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X Rebirth - Die Wiedergeburt der Weltraumsimulationen?

1999, 2004, 2005 und 2008 – Vier Mal durften Fans der Weltraumsimulations-Reihe bereits in das X-Universum eintauchen, eine eigene Flotte aufbauen, Stationen betreiben und an riesigen Schlachten teilnehmen. Nach rund drei Jahren Funkstille in den Weiten des schwerelosen Open-World-Raums steht nun 2011 der fünfte Ausflug an. Größer, einfacher und interaktiver als seine Vorgänger soll X Rebirth werden - und noch viel mehr.

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Es gab Zeiten, da waren Weltraum-Simulationen ähnlich erfolgreich und populär, wie es heutzutage Kriegs-Shooter á la Call of Duty und Battlefield sind. Alleine die Wing-Commander-Reihe und die zahlreichen Star-Wars-Ableger aus den 1990er Jahren dürften Gaming-Veteranen noch ein Begriff sein. Auch X: Beyond the Frontier fiel mit einer Veröffentlichung im Jahr 1999 in die Hoch-Zeit des Genres. Nach der Jahrtausendwende befand sich die Serie dann jedoch gemeinsam mit Freelancer, Star Wars Battlefront 2 und einigen Exoten relativ allein auf weiter Flur: 2004 folgte mit X: Die Bedrohung ein zweiter Teil, der Dritte erschien 2005 mit dem Namen X: Reunion. Den vorläufigen Höhepunkt der X-Reihe markierte schließlich X: Terran Conflict im Jahre 2008. Doch dann wart lange – Nichts.

Drei Jahre lang mussten Fans auf Neuigkeiten bezüglich eines fünften Ablegers warten, nachdem es bei der Veröffentlichung von X: Terran Conflict von Seiten der Entwickler noch hieß, man wolle keine weiteren Stand-Alone-Spiele der X-Reihe entwickeln. Einen kompletten Reboot des Science-Fiction-Franchises schloss diese Aussage aber ganz offensichtlich nicht aus: Wie Bernd Lehahn, Geschäftsführer des verantwortlichen Entwicklerstudios Egosoft, im Zuge der überraschenden Ankündigung von X Rebirth verlauten ließ, wurde bereits 2007 beschlossen, sämtliche Altlasten über Bord zu werfen und komplett neu anzufangen. Heißt im Klartext: X Rebirth basiert auf einer völlig neuen Engine und wurde von Grund auf neu erstellt. Neue Features zu einem bestehenden Spieldesign hinzuzufügen, habe einfach irgendwann seine Grenzen gehabt, so Lehahn. Ständig neue Spielmechaniken in eine vorhandene Engine einzubringen, könne man sich in etwa wie einen Turm vorstellen, der immer höher und höher gebaut werde – irgendwann werde das Ganze einfach zu komplex. Vor allem das Benutzer-Interface habe nach einiger Zeit Probleme bereitet.




Veteranen und Nostalgiker dürfen allerdings aufatmen: Das eigentliche Konzept der Marke bleibt natürlich erhalten. Trade, Fight, Build, Think – mit diesen Schlagwörtern beschreiben die Verantwortlichen auch die Spielinhalte des fünften Ablegers ihrer populären X-Reihe. Heißt also, der Spieler wird sich auch in X Rebirth wieder in einem Open-World-Weltall austoben dürfen. Egal, ob ihr euch als Pirat, Händler oder Konstrukteur riesiger Weltaumstationen verdingen möchtet, die Wahl liegt einzig und allein bei euch.

Angesiedelt sein wird X Rebirth in einer fernen Zukunft des X-Universums. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines jungen Abenteurers, der mit seiner ungewöhnlichen weiblichen Gefährtin in einem in die Jahre gekommenen Schiff mit glorreicher Vergangenheit durch das Weltall irrt - und zwar ohne die aus den Vorgänger bekannten Sprungtore. Unter anderem müsst ihr euch dabei dunklen Mächten entgegen stellen, die nach der Macht im Universum greifen. Das Schicksal und die Zukunft des Universums liegen in euren Händen.

WEITERE INFOS

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KOMMENTARE

  

Rosu

22.07.2011, 23:24 Uhr

Ist schon vor der Ankündigung auf der Must-Have Liste :D

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Shyanmar

22.07.2011, 23:22 Uhr

Wieso les ich denn erst jetzt davon? >.< Da is ein Nachfolger schon 2 Monate angekündigt und ich hatte keine Ahnung ...

Sehr geil. Das Spiel kommt auf jeden Fall auf die Must-Have-Liste.

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Woipadinger

22.07.2011, 23:08 Uhr

Die X Reihe ist eine meiner Meinung nach eine herausragende Weltraumsimulation ich habe bisher alle Teile gespielt und war begeistert. Das Wirtschaftsystem ist glaubwürdig umgesetzt und die Kämpfe sind bisher immer aktiongeladen und spannend gewesen.
Nur die Storry war wie ich finde immer zu kurz. Die könnte man schon so gestalten das sie einen durchs ganze X Universum begleitet. Da lag aber auch nicht der Schwerpunkt des Spiels. Das war eindeutig das Handeln und Kämpfen.
Wenn sie jetzt noch gewisse macken der ki(wenn meine frachter trotz 5 Eskort Novas mit bester Ausrüstung von einfachen Piraten abgeschossen werden dann kann was mit der ki nicht stimmen ):-) beseitigen und die Schwarmkluster nicht zu stark machen wird es perfekt.
Die ui war am Ende wirklich so überladen das man mehr Zeit in den Menüs als im Weltraum verbracht hat vorallem im späteren Spielverlauf.
Grafisch war der letzte Teil schon sehr geil,wär ja nen Rückschrit ne schlechtere Grafik zu verwenden.Aber....Seeeeehr Systemhungrig war das Spiel Trotz nem High End PC hat es bei großen Schlachten mit vielen Kreuzern geruckelt...das lag meiner meinung an der Engine. Da freut es mich das sie jetzt ne neue nehmen^^

Ich bin jedenfals gespannt...hoffen wir mal das beste.

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Galhara

12.05.2011, 10:13 Uhr

Raumschiffe werden mit Joystick geflogen, siehe
http://www.bernd-leitenberger.de/img/space-shuttle-cock
pit.jpeg
Wenn man hier davon spricht, das sei unrealistisch, dann ignoriert man die Realität.

Eine Simulation sollte sich möglichst an die Realität halten. Wär auch lustig, wenn ein Spaceshuttle mit einer Maus geflogen wird. Mit einem Spaceshuttle macht man genausowenig einen Dogfight wie mit einem Frachter in X. In X fliegt man in der Egoperspektive, so als wenn man der Pilot des Schiffes ist. Genauso kann man hier auf Autopilot stellen und dem Computer die Arbeit überlassen. Jedoch wenn man manuell fliegt, fliegt man wie in der Realität mit Joystick und nicht mit der Maus. :P :P :P

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UsulDaNeriak

10.05.2011, 15:35 Uhr

EVE ist kein dogfight. du klickst in die richtung wo du hinwillst und das schiff fliegt dorthin. du bestimmst also den kurs, den rest macht der computer.
dogfight im weltraum ist ohnehin ziemlich unrealistisch, aber manche mögen halt ihre flugzeugträger ohne atmosphäre. in diesem sinne sind spiele wie Black Prophecy oder Battlestar Galactica weit von einer simulation entfernt, weil bereits der film fernab jeder realistischen bewegung im weltraum war. sieht halt netter aus wenn man rumfliegt wie eine messerschmidt über London.

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