WarioWare: Do it yourself - Test
Selbst ist der Mann!
Eine Frage, der das kürzlich veröffentlichte Wario Ware: Do it yourself nachgeht, das sich, dem aktuellen Trend des User-generated-Contents folgend, im Prinzip als ein leicht zu bedienender Editor versteht, mit dem ihr eure Kreativität oder den Hang zu kranken Ideen unter Beweis stellen könnt. Vorlagen liefern euch die Entwickler zumindest genug: Mit dem Finger in der Nase bohren, mittels des Stylus Melonen zerstückeln oder Fliegen mit einer simplen Berührung des Touchscreens zermatschen. Der eigenen Fantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt. Leider bringt diese Design-Entscheidung Licht wie Schatten mit sich. Sicherlich: Eingesessene Fans werden angesichts der schier grenzenlosen Möglichkeiten frohlocken und sich mit Freude auf den Editor stürzen.
Auf der anderen Seite muss jedoch angemerkt werden, dass die Serie als simpler Baukasten einen großen Teil ihrer Identität einbüßt und als klassischer Ableger der Reihe nur bedingt funktioniert – die rund 90 enthaltenen Minispiele hin oder her. „Doch was hat es eigentlich mit dem Begriff Mikrospiele auf sich?“, werden sich Neulinge fragen. Die simple Antwort: Hier handelt es sich um nichts anderes als simple Minispiele, die im Sekundentakt an euch vorbeirauschen und euch eine schnelle Auffassungsgabe sowie flinke Reaktionen gleichzeitig abverlangen. Schaltet euer Oberstübchen zu spät, gilt das Spiel als verloren und ihr büßt eines eurer vier Leben ein. Vor allem im Kampagnen-Modus, wo mitunter mehr als ein Dutzend Mikrospiele am Stück anstehen, eine Herausforderung für sich, die ein ungeheures Spieltempo an den Tag legt.





Fan werden
Newsletter 
RSS 



Ghaleon
21.05.2010, 14:45 Uhr
Mitani
20.05.2010, 16:36 Uhr