WWE Smackdown vs. Raw 2007 - Test
Ab in den Ring
So mussten für folgende Sportler (um nur einige zu nennen): Johnny Nitro, Psicosis, Hardcore Holly, Matt Hardy, Ken Kennedy und Lance Cade unter anderem namenhafte Stars wie Rene Dupree, Eugene, Charlie Haas, Chris Jericho, Orlando Jordan, Paul London und Chris Masters weichen.
Spieler müssen nun auf die bezaubernde Christy Hemme verzichten (sie kündigte bei der WWE), doch auch hier gibt es erstklassigen Ersatz, nämlich die braunhaarige Mickie James oder die atemberaubende Candice.Eddie Guerrero, der leider im November 2006 an Herzversagen starb, schaffte so den Sprung zu den WWE Legends. Neue Legenden sind "Bam Bam Bigelow", "Cactus Jack", "Rowdy Roddy Piper" und "Mr. Perfect". Dafür wurden Größen wie "Stone Cold" Steve Austin, "Andre the Giant" und "British Bulldog" gestrichen.
Ingesamt stehen 63 WWE Superstars zur Verfügung. Aufgeteilt in 15 Raw, 24 Smackdown, 7 Divas, 14 Legenden und 3 Freizuspielende Charaktere.
Natürlich steht auch wieder der enorm umfangreiche Editor zur Verfügung. Der Spieler kann sich seinen eigenen Helden zusammenstellen und dies mit schier unendlich vielen Variationsmöglichkeiten. Allein am Körper kann man die kleinsten Details von Augen, Nasen, Ohren über Größe, Gewicht, Haarpracht, Körperbehaarung und was es nicht alles sonst noch gibt einstellen. Natürlich will ein professioneller Kämpfer sein eigenes Markenzeichen haben und einen gewissen Widererkennungswert, so können verschiedenste Kleidungsstücke, Accessoires, Piercings und Tätowierungen individuell zusammengestellt werden.
Positiv ist, dass es jetzt nur noch eine Grundauswahl an Farben gibt. So kann einfacher und schneller ein einheitliches Farbenbild bei den Kleidungsstücken zusammengestellt werden und es muss sich nicht unnötig der RBG-Code gemerkt werden. Dies schränkt natürlich die Kreativität ein. Aber generell muss man sagen, dass der Editor wieder einmal sehr umfangreich ist und der Fantasie keine Grenzen setzt.Am besten wirft man erstmal einen Blick auf den Spielbeginn. Direkt nach Spielstart wird die Möglichkeit geboten, sich ein Tutorial anzuschauen. So bekommt der Spieler einen Einblick in die Grundfähigkeiten, der neuen Steuerung und den hinzugefügten Features. Es werden Videos mit der exakten Controller Erklärung abgespielt. So kann sich die Steuerung anhand anschaulicher Beispiele leicht eingeprägt werden. Doch am Besten kann man sich die Steuerung verinnerlichen, in dem einfach drauf losgespielt wird und nach ein paar Kämpfen geht die Bedienung direkt ins Blut über.
Doch wie sehen diese Neuerungen aus?
Die so genannte "Ultimative Kontroll-Moves (UKM)" setzt neue Maßstäbe. Der Spieler kann nun selbst entscheiden, wann er einen SmackDown (Spezialangriff / Finisher) ausführen kann. Um einen UKM auszuführen, muss man sich in einem Haltegriff befinden und dann mit Hilfe der R3-Taste dies ausführen. Oder man aktiviert die Aktionen mit dem R3 und folgt aber nun den Anweisungen im HUD (Head Up Display), um einen Griff-Move auszuwählen und anschließend wird der rechte Analog-Stick in die Richtung gedrückt, die im HUD vorgegeben wird. So hat jeder Superstar für einen seiner vier Haltegriffe einen Kontroll-Move zur Verfügung. Hier ein Beispiel: Der Spieler geht dem Gegner förmlich an die Gurgel und hält ihn in der Luft. Entweder wirft man den Kontrahenten zu Boden, oder man trägt ihn an eine Ringseite und befördert ihn aus dem Ring heraus. Natürlich kann er auch in der Luft verhungert gelassen werden, jedoch nur solange die Energie auch reicht. So können individuell die Bewegungen auf die Situation abgestimmt werden.
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Reiser
22.11.2006, 11:44 Uhr