World of Tanks - Preview
Warum Orks und Elfen, wenn ich Panzer fahren kann?
Doch genug der langen Vorrede, hinein ins Spiel. Kaum eingeloggt befinden wir uns direkt in einer mit Panzern gefüllten Garage. Einige der Fahrzeuge sind zerstört, anderen warten nur darauf in den Kampfeinsatz zu fahren. Keine Sorge, grundsätzlich lässt sich jedes Vehikel mit erspielbaren Credits reparieren. Umgesetzt sind bis dato deutsche und russische Panzer, folgen werden die amerikanischen, französischen, britischen und japanischen Versionen. Neben den Nationalitäten, die sich im Spiel jedoch auf beiden Seiten vermischen, unterscheidet man noch die leichten Panzer, die sich aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit ideal als Späher einsetzen lassen, die Schweren Kampfpanzer sowie die Artillerie. Zu den einzelnen Funktionen später mehr. Zuerst klicken wir uns durch die Garage und finden neben dem Marder III oder dem Panther auch den Tiger wieder. Bleiben wir einmal beim Panther. Zu jedem Fahrzeug gehört zum Beispiel eine entsprechende Besatzung, die zwar nicht eigenständig steuerbar ist, dafür aber Einfluss hat, wie effektiv ein Panzer sich in der Schlacht schlägt. Neben dem Kommandeur befinden sich ein Fahrer, ein Funker sowie einer zum Bedienen und einer zum Nachladen der Waffenstation an Bord. Für jeden erwirkten Treffer erhält die Crew Erfahrungspunkte, welche sich bei Stufenaufstieg positiv auf deren Fähigkeiten auswirken. Sind alle Mann bereit, meldet man sich für den nächsten Kampf an. Männlich ist im übrigen auch die Community, lediglich ein Prozent ist weiblichen Geschlechts. Da keine Karte händisch ausgewählt sondern dies vom System aus vorgenommen wird, dauert es auch nicht lange, bis der erste Kampf beginnt. Dieser Ansatz hat lediglich den Nachteil, dass man nicht zwischen den aktuell neun vorhandenen Karten wählen kann. Dafür gibt es aber auch nicht mehrere offene Räume, zwischen denen die Spieler immer hin und her springen.
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News: Version 7.1: Die französischen Panzer rollen auf das Schlachtfeld (32 News insgesamt)





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Setesh
08.09.2010, 17:25 Uhr
So ist ein gemeinsames Spielen mit Freunden in einem Match nur mittels eines kostenpflichtigen Premium-Accounts möglich, wobei man nur mit maximal 2 Freunden zusammenspielen kann (Platoon = max. 3 Spieler die ein Match joinen). Natürlich bieten geplante ClanWars hier eine Lösung, jedoch spielt und levelt man in normalen Matches, so dass eine wichtige Komponente - Spiel mit Freunden - weitestgehend zum Problem wird.
Ein weiterer Minuspunkt, der momentan auch die Beta Community spaltet, ist das balancing. So sind beispielsweise russische Panzer im direkten Vergleich innerhalb Ihrer Levelstufe in der Regel deutlich im Vorteil. Dies beginnt bei sogenannter standartmässiger, gekrümmter Panzerung(1) und endet bei höherer Geschwindigkeit und Agilität, bei gleicher Feuerkraft, der russischen Panzer. Diese Tatsache wird nach dem Softwipe (Wipe bei dem Spieler alle XP und Credits gut geschrieben bekommen) erst recht deutlich, da die Anzahl von von Spielern gefahrener russischer Panzer nun gefühlte 75-80% beträgt. Trifft man dann noch auf einen IS-7 (schwerster russischer Panzer), einem Panzer der in der Realität erst in den 50er Jahren gebaut wurde, so fühlt man sich in einem deutschen Panzer wie dem Königstiger oder einer Maus vollkommen unterlegen. Wargaming scheint russische Panzer einfach lieber zu haben - ein Schelm wer dabei Böses denkt.
Obgleich dieser Mängel ist und bleibt WoT jedoch ein sehr spannendes und auch fesselndes Spiel und man darf sich auf kommende features wie ClanWars und weitere Nationen freuen.
(1) Gekrümmte Panzerung ist effektiver, da durch die Krümmung oder Anwinkelung der Panzerung die effektive Dicke der Panzerung erhöht wird.