World of Warcraft - Special
Erfahrungsbericht mit dem Patch v3.3
Auf zu neuen Abenteuern
Die wohl für die meisten Fans wichtigste Neuerung in der Version 3.3 ist die Einführung der Eiskronenzitadelle mit ihren vier Instanzen. Nun ja, eigentlich gab es das imposante Gebäude schon länger, doch erst jetzt könnt ihr dessen Inneres erkunden und dort auf Monsterjagd gehen. Schon die drei neuen 5-Mann-Flügel haben es in sich – sowohl in Bezug auf das Design als auch hinsichtlich des Anspruchs. Um in der Seelenschmiede, der Grube von Saron und der Halle der Reflexionen zu bestehen, sollte die Ausrüstung der Teilnehmer schon ein recht hohes Niveau aufweisen. Frisch auf 80 angekommene Recken mit blauen Items werden schnell das Zeitliche segnen. Zur Belohnung winken jedoch auch Beutestücke, die teilweise auf Ulduar-Niveau liegen – oder sogar einen Tick darüber. Auch wenn an dieser Stelle schon einige etwas aufstöhnen werden; zum Thema Balancing und Neuverteilung der Ausrüstung kommen wir später nochmals. Das Design der neuen Instanzen ist jedenfalls sehr gelungen und vor allem schön düster. Viele Untote, eisige Konstruktionen wohin das Auge reicht und vor allem halbwegs anspruchsvolle Bossgegner, die mehr als blindes Draufschlagen von euch verlangen. Das sorgt für die nötige Abwechslung, da die „alten“ Instanzen mittlerweile schon zur beinahe lästigen Routine ohne viel Reiz geworden sind. Vor allem die Events mit dem Lichkönig und anderen bekannten WoW-Charakteren sind sehenswert in Szene gesetzt. Für alle Raidgilden und Leute, die noch höher hinaus wollen, hat zudem der erste Flügel in der neuen Schlachtzugsinstanz geöffnet – die Eiskronenzitadelle selbst. Hier können sich Gruppen bestehend aus zehn oder 25 Mann an neuen Herausforderungen probieren und vier Bossgegner bekämpfen. Was? Nur vier Bosse? Keine Angst, es werden letztendlich mehr sein. Doch Blizzard bedient sich mal wieder einer oft umstrittenen Strategie und öffnet die restlichen Flügel mitsamt der neuen Bossgegner erst im Verlauf der Zeit. Auf diese Weise halten sie die Spieler geschickt bei der Stange, wirft echten Raidgilden aber auch einen unnötigen Knüppel zwischen die Beine. Diese ärgern sich derzeit darüber, dass sie in ihrem Fortschritt gewaltsam ausgebremst werden – der Unmut ist nachvollziehbar. Wirklich tragisch ist das alles jedoch nicht. Bis es also zum ersten Showdown mit Arthas kommt, werden noch einige Wochen, wenn nicht sogar Monate ins Land ziehen.
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fastfire
27.12.2009, 19:19 Uhr
Hmm ich kenne eigentlich keinen guten Raid Spieler der sich sehr darum schert, ob jetzt irgendwer das T9 schnell oder langsam bekommt, um ehrlich zu sein, sind die meisten wirklich qualitativ guten Spieler an einem Abend in der Woche online zu finden, clearen Eiskrone und eventuell noch PDOK und widmen sich bis nächste Woche ihrem Lebem, wozu sollte man auch Heroische instanzen besuchen wenn man selbst das Große T9 trägt (also 9,5)?
Zumal das kleine T9 schon immer für alle verfügbar war, es hat eben etwas länger gedauert, aber da jetzt ein Drama draus zu machen, naja, ich muss nicht alles verstehen.
Was den gestaffelten Release der Zitadelle angeht, so ganz nachvollziehen kann ich das auch nicht, vorallem die Hard modes erst mit dem Besiegen von Arthas freizuschalten ist gelinde gesagt... merkwürdig...
aber gut, wahrscheinlich will man vermeiden dass zu früh zu gutes Zeug unter die leute kommt.
DIe neuen instanzen als Schwer zu bezeichnen halte ich allerdings doch für... fragwürdig...
im endeffekt ist da nichts was man nicht mit CC hinbiegen könnte, dass die Spieler nichtmehr in der Lage sind, im Team zu spielen und sich abzusprechen, dass ist ein ganz anderes Problem, allerdings werden die Instanzen tatsächlich nur durch unvermögen der Spieler "schwer"
Ich persönlich kann an diesem Patch ehrlich gesagt nichts schlechtes finden, zweit und dritt charaktere sind schnell und effektiv auf Raid level ausrüstung gebracht, das Leveln geht durch die Instanzen tools schön schnell und neue Spieler finden auch für die niedrigstufigen Instanzen endlich mal Gruppen, ohne größere Probleme.
Selbst jemand auf einem eher toten Server, der nur zu "ungünstigen" Zeiten spielen kann, findet eine Gruppe.
Wobei es natürlich, etwas schade ist, dass wow inzwischen eher ein Diablo in 3D geworden ist.
Das einzige wirkliche Problem ist eben die Spielerschaft und hier auch nicht ein Großteil, sondern nur gewisser %satz der allerdings durch sein Verhalten extrem ins gewicht fällt...
ich habe inzwischen sicher 200 Zufalls dungeons gemacht seit das Tool zur verfügung steht, die meisten Leute kommunizieren garnicht, was schade ist, aber ok, ein kleiner teil quatscht gerne nebenbei, was ich persönlich sehr angenehm finde, es ist ja nicht so, dass man voll konzentriert sein müsste beim "Schwierigkeitsgrad" der Instanzen im Augenblick...
Dann gibt es noch den Teil der Leute, die mir sicher noch lange in Errinerrungen bleiben werden, als da wären gewesen:
Ein schurke der permanent eine Gruppe nach der anderen Pullen musste und GOGOGOGOGOGO schreiben, als ich ihn darauf hingewiesen habe, dass wir neue Spieler in der Gruppe haben und dass ICH als tank die Geschwindigkeit vorgebe war die antwort:
Halts Maul du verf***ter HUR*****N!!!!!
Naja Ticket und aus der Gruppe geworfen.
ähnliche erreignisse hatte ich noch 5-6 weitere male, die ganzen "Helden" die nichts besseres zutun haben, als Leute zu beleidigen weil sie nicht in voll epischen Klamotten rumrennen und in ihren augen zu wenig schaden machen, erwähne ich mal garnicht.
Kurzfassung:
Der Patch ist toll, die spieler assozial genug um zumindest mich davon zu überzeugen:
ich will kein teil dieser Community mehr sein, da spiele ich lieber wieder eve online.
Valve
24.12.2009, 23:57 Uhr
oh mann, zieh mal deinen kopf aus deinem hintern, dann wirst auch du mal sarkasmus erkennen junger padawan...
KennyM
24.12.2009, 13:57 Uhr
plissken
24.12.2009, 12:42 Uhr
nizzie
24.12.2009, 10:36 Uhr
lol kacknoob
kalthorak
23.12.2009, 21:46 Uhr
Arkitan
23.12.2009, 19:41 Uhr
Azgard
23.12.2009, 19:11 Uhr
Aber war das nicht schon immer das Problem von WoW? Zu Raidlastig und Zeitintensiv?