World of Warcraft: Cataclysm - Special
Juchu, ich bin Level 85! ...ehm, und nun?
Die Zeiten, zu denen eure Attribute, eure Talentverteilung und eure Glyphen nur dem schnellen Questen dienen sollen, sind vorbei. Vor allem Heiler und Tanks kehren nun den Schaden-verursachenden Talentverteilungen wieder den Rücken zu und besinnen sich auf ihre eigentliche Aufgabe. Ihr solltet daher eure Talentverteilung gründlich überprüfen, entsprechende Glyphen oder Verzauberungen durch andere ersetzen und recherchieren, welche Attribute für euren Job die wichtigsten sind.
Doch nicht nur Tanks und Heiler, sondern auch Schadensausteiler ändern mit Stufe 85 ihre Talentverteilung. Denn auch viele der sogenannten Damage-Dealer besitzen noch eine Skillung, die sich zwar zum Questen eignete, jedoch in Fünf-Spieler-Dungeons nicht den maximalen Schadensausstoß gewährleistet. Ebenso wie bei Heilern und Tanks besteht eure erste Aufgabe als Damage-Dealer darin, zu überprüfen, welche Attribute für euren Charakter am wichtigsten sind. Besitzt ihr genügend Trefferwertung, um die Bosse aus den Fünf-Spieler-Instanzen nicht zu verfehlen? Kennt ihr die Liste eurer priorisierten Attribute? Verwendet ihr noch Glyphen oder Verzauberungen, die euch zwar beim Leveln halfen, aber in Instanzen sinnlos sind? All diese Fragen müsst ihr beantworten, bevor ihr euch in die 85er-Dungeons stürzt. Denn diese sind nicht immer leicht und erfordern nicht nur Konzentration und Aufmerksamkeit, sondern auch gewisse Kenntnis eurer Klassen.
Ebenso essentiell, wie eine gute Talentverteilung und passende Glyphen, ist das Wissen über eure favorisierte Zauber-Rotation. Denn erst mit Stufe 85 besitzt ihr alle Talente und Zaubersprüche, so dass ihr jetzt die Fähigkeiten eurer Charaktere völlig ausreizen könnt. Damage-Dealer oder Tanks erlernen und testen Rotationen gerne an den Trainingspuppen in den Hauptstädten. Heiler schnappen sich beliebige freundlich-gesinnte Versuchsobjekte und kontrollieren an diesen ihre Heilzauber. Natürlich dienen auch die folgenden, zahlreichen Instanz-Besuche als Übung. Spätestens in den heroischen Versionen der Dungeons solltet ihr euch jedoch sicher in dem sein, was ihr tut.
Einschleimen nicht vergessen! Bei diesen Fraktionen müsst ihr euren Ruf steigern.
Spätestens seit Wrath of the Lichking ist das Sammeln von Rufpunkten für jeden Spieler Pflicht. Auch in Cataclysm erhaltet ihr die beiden notwendigen Verzauberungen eurer Kopf- und Schulterteile nur mit einem bestimmten Ruf bei den entsprechenden Fraktionen. Bei welchen der sechs neuen Fraktionen ihr mindestens einen respektvollen Ruf erreichen müsst, hängt von eurer Klasse ab: Zauberklassen benötigen für ihre Kopfverzauberung ein respektvolles Ansehen bei den Wächtern des Hyjal, Tanks erhalten ihre Kopfverzauberung nur, wenn sie ein respektvolles Ansehen bei dem Irdenen Ring erreicht haben. Schadensausteiler, deren maximaler Schaden von Beweglichkeit und Tempowertung abhängt, versuchen einen respektvollen Ruf bei den Ramkahen zu erlangen, während Damage-Dealer, die auf Stärke angewiesen sind, sich bei dem Wildhammerklan beziehungsweise dem Drachenmalklan einschleimen. Ein Muss für jede Klasse ist ein ehrfürchtiger Ruf bei Therazane, denn erst dann erhaltet ihr die beste Schulterverzauberung. Eine weniger gute Schulterverzauberung gibt es jedoch schon mit einem wohlwollenden Ruf bei Therazane.
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Danoku
19.12.2010, 13:35 Uhr
Minecraft...
nizzie
19.12.2010, 13:17 Uhr
Und genau das ist das Problem. Auch anderen Genres bedienen sich mittlerweile großzügig an MMORPG-typischen Elementen, wie zB Level- und der damit verbundene Geargrind in MW und BC2, oder das anfänglich harmlose aber mittlerweile fast abscheuliche Itemmanagment in TF2 (Crafting, Inventar, rare stuff, überteuerter Itemshop, Promoitems).
Gibts eigentlich derzeit irgendein halbwegs aktuelles MMORPG dass sich nicht auf Gear- oder Skillgrind stützt? Eines das einfach die ursprünglichen spielspaßgebenden Features liefert und in dem es vorwiegend um Spielspaß und nicht 'Progress' geht? Ich hasse es ständig UO als Beispiel zu bringen, aber das ist eben mal wieder ein gutes Beispiel. Ausgeskillt hatte man recht schnell, und irgendwie drehte sich dann alles darum gemeinsam was zu unternehmen oder sich die Birne einzuschlagen.
Riasb
19.12.2010, 13:06 Uhr
Das UI ist ein unmodifiziertes TukUI mit Skada und der Skin-Erweiterung TelUI, um Skada optisch an TukUI anzupassen.
Tagadada
18.12.2010, 08:00 Uhr
Ein Mmorpg ist halt auch ein Zeittotschlager wie Briefmarkensammeln, nur halt "moderner". Hier sammelt man halt statt wertvollen Papieres, seine virtuellen Items. Das Glück und die Mühen, die man fürs Sammeln im RL aufbringen müsste, werden hier 1:1 übertragen. Über Arsenal hat man dann seine "Sammlungen" auch gleich auf dem IPhone jederzeit zur Hand, zum Vorzeigen.
Zamzamah
17.12.2010, 07:15 Uhr
Logikfail?
Ich hasse nur eines mehr, als das Verteidigen von WoW: Wenn jemand Nonsens in den Comments schreibt.
Rift ist 1:1 das gleiche, TERA wird mehr Sandboxelemente haben, aber das wars dann auch schon.
Was erwartest du dir denn?
Nenn mal ne realistische Vorstellung.
Mir fällt da sogar was ein, das das Problem der statischen Bosse lösen würde, aber ich will erstmal hören, was du dir da so vorstellst.
shyne23
17.12.2010, 07:10 Uhr
Firewater
16.12.2010, 07:26 Uhr Re: Re: Sinnvoller Beitrag?
Ja das stimmt schon, das Schlüssel-Wort für mich ist hier aber Instanzen-Grinding. Grinding gibts natürlich in jedem MMORPG, z. B. habe ich jahrelang Anarchy Online gespielt, dass ja auch ein Grind-Spiel schlechthin war, nur anders. Dort musste man halt levels grinden (Max-Level 220 jemand? ;D ), damit konnte ich mich komischerweise gerade so arrangieren. Nur habe ich nie verstanden, warum mein Arbeitskollege, der bis vor kurzem noch WoW gespielt hat, zigmal in ein und die selbe Ini geht nur um ein,zwei Items abgreifen zu können.
Anders ist es, wenn man halt neben dem üblichen Grinden auch andere Sachen in der Welt machen kann, z.b. ist für mich Crafting stets ein Neben-Thema. Denn wenn ich in einem MMORPG immer nur das Gleiche mache, wird es halt schnell langweilig für mich.
Z.B. in AoC. Da bin ich jetzt seit ca. 3 Monaten, aber ausser immer nur Kämpfen mache ich eigentlich kaum was anderes. Ich war auch schon in Instanzen, die auch echt gut gemacht sind. Aber wenn ich ein paar Mal drin gewesen bin finde ich es halt genug. Crafting ist eher nur Spielzeug, da fand ich z.B. das Crafting in WoW damals besser.
Deshalb bin ich auch bei diesem Artikel eingestiegen, denn die Frage "Was tun, wenn man Höchstlevel erreicht hat", ist imho doch ein Kern-Element eines jeden MMOG. Deshalb konnte ich mir bei diesem Artikel den Kommentar nicht verkneifen, weil ich ihn (immer noch) nicht wirklich hilfreich finde.
Lazaruz
15.12.2010, 19:03 Uhr
Schlecht.
VampireEdward
15.12.2010, 18:45 Uhr
nizzie
15.12.2010, 18:42 Uhr Re: Sinnvoller Beitrag?
Ist das dein Ernst? WoW ist nunmehr seit über FÜNF Jahren dafür bekannt dass sich das 'Endgame' um Raiding dreht, nichts anderes. Grinding ist in so gut wie jedem MMORPG das Schlüsselelement, ob Themepark oder Sandbox. Und das Grinding in WoW ist mit anderen Titeln verglichen noch harmlos.