Xbox One - Gerücht: Xbox 720 mit permanenter Internetanbindung und Gebrauchtspielsperre

Schenken wir aktuellen Gerüchten Glauben, dann wird Microsofts kommende Konsole in Form der Xbox 720 eine permanente Internetverbindung voraussetzen.

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Wie die Kollegen der EDGE unter Berufung auf Microsoft-nahe Quellen, die mit der Entwicklung der neuen Konsole vertraut sein wollen, berichten, setzt Microsoft bei der Xbox 720 auf ein neues System, das vor allem Zeitgenossen, die bei Spielen gerne einmal abwarten und diese anschließend gebraucht erwerben, sauer aufstoßen dürfte.

So heißt es zum einen, dass sich das Unternehmen aus dem US-amerikanischen Redmond dazu entschloss, sich vom optionalen Xbox Live-Angebot zu verabschieden und mit diesem auf eine permanente Internetanbindung zu setzen. Doch damit nicht genug: Auch wenn die Spiele weiterhin normal über den Handel vertrieben werden sollen, liegt den Xbox 720-Titel ein einmalig verwendbarer Code bei, mit dem das Spiel zunächst online aktiviert werden muss.

Wurde der Code eingelöst, lassen sich die Spiele auf anderen Systemen nur noch nutzen, wenn man sich mit dem entsprechenden Account einloggt. Mit dieser Maßnahme möchte man den Second Hand-Markt, in dem finanziell angeschlagene Entwickler und Publisher die Wurzel allen Übels sehen, auf einen Schlag trocken legen.

"Microsoft hat sich hier folgende Frage gestellt: Wer möchte Spiele auf einer Next-Generation-Xbox spielen und hat keinen Zugang zum Internet? Die Antwort: Nicht genügend, um einen spürbaren Unterschied zu machen", heißt es abschließend.

Beachtet aber bitte, dass sich Microsoft zu den neuen Gerüchten um die Xbox 720 bisher nicht äußern wollte.

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KOMMENTARE

  

Velve Veldruk

06.02.2013, 16:01 Uhr

Ich habs gelesen :).

Zitat von Kamaru

Kamaru schrieb:

Ich hab unten editiert, hast du wahrscheinlich nicht gelesen:
Dann wird man die Keys zur Aktivierung über Keyshops bekommen - wie jetzt am PC.
Zwar trotzem teurer als leihen, aber naja, besser ... komplettes Zitat anzeigen



Und nein, es heißt nicht zwingend dass es über diese Keys gehen wird. Die Idee von Sony war z.B. dass im Datenträger ein Chip verbaut ist oder ein Code auf der Blu-Ray eingebrannt ist der für die Sicherung zuständig ist. Dieser wird dann an die Hardware übermittelt, die auch ihren einzigartigen Code und dafür gesorgt dass das Spiel nur auf dieser Hardware läuft. In dem z.B. der Chip umgeschrieben wird oder über das Laufwerk (was Brenner Qualitäten haben müsste) ein anderer Code "reingeschossen". Der Laser der PS3 war schon stark genug um als "Brenner" eingesetzt werden zu können. Und das ist eine alte Technik die z.B. schon bei Final Fantasy 7 eingesetzt wurde. Dort waren "Löcher" in der reflektiven Folie in der CD die von der Fehlerkorrektur der meisten Brennprogramme "korrigiert" wurden womit das Resultat unbrauchbar wurde. Ähnlich kann man das auch für einen "Hardwareschlüssel" verwenden bei dem die Konsole dann sagt: "gehört nicht mir, mach ich nicht".

Da müsste man dann auf Konsolenhacks vertrauen.

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Kamaru

06.02.2013, 15:53 Uhr

Zitat von Velve Veldruk

Velve Veldruk schrieb:

Kommt drauf an wie sich die Fans das gefallen lassen. Wenn man schon betrachtet die "geil" die Leute Sonys Gaikai fanden, was quasi der modernste und beste Kopierschutz und Schutz gegen Verk... komplettes Zitat anzeigen



Jup, wird man sehen. Ich bin so oder so kein Konsolenkunde, von daher ist es mir relativ egal. Dreist ist es trotzdem, sollte es so kommen.

Ich hab unten editiert, hast du wahrscheinlich nicht gelesen:
Dann wird man die Keys zur Aktivierung über Keyshops bekommen - wie jetzt am PC.
Zwar trotzem teurer als leihen, aber naja, besser als nix und man kann sich wenigstens aussuchen, welche Devs man unterstützt und wem man den Mittelfinger zeigt.

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Velve Veldruk

06.02.2013, 15:50 Uhr

Kommt drauf an wie sich die Fans das gefallen lassen. Wenn man schon betrachtet die "geil" die Leute Sonys Gaikai fanden, was quasi der modernste und beste Kopierschutz und Schutz gegen Verkauf von Gebrauchttiteln unserer Zeit ist, dann sind da große Chancen damit Erfolg zu haben.

Es fragt sich auch wie genau sie den Verkauf von gebrauchten Spielen unterbinden wollen. Account gebunden? Dann kann man den Account verkaufen. So wie das Sony Patent aussah würden deren Spiele dann nur noch auf der Konsole gehen in die sie zuerst eingelegt wurden, was sehr stark an das Palladium von Microsoft erinnert mit dem sie vor über 10 Jahren den PC Markt "revolutionieren" wollten, aber auf Grund von sehr negativen Reaktionen es sein lassen haben.

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Kamaru

06.02.2013, 15:46 Uhr

Zitat von Velve Veldruk

Velve Veldruk schrieb:

Das Gerücht gabs auch schon über die PS4, also kein großes Wunder dass die Gerüchte auch für die nächste Xbox auftauchen. Fragt sich also nur wer den ersten Schritt machen wird, denn dann wird die andere Partei nachziehen.



Eventuell ist die Gegenpartei dann cleverer, setzt auf das alte System und kann dadurch, wahrscheinlich nicht grade wenige Kunden, vom Gegenpart abwerben, die vorher vieleicht Xbox bzw. PS Fanboys waren - je nachdem wer zuerst das Arschloch raushängen lässt.

Internetzwang halte ich schon grenzwertig. Ich spiel zwar immer online, trotzdem würde ich das lieber selber entscheiden können.

Das mit den Gebrauchtspielen ist nicht mehr nur grenzwertig.
Dann kommen evtl. Keyshops für Konsolen in Mode - auch nicht verkehrt. Irgendwie wird man solchen Publishern/Devs mit Sicherheit trotzdem ans Bein pissen.
Das sollte man dann auch komplett ausschöpfen, denn irgendwann ist schluss mit lustig.

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Velve Veldruk

06.02.2013, 15:41 Uhr

Das Gerücht gabs auch schon über die PS4, also kein großes Wunder dass die Gerüchte auch für die nächste Xbox auftauchen. Fragt sich also nur wer den ersten Schritt machen wird, denn dann wird die andere Partei nachziehen.

Aber wie man so schön an der aktuellen Klage gegen Valve sieht, was für mich absehbar war nach dem Urteil des EuGH was gebrauchte Software angeht, werden sie zumindest in der EU damit Probleme bekommen. Was den Rest der Welt angeht sieht die Rechtslage aber nicht unbedingt so aus wie hier bei uns.

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