Wolfenstein - Test
B.J. Blazkowicz im Kampf für die Freiheit!
Zugegeben, ich liebe die Reihe rund um die okkulten Nazis und den hammerharten B.J. Blazkowicz, der wohl schon alleine mit seinem Namen ein ganzes Regiment in Angst und Schrecken versetzt. Nicht umsonst habe ich den direkten Vorgänger über Jahre im Mehrspieler-Modus gespielt, nachdem ich die Kampagne in mich aufgesogen hatte. Wer jetzt allerdings glaubt, dass das dazu führt, dass die Objektivität verloren geht: Auch Call of Duty habe ich auf dem PC lange Zeit gespielt und Call of Duty 2 dann gnadenlos abgewertet. Genug der Einleitung: Die Welt wartet auf ihre Befreiung.
Leise summt die Disc im Laufwerk und die Eröffnungsszene im Spiel scheint sich den seichten Tönen anzupassen. Die Tirpitz liegt im Mondschein auf offener See vor Anker und es scheint beinahe friedlich. Wäre da nicht die Reichskriegsflagge am Heck, die im leichten Wind weht. Das Kriegsschiff hat eine imposante Größe. Es gehört zur Bismarck-Klasse. Wie aus der Wolfenstein-Reihe gewohnt, greifen die Entwickler erneut auf Tatsachen zurück, mischen sie aber gekonnt mit eigenen Ideen. Und so bahnt sich nur wenige Augenblicke später ein Mann in Rambo-Manier seinen Weg über das Schiff. Mit gezielten Schüssen befördert er die Besatzung ins Jenseits.
Erneut tretet ihr nicht nur gegen einfache Fußsoldaten, sondern auch ziemlich abgedrehte und harte Kontrahenten an.
Der Auftakt ist bestens gelungen. Schnell ist die Geschichte begriffen und das Briefing beim Geheimdienst absolviert: Wir müssen nach Isenstadt und im Umfeld des Kreisauer Kreises den unheimlichen Machenschaften der Nazis auf den Grund gehen. Klar, dass in Deutschland nicht nur mit der Zensur-Schere geschnibbelt wurde, sondern gleich wie mit einer Machete jegliche Gewalt-Darstellung auf ein Minimum reduziert wurde. Das Streichen der Hakenkreuze hingegen ist sinnvoll, wer braucht die schon? Da hängt das Wolfenstein-Zeichen als Ausgleich sehr viel besser an der Wand und mindert den Spielspaß nicht im Geringsten.
Kaum die Mission angenommen, beginnen wir unseren ersten Auftrag. Wir sollen mit dem Untergrund Kontakt aufnehmen. Dafür müssen wir uns erstmal aber im Untergrund bewegen. Dabei lernt man schnell das Kriechen, Springen und teilweise auch das Verstecken und Belauschen der Feinde. Denn eines ist geblieben: Das Agieren hinter feindlichen Linien. Kaum fünf Minuten im Spiel halten wir auch schon die erste MP in den Händen und beginnen mit dem ersten Gefecht. Schnell sind die ersten Gleise des Bahnhofs in unserer Gewalt. Das liegt aber nicht unbedingt an unserem genialen Können, sondern vielmehr an den dummen Soldaten. Die scheinen nämlich noch stupider, als die ewig Gestrigen zu sein. Suchen sie Deckung hängen sie schon mal daran fest und entdecken uns selbst ohne Schutz erst nachdem es für sie fast zu spät ist. Aber seien wir mal ehrlich: Eigentlich geht es ja auch nur darum so viele Feinde wie möglich über den Jordan zu schicken – ist doch für einen guten Zweck.
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News: Verkauf in Deutschland mit sofortiger Wirkung ausgesetzt (23 News insgesamt)





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Rochenkoenig
14.09.2009, 16:45 Uhr
danke für den vergleich :)
Driman
10.09.2009, 10:26 Uhr
PC 69%
PS3 72% (warum eigendlich mehr als PC?)
Drimans Uncut wertung ;)
PC 80%
PS3 80%
Nur Original ist legal jeder der sich harte cut schei.. holt ist doof^^
Rochenkoenig
09.09.2009, 09:51 Uhr
Alex
08.09.2009, 21:58 Uhr
Rochenkoenig
08.09.2009, 15:32 Uhr
Driman
08.09.2009, 13:04 Uhr
Rochenkoenig
08.09.2009, 12:49 Uhr