World of Warcraft: Cataclysm - Special
Todesschwinge – Der Fall des Erdenwächters
Erst zehntausend Jahre später entdeckte Todesschwinge das Versteck der Dämonenseele. Da er selbst sie nicht erreichen konnte, manipulierte er die Orcs des Drachenmals, damit sie sie für ihn holen. Die Zusammenarbeit dieser Orcs mit Neltharion war fruchtbar. Sie stahlen die Dämonenseele, nahmen Alexstrasza gefangen und öffneten Portale von Draenor nach Azeroth. Todesschwinge war zu dieser Zeit davon überzeugt, dass Draenor der ideale Ort für die Zucht seines neuen Schwarms war. Jedoch griff ihn eine Gruppe der Allianz so überraschend an, dass dem schwarzen Drachen einzig die Flucht zurück nach Azeroth blieb.
Und auch hier war er nicht sicher. Die Magier von Dalaran wandten sich mit ihren mächtigsten Zaubern gegen den schrecklichen Drachen und besiegten ihn. Sein lebloser Körper verschwand im Meer und die Magier jubelten. Endlich war der Zerstörer besiegt.
So dachten sie.
Doch Todesschwinge war wieder einmal weiser. Er nahm, ohne dass es jemandem auffiel, die Gestalt eines Menschen an und versuchte nun auf diese Art dem brüchigen Frieden unter den Lebewesen ein Ende zu bereiten. Sein neuer Name war Daval Prestor.
Selbst in menschlicher Gestalt besaß Todesschwinge noch große Macht. Die benutzte er, um die Allianz zu täuschen und sich als Lord Daval Prestor, Cousin des ehemaligen Königs von Alterac, großen Einfluss zu verschaffen. Trotzdem war er in Sorge, die Magier der Kirin Tor könnten seine wahre Identität entdecken. Aus diesem Grund nutzte er seine Stellung, um die Königreiche der Menschen, Lordaeron, Gilneas, Kul Tiras und Stromgarde, gegen die Magier aufzuwiegeln. Sein Plan funktionierte erstaunlich gut. Man bot dem charmanten Lord den Titel "König von Alterac" und sogar die Hand der Tochter des König Terenas an. Erst ein mutiger Drache konnte Todesschwinges Lüge auffliegen lassen: Korialstrasz, der zweite Gemahl der noch immer gefangenen Alexstrasza, erkannte Todesschwinge selbst in der Gestalt des Lords.
Nun hatte Todesschwinge nur noch ein Ziel: er benötigte neue Nachfahren, und zwar von der Lebensbinderin Alexstrasza. Er musste die Drachendame befreien und erneut verschleppen, denn nur ihre Eier wären es wert zu seiner Brut zu werden. Sein Angriff auf die Orcs des Drachenmal-Klans, für das er sogar Menschen kurzfristig und unerkannt unterstützte, sollte seinen Untergang bedeuten. Zu Anfang sah es jedoch gut für den schwarzen Zerstörer aus. Die Orcs, die noch in Besitz der Dämonenseele waren, konnten ihn nicht besiegen und auch die drei Aspekte, Malygos, Ysera und Nozdormu, versagten. Sie waren noch immer zu geschwächt, da die Dämonenseele einen Teil ihrer Energie enthielt. Jedoch gab es einen Menschen, der in der gesamten Geschichte immer wieder die Rolle des mutigen Helden einnahm. Er hieß Rhonin und war ein Magier mit bewundernswert ausgeprägter Macht.
Rhonin schaffte das Unglaubliche und stahl den Orcs die Dämonenseele. Mit einem Zauber zerstörte er die Scheibe und wurde so zum Retter der verbliebenen Aspekte. Denn mit der Zerstörung des Artefakts erhielten die Aspekte ihre Stärke wieder. Nun waren sie endlich in der Lage Todesschwinge entgegenzutreten und ihn mit all ihren Kräften anzugreifen. Todesschwinge sah nur noch einen Ausweg: Er floh ins Innere der Erde, an eine Stelle so heiß, dass nur er überleben kann.
Dort, in den Tiefen der Erde, wo es nur Lava, Feuer und den Drachen gibt, würde er warten, bis seine Zeit gekommen war ... erneut. Und wenn er dieses Mal ausbricht wird nichts in Azeroth mehr so sein wie es einst war.
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Zamzamah
29.07.2010, 09:53 Uhr
Nen Screenshot dürftest du nicht finden.
Höchstens ein Artwork für das Buch von damals, aber selbst da fällt mir keines ein.
Radhajana
29.07.2010, 09:35 Uhr
Mist! Danke dir! ;)
Hab mich schon gewundert, dass ich nen Screenshot finde beim googeln ;)
Zamzamah
29.07.2010, 01:05 Uhr
Radhajana
28.07.2010, 21:51 Uhr
Schau mal hier: http://bit.ly/b34eMs
Da hat er noch keine Rüstung und keinen aufgebrochenen Körper, aus dem Lava heraus läuft.
Aber ob er da noch gut war, oder schon das verrückte Geflüster hört, weiß ich leider nicht ;)
gamerspieler
28.07.2010, 21:31 Uhr