WWE SmackDown vs. Raw 2010 - Test
Über Menschenhandel und Eigenregie
Es ist eine Seifenoper der besonderen Art, die seltsamerweise genug Leute begeistert, um damit ein lukratives Millionengeschäft zu machen. Eine niemals enden wollende Geschichte um Gut gegen Böse. Ja, ich spreche tatsächlich noch von dem so sinnentleert scheinenden Wrestling der WWE, in der die Schauspielerei immer mehr an Relevanz gewinnt und die Kämpfe beinahe schon in den Hintergrund rücken müssen.
Diesem Leitweg folgt die Serie, das Spiel aber (glücklicherweise) nicht. Die Geschichte ist, nicht zuletzt durch die sechs neuen „Road-to-Wrestlemania“-Kampagnen, ein wichtiger Teil des stimmungsvollen Ambiente im und um den Ring. Es gibt interessante, kreative, lustige und wirklich gut ausgeklügelte Überraschungen auf dem Weg zum „Mainevent of the Year“, aber ebenso grandiose Kämpfe, die den Platzhirsch auf der Matte küren und das arme Würstchen des Abends bestimmen. Alles wie im letzten Jahr. Es gibt den Karrieremodus, Road-to-Wrestlemania, die Charaktererschaffung, etliche Match-Typen, etliche Kämpfer-Typen, charismatische Divas, Manager, tausende Moves und alles andere aus dem letzten Teil auch. Sogar die lästige Trägheit der Menüführung wurde in die neue Dekade gerettet, so dass man bis hier hin glauben könnte, dass es sich nur um ein Mini-Addon handelt.
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