

Sebastian Lindig: Das Setting definiert den Rahmen, in dem wir unsere Welt entwickeln.
Der langfristige Reiz entsteht jedoch auch aus zahlreichen anderen Aspekten wie der Story, den Entwicklungsmöglichkeiten, der Interaktionen mit anderen Spielern und vor allem aus dem perfekten Zusammenspiel der einzelnen Elemente. Wir haben die verschiedensten Titel sehr intensiv analysiert und bewährte Spielelemente aus den klassischen MMORPGs mit neuen Ideen kombiniert. Ein Hauptaugenmerk liegt immer darauf, das gesamte
Spiel möglichst einfach und intuitiv zu gestalten, so dass sich nicht nur Profis angesprochen fühlen. Das beginnt beim Einstieg und setzt sich über die Steuerung und die einzelnen Gameplay- und Designelemente fort. Wichtig ist uns auch die starke Integration und Unterstützung einer aktiven Community, die für uns einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellt. Mehr möchte ich momentan noch nicht verraten.

Lena "Amonbell" Eierhoff: Zahlreiche Spieler haben sich bereits existierenden MMOs verschrieben. Welche Zielgruppe wollt ihr mit eurem Konzept erreichen?

Sebastian Lindig: Interessante Frage, mit der wir uns auch sehr ausführlich beschäftigen und die sich nicht in einem Satz beantworten lässt. Natürlich wird 7Million grundsätzlich spannend für alle, die sich für MMOs interessieren. Viele vertraute Mechanismen wie Avatare, Charakter-Entwicklung, Story und Quests sorgen dafür, dass sich MMO-Profis sofort heimisch fühlen. Mit 7Million bewegen wir uns jedoch durch die Wahl des Settings und durch bestimmte Gamedesign-Elemente weiter in einen Bereich, der bisher kaum betreten wurde - oder auf Marketingdeutsch - wir schwimmen im Blue Ocean. Ich bin überzeugt, dass wir dadurch auch zahlreiche Spieler gewinnen können, die sich von den bisher dominierenden Fantasy- und SciFi-lastigen Themen und komplexen und langwierigen Lernkurven abschrecken ließen. 7Million richtet sich auch bewusst an die Zielgruppe der Gelegenheitsspieler mit höherem Frauenanteil, die weniger Zeit und Geduld mitbringen, aber trotzdem ihren Spaß in einer interessanten MMO-Welt haben möchten.

Lena "Amonbell" Eierhoff: Glaubt ihr, dass ihr mit eurem neuartigen Ansatz - trotz der Fülle an Free-to-Play MMOs aus dem asiatischen Raum - genügend Spieler für eure Sache gewinnen könnt?

Sebastian Lindig: 7Million spricht nicht nur durch das neue und frische Thema einen sehr viel größeren Interessentenkreis als viele der bisherigen Titel an. Der Schwerpunkt des Gameplays liegt bei uns nicht auf dem Killen möglichst vieler Monster, was ja auch mal eine Abwechslung darstellt. Abgesehen davon bringt 7Million als eine der wenigen echten europäischen MMO-Produktionen frischen Wind in den, wie ihr richtig erkannt habt, bisher asiatisch dominierten Bereich - sowohl im stilistischen als auch inhaltlichen Sinn. Zum Beispiel sind asiatische Spieler viel erfolgsorientierter und interessieren sich weniger für Story oder Community. Was wir eher negativ als "grinding" bezeichnen, wird dort als normales Gameplay erwartet. Auch sind große Kulleraugen und Hasenohren nicht Jedermanns Sache.

Lena "Amonbell" Eierhoff: Gerade Gelegenheitsspieler fürchten sich vor zu hohen Grafikanforderungen. Was für ein Design ist für 7Million geplant? Werden wir uns in einer realistischen oder eher comichaften Welt wiederfinden?

Sebastian Lindig: Wie WOW eindrucksvoll bewiesen hat, muss stimmige Grafik nicht zwangsläufig einhergehen mit extrem hohen Hardware-Anforderungen. Eine perfekte Grafik macht noch kein gutes Spiel und was nützt die schönste Grafik, wenn nur Spieler mit High-End-Rechner sie jemals zu Gesicht bekommen. Mit diesen Grundprinzipien haben wir die Produktion von 7Million geplant und versucht, eine optimale Balance zu finden. Da wir uns mit 7Million auch bewusst an Gelegenheitsspieler wenden, die nicht alle den neuesten Rechner zu Hause oder bei der Arbeit stehen haben, sind uns die Limitationen sehr bewusst. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Grafikanforderungen. Gleichermaßen achten wir darauf, dass die Spieler nicht erst einen hunderte Megabyte großen Client downloaden müssen, sondern bei uns schon nach wenigen Minuten mit einem sogenannten Small Footprint-Client durchstarten können.

Lena "Amonbell" Eierhoff: Im MMO-Genre sind mittlerweile fast sämtliche Genres vertreten - vom Action-Shooter bis zum Strategie-Spiel. In welche Richtung orientiert sich 7Million in Sachen Gameplay?

Sebastian Lindig: 7Million lässt sich nicht so leicht in eines der klassischen Genres einordnen. Auch wenn wir bestimmte Mechanismen aus erfolgreichen MMOs wie WOW aufgreifen, entwickeln wir kein weiteres MMORPG. Vielmehr versuchen wir beliebte MMORPG-Elemente wie Charakter-Entwicklung und -Individualisierung mit der Zugänglichkeit und dem schnellen Spielspaß von Casual Games in einem coolen und modernen Setting zu kombinieren.
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  • 02.05.2008 - 18:37 Uhr Soulbutcher

    isses natürlich!

  • 02.05.2008 - 16:57 Uhr Ghaleon

    hoffentlich :)

  • 02.05.2008 - 16:46 Uhr NobodyJH

    Das wäre natürlich die schlechtere Variante. Muss aber
    nicht sein... sollte nicht sein!

  • 02.05.2008 - 16:04 Uhr Ghaleon

    Hmm... hört sich nach einem free-to-play 5-knöpfe
    onlinespiel an, das etwas in richtung second life geht,
    aber einfacher zu bedienen und mit wohl auch relativ
    mieser grafik.

    Sebastian Lindig sagt zwar, grafik ist nicht alles -
    was natürlich stimmt... aber innhaltlich schwach
    (=einfach bedienung, kleines programm) und schwache
    grafik halte ich für ziemlich naja.

    Wahrscheinlich versucht man hier an den erfolg von
    artikeln wie wii und nintendo-ds anzuknüpfen die mehr
    für die masse sind....

  • 02.05.2008 - 12:11 Uhr NobodyJH

    Das stimmt, es wurde ziemlich wenig Inhalt preis
    gegeben, was allerdings dafür sorgt, dass ich das Game
    weiter beobachten werde. Immerhin haben sie sich mit
    fast allem sehr intensiv beschäftigt... vielleicht
    haben sie dabei das Programmieren vergessen ;-)

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