Silent Hill HD Collection - Konami hat die finalen Quellcodes von Silent Hill 2 und 3 'verloren'

Marco "Gnoos" Neubert | 07.11.2006, 16:35 Uhr

Xbox 360 - Special
Mehr als nur Eye Toy?

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Mit der Xbox Live Kamera bewegt sich Microsoft auf den Spuren von Eye Toy. Was das Paket Xbox Live Vision zu bieten hat, erfahrt ihr bei uns.
Wer nach dem letzten Update für die Xbox360 aufgepasst hat, der wird nicht überrascht sein, die Xbox Live Kamera nun in den Händler-Regalen zu finden. Immerhin wurden mit der letzten Aktualisierung bereits die ersten Funktionen der Kamera sichtbar. So kann man nicht nur eigens erstellte Bilder versenden, sondern auch Videochats erstellen und so mit Freunden sichtbar kommunizieren.

Die kompakte und durchaus schicke Kamera misst 65 x 45 mm und eine Tiefe von ebenfalls 45 mm, wobei diese Maße inklusive dem Standfuß sind. Letzterer lässt sich gut positionieren und bietet einen optimalen Halt. Hinzu kommt ein 2,70 m langes Kabel, welches viel Freiraum für den Standort der Kamera bzw. der Xbox360 bietet. Per USB-Stecker, egal ob hinten oder vorne bei der Konsole, wird die Kamera angeschlossen. Sobald man die Xbox360 startet, leuchtet nicht nur die Konsole selber, sondern auch der so genannte "Ring of Light" rund um die Linse der Kamera - vorausgesetzt man startet nicht gleich ein Spiel.

Ein schickes Design! Wie auch schon bei den Controllern und anderem Zubehör zeigt sich die Gestaltung der Kamera als modern und zeitgemäß.

Die Funktionen der Kamera sind schnell aufgezählt. Neben seiner privaten Message kann man nun auch noch ein Bild beifügen und verschicken, weiterhin ist es nun auch möglich die Sprachchats in Videochats zu verwandeln und zu guter letzt auch noch sein eigenes Bild als Gamerpicture zu verwenden. Dieses Bild wird jedoch momentan lediglich in der Freundesliste dargestellt, da die Bilder aus rechtlichen Gründen noch nicht in der Gamercard auf Xbox.com und entsprechenden Gamercard-Templates angezeigt werden dürfen.

Als optimaler Abstand von Kamera zu Spieler stellten sich drei bis vier Meter heraus. Wobei die Kamera auch noch eine Zoom-Funktion hat, falls man mal etwas näher ran möchte als sonst. Die Beleuchtungseinstellungen der Kamera unterteilen sich in Raumart, Beleuchtung und Neonlicht-Anti-Flicker-Option. Sie können zwar manuell verändert werden, doch die automatische Einstellung hat sich im Test als durchaus gut herausgestellt. Die Videochats werden mit einer Bildqualität von 640x480 Pixeln vollzogen und sind demnach sehr zufrieden stellend. Auch das Aufnehmen von Bildern gestaltet sich kinderleicht. So kann man durch den Punkt "Bild hinzufügen" schnell ein Photo schießen und dieses dann versenden. Bevor die Kamera knippst zeigt ein 3-sekündiger Countdown den Auslöser an. Ist das Bild geschossen, kann man anhand einer kleinen Vorschau entscheiden, ob man eines neues machen will oder sich mit dem Bild zufrieden gibt.

Der sogenannte "Ring of Light" zeigt an, ob die Kamera läuft oder nicht. Werden Spiele eingelegt, schaltet sich die Kamera automatisch aus.

Bilder kann man mit insgesamt 16 Effekten wie Sepia, Falschfarben oder auch Unschärfe bearbeiten. Das bringt etwas Abwechslung in die Fotos. Um das eigene Bild auch in der Spielerkarte zu verwenden, muss man lediglich unter dem Punkt "Spielerbild bearbeiten" das passende Bild aufnehmen. Die Kamera bietet jedoch noch weitere nette Dreingaben, welche das Leben mit der Xbox360 verschönern. So kann man mit einem transparenten Effekt den Hintergrund des Dashboards selbst darstellen. Bei Bewegungen vor der Kamera sieht man im Dashboard wellenartige Bewegungen. Auch beim Music Player ist diese Funktion möglich.

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