World of Warcraft: Wrath of the Lich King - Test
Mehr als nur ein Addon?
Reisen mit fünf Sternen
Konzentrieren wir uns also lieber auf das Material, das bereits jetzt vorhanden ist. Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf dem neuen Kontinent namens Nordend, wo sich der Großteil des Geschehens von Wrath of the Lich King abspielt. Und schon die ersten Minuten zeigen euch genau das, was euch durch das gesamte Addon hindurch "verfolgt" - das wunderschöne Design der Landschaft. Zwar steckt noch immer die mindestens vier Jahre alte Engine in dem Spiel, doch was Blizzard aus dieser noch alles rauskitzelt, ist aller Ehren wert. Einige neue Texturen hier, hübsche Details dort - fertig ist das ebenso stimmige wie atmosphärische Gesamtbild von Nordend. Trostlos wirkende Wüstenabschnitte wechseln sich mit lauschigen Lichtungen und von Eisschollen überzogenen Buchten ab. Und natürlich gibt es auch "totes" Land, das von der Geißel unter Beschlag genommen wurde. Wenn dann noch im Hintergrund die thematisch angepassten Musikstücke erklingen, die einem immer wieder einen wohligen Schauer über den Rücken jagen, ist man vollkommen gefangen in der neuen Welt.
Diese Atmosphäre spiegelt sich jedoch nicht nur im Design wider. Selbst das in der Vergangenheit oftmals kritisierte Questdesign wurde davon erfasst. Ok, es gibt nach wie vor die etwas stumpfen Kill- und Sammelquests, auch das Farmen von Ruf wird euch in Wrath of the Lich King nicht erspart bleiben. Allerdings sind die meisten Missionen wunderschön aufbereitet und in einer ansprechenden Story verpackt. Das fördert sowohl Atmosphäre als auch die Motivation. Zudem gibt es durchaus einige neue Questideen: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fahrt im Dampfpanzer, um Untote gleich massenweise zu beseitigen? Oder der Kampf um einen riesigen Turm, den ihr auf dem Rücken eines Drachen ausfechtet? Oder das Befreien von Mammut-Babys im Auftrag einer fanatischen Tierschutzorganisation? Zugegeben, auch in Wrath of the Lich King ist nicht alles Gold, was im Questbereich glänzt. Doch man spürt deutlich das Bemühen der Entwickler, euch etwas mehr Abwechslung zu bieten und zumindest teilweise neue Wege zu begehen.
Die Quests sind insgesamt etwas abwechslungsreicher gestaltet und lassen euch teilweise in ungewohnte Rollen schlüpfen.
Das gilt übrigens auch für die neuen Instanzen, die ihr in Nordend findet. Egal ob ihr euch durch Burg Utgarde kämpft, durch die Straßen des alten Stratholme schlagt oder den Nexus von Feinden säubert - euch erwartet ein Gemisch aus neuen Ideen und bewährten Mechanismen. Komplett neu ist hingegen die Möglichkeit, die größeren Instanzen wahlweise mit zehn oder 25 Mann in Angriff zu nehmen. Entscheidet ihr euch für die größere Gruppe, sind die Gegner zwangsläufig härter, doch es erwartet euch auch mächtigere Beute. Ideal für kleinere Gilden, die nicht immer 25 Spieler zur Hand haben und somit nicht vor verschlossenen Türen stehen bleiben müssen.
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DWay
09.12.2008, 20:02 Uhr
ma ehrlich: wer keinen Char auf 68 hat und sich wotlk kauft ist selber schuld
buborg
09.12.2008, 18:28 Uhr
Da die Guides :)
buborg
09.12.2008, 18:27 Uhr
http://www.mmorpgloads.de
Ghaleon
08.12.2008, 09:59 Uhr
TheRaPitoR
05.12.2008, 21:38 Uhr
Unixx
05.12.2008, 21:30 Uhr
Wobei momentan sehr hitzige Diskussionen geführt werden, hier herrscht die Meinung vor, dass die Einführung von Fahrzeugen eher destruktiv war. Leider verkommt der PvP-Bereich aber nicht nur deswegen zur "Nebensache".. wer momentan PvP betreibt, weiß leider z.B. um die Kürze von vielen Kämpfen. Waren zu preTBC-Zeiten PvP-Begebnungen von mehreren Minuten keine Seltenheit, enden sie heute nach wenigen Sekunden. Und wenn dir so ein Ret-Pally über den Weg läuft sogar in 3 Sekunden :D
Für mich an der falschen Stelle angesetzt, kurzlebiges PvP bringt zwar mehr Geschwindigkeit / Action rein, impliziert jedoch auch gleichzeitig die Gefahr der Inhaltslosigkeit.