World of Warcraft: Wrath of the Lich King
Offizielle Gegendarstellung: WotLK ist nicht zu leicht
Nun nimmt Blizzard offiziell dazu Stellung und erklärt, dass der Inhalt keinesfalls zu einfach sei. Ein derartiger Zusammenschluss zweier professioneller Gilden, welche seit Anbeginn von WoW immer eine Vorreiterrolle eingenommen haben, kann man nicht mit dem Spielerdurchschnitt gleichsetzen. Blizzard ist sich sicher, dass der gewöhnliche WoW-Spieler sehr viel Spaß mit WotLK haben wird.
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TheMaker
21.11.2008, 09:19 Uhr
Was sich aus meiner Sicht aber sagen lässt ist das 1: E-Sports hoffentlich niemals mit echtem Sport gleichgesetzt wird und 2: stelle ich mir die Frage wo das letzte bisschen 'Sport' bleibt wenn einige Gilden unfaire Unterstützung erhalten (seis auch nur zu Testzwecken) und dann trotzdem als die Helden gefeiert werden.
Das ist ja genaso wie wenn man nen richtigen Sportler prall mit Doping versorgt um zu sehen wie es den so wirkt und seine Leistungen dann sogar noch anerkennt.
Durch sowas ist es nur rechtens das sich E-Sport nicht gesellschaftsfähig macht und mal ehrlich..... das ist auch gut so.
Ghaleon
20.11.2008, 22:03 Uhr
vorweg: vieles ist eine sache des Standpunktes.
wie in allen Beschäftigungen, Hobbies und jedem Sport muss man auch beim Computerspiele zeit investiert werden um "erfolg" zu erleben.
PVE-Inhalte abgrasen hat leider doch etwas mit "Sport" im professionellen Sinne zu tun. "Sport" bzw. E-Sports bedeutet vor allem im Wettbewerb anderen zu überlegen. Der Weg zur Überlegenheit hat nicht immer etwas mit "Spass" zu tun - wo wie wir "Spass" auffassen. Im "Kampf-Sport" z.B. gibt es viele Übungen die schmerzhaft und wenig freudig sind - trotzdem entwickelt der leidenschaftlich trainiernde eine Genugtung und Spass an der Perfektion seiner Übungen. Dass kann aus der Perspektive eines außenstehenden die reinste "Qual" sein - für den Trainierenden aber "Glück". Wenn wir jezt wieder auf die Spiele zurückkommen - ihr ursprünglicher Sinn wird dadurch verfälscht - aus sicht der normalen Spieler - die nur ein Zeitvertreib möchten.
E-Sports hat eine sehr sehr schwache gesellschaftliche Stellung - sonst wären die Preisgelder viel höher.
Thema Motivation:
Ich glaube du hast meine Motivationsaussage anders gedeutet als wie ich sie begreiflich machen wollte:
Ich bin bei der "Motivation" von der Kraft und dem Willen ausgegangen, die den Menschen antreibt seine Ziele Wünsche und Träume real werden zu lassen.
Was ich nicht sagen wollte: dass Menschen das bisschen Erfolg dass sie in Spielen haben in Ihre ungleich komplexere reale tätigkeiten übertragen können. Hier kann man nämlich wircklich wie du sagst von einreden sprechen.
Ich ging von einem Gemütszustand aus, den alle erfolgreiche Menschen haben (auch echte Progamer): Einen ehrgeizigen Willen, Durchhaltevermögen, eine "Vision", Realitätsbezug. Dass ist eine innere Einstellung, die nicht auf ein Spiel begrenzt ist. Jemand der in diesem niveau Spielt ist außgeschlossen ein Versager im richtigen Leben.
Thema: Virtueller Sport/Hobbies vs. reale Sport/Hobbies
nun.. .lässt sich nicht abstreiten, dass ein "Profi" eines realen Sports sehr wahrscheinlich gesünder lebt und höhere Motivation aufbauen kann als einer der nur virtuell unterwegs ist. Da man alleindurch die fehlende reale Begegnung der anderen Menschen in den Sinnen und der Kommunikation kastriert wird: keine Körpersprache, kein Augenkontakt, fehlende Pflicht des entsprechenden Auftretens. Auch unterliegt das "Spielen" dem "Dart" was sein Sport-Stellenwert angeht. Ein realer Sport der Bewegung beinhaltet hat natürlich auch bessere körperliche Auswirkungen.
Ziehen wir nun Statistiken mit ins Boot überwiegt siegen die Kritiker des Spielens - denn zocken ist nachweislich ein "Sport der Armen". Natürlich gibt es auch Außnahmen (und die größten Bemühungen es in alle Gesellschaftlichen Schichten zu tragen).
Viele die es in real so richtig drauf haben beschäftigen sich meistens mit Hobbies/Sports/Tätigkeiten die einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert haben und noch viel schwieriger sind.
Grundproblematik
Die Grundproblematik ist die Professionalisierung die zum Verlust von viel Freizeit führen kann; die meisten haben nicht das Talent da mitzuhalten und nicht die Zeit Ihr fehlendes Talent durch Trainig wet zu machen. In diesem eifern gehen "massen" verloren - wie man auch an Alkohol und Drogen verloren gehen kann.
Auch ein Thema das ich nur mal erwähnen möchte: der bezahlte E-Sports , dass meiner Meinung nach schlimmste was einem "Spiel" passieren kann.
Das ganze thema lässt sich nicht so gut greifen, da es ständig in Bewegung ist und seine Form Weiterentwicklung.
In anderen ländern haben mmopgs etc. auch ganz andere Stellenwerte z.b. Korea (seher hohen) oder Peru (gark einen).
Man kann über das Thema ganze Bücher schreiben und diese wären in 6 monaten schon wieder veraltet. Richtig interessant wird es wenn elektronische Spiele und das ganze Internet realgrafik erreichen und so sehr mit dem Alltag verflochten sind, dass man sie nur schwer noch trennen kann.
Wir könnten uns jetzt noch nett über Unter-Themen unterhalten:
- Unterschiede in der Struktur bei mmopgs und normalen Onlinespielen (Partie-basierend)
- Zukunftstheorien
- Standpunkte und Sichtweisen der einzlenen Altersgruppen der Sachlage
- Wirtschaftliche Bedeutung.
- balbla usw.
TheMaker
20.11.2008, 21:34 Uhr
Der Aussage von Ghaleon dagegen kann ich ja mal ganz und gar nicht zustimmen.
Ich kann echt nur hoffen das du das nicht ernst gemeint hast und ich einfach zu doof war es zu verstehen. Wenns so ist dann sorry.
Ich muss allerdings sagen das ich aus eigenen Beobachtungen innerhalb meines RL selbst beobachten konnte das diese Aussage von dir absolut nicht zu verallgemeinern ist. Klar kann es sein das einige ein gesundes RL und ein sehr erfolgreiches Spielen unter einen Hut bekommen, allerdings ist das mit Sicherheit nicht die Regel. In dem Beispiel das ich kenne war es sogar so das ein im RL sehr erfolgreicher Mensch durch WoW Freundin, Job und soziales Umfeld verloren hat. Dafür war er in jeder Ini einer der ersten..... echt super!
Wenn du 10 Jahre MMOs gespielt hast und noch nie von so einem Beispiel gehört hast hast du entweder Scheuklappen auf oder es war irrsinniger Zufall. ;-)
Nestro
20.11.2008, 19:25 Uhr
Motivation ist irrelevant. Es kommt nur auf die Fähigkeit an sich einreden zu können, dass Erfolg eines jeden Sektors miteinander verglichen werden kann.
Was jemand in seiner Freizeit tut ist dessen Sache, aber er kann dennoch danach beurteilt werden.
Sprich, wenn ich glaube, dass jemand der zu viel zockt einen Schuss weg hat, dann werde ich solche Vielzocker, insbesondere die möchtegern Pros, auch nicht positiv bewerten.
Oder geht es hier darum, dass E-Sports um seine gesellschaftliche Akzeptanz streitet? Aber PvE-Inhalte schnell abzugrasen hat ja nicht einmal etwas mit E-Sports zu tun.
Das was diese Leute tun ist für mich nur ein Selbsttrug.
Spielen verliehrt seine gesellschaftliche Relevanz, sobald es darum geht Spielspass durch Leistung zu definieren.
Ich breche hier ab, denn dies ist bekanntliche keine Disskusionsplattform.
Beasthole
20.11.2008, 19:21 Uhr
Richtig, und das jemand im Spiel weit fortgeschritten ist bzw. in einer High End Gilde die weit vor den anderen Spielern auf einem Server spielt, ist noch lange kein Arbeitsloser oder Versager der sonst nichts im Leben hat.
Es gibt nun mal Leute (ich kenne sogar jemanden im RL) der hat im Job eine Führungsposition verdient ne heiden Kohle ist aber überzeugter Single. Sein liebstes Hobby ist MMO´s zocken. Und da er nach Feierabend usw. nichts anderes zu tun hat.
Genau deshalb ist einzig das pauschalisieren Hartz4 Niveu.
Ghaleon
20.11.2008, 17:42 Uhr
Absolut jeder der in den obersten Rängen ist, muss eine Motivation mitbringen die die eines "Real-Life-Versagers" um ein vielfaches übersteigt.
Denn dass man Power hat und vorran geht - ist kein Mantel den man sich während des spielens überstreift und anschließend nach dem spielen ablegt und wieder ein arbeitsloser ewig frustrierter Loser ist.
Dieses verdammte klischee hat sich entwickelt, weil es eben viele "Arbeitslosen" und "Loser" gibt die zwar lange Std. jeden Tag spielen und damit einen Farm-Vorteil gegenüber den Normalspielern haben.
Und dann denken einige , die nicht wissen oder verstehen, dass man Leistung nur konsequent, sowie dauerhaft bringen kann, wenn auch das Innenleben und Außenleben stimmt (=RL).
Und dass kannst du auf jedes Spiel jeden Sport und sogar jede Beziehung übertragen.
Tagadada
20.11.2008, 17:37 Uhr
Guildmaster89
20.11.2008, 17:32 Uhr
@Beasthole:Es geht nich darum ob sie Geld haben oder nicht sondern darum das sie Arbeiten oder nicht.
Puschelorizor
20.11.2008, 17:15 Uhr
ich glaub du hast es immer noch nicht kapiert die gilden die das geschafft haben sind keine Hartz4 empfänger das sind alles arbeitende menschen die sich urlaub genommen haben oder schüler oder studenten.
wie Beasthole schon sagte alle Powergamer auf Hartz4 status zu stellen ist einfach nicht akzeptabel.
mfg
Puschelorizor
Beasthole
20.11.2008, 16:57 Uhr
Wer sagt Dir denn das die nicht alle so Reich sind das sie andere für sich arbeiten lassen?
Ganz ehrlich ich finde man sollte nicht jedes mal wenn es um Vielspieler geht mit der Hartz4 Keule um sich schlagen