Wie Executive Producer Tim Campbell auf der diesjährigen gemescom in Köln verlauten ließ, wird
Warhammer 40,000 Dark Millennium Online traditionellen MMOGs zwar recht ähnlich sein, sich in wichtigen Punkten aber dennoch gravierend von ihnen unterscheiden.
"Wir wollen mit unseren Innovationen an der Basis ansetzen, bei jedem einzelnen Augenblick des Gameplays. Das erste, was uns klar wurde war, dass das traditionelle MMOG-Kampfsystem nicht mit Schusswaffen funktioniert. Man hat dann so etwas wie einen Tank, aber mit einer Knarre? Das macht keinen Sinn. Und weil die IP so viszeral und mächtig ist, wollten wir die Action im Spiel etwas aufpeppen. Also ist und Kampf viel mehr auf Action basierend. Aber wir möchten dazu im Moment noch keine Details verraten", so Campbell.
Aber auch in Sachen Präsentation werde sich
Warhammer 40,000 Dark Millennium Online von anderen Genrevertretern unterscheiden, so Campbell weiter:
"Man kann ein MMOG normalerweise schon aus 40 Meter Entfernung erkennen. Sie haben das spezielle Etwas. Sie haben Millionen von Knöpfen, und man nimmt einen Gegner ins Visier und greift ihn an - diese ganze Sache ist so einfach zu durchschauen. Aber wegen unserer Präsentation und unseres Interfaces kann man an unserem Spiel auf dem Show-Floor vorbeigehen, und man würde nicht im Traum daran denken, dass es ein MMOG sein könnte. Es spielt sich einfach nicht so wie ein typisches MMOG."
Und auch zum Thema Fahrzeuge hatte Campbell auf der Videospielmesse etwas zu sagen. Diese seien in bisherigen Online-Rollenspielen einfach richtig schlecht implementiert gewesen - ohne richtige Physik und vernünftiges Fahrverhalten. In
Warhammer 40,000 Dark Millennium Online hingegen werde man in die Fahrzeuge einsteigen können wann man wolle, und diese würden auch mit der Umgebung reagieren, so Campbell. Beispielsweise könne man andere Fahrzeuge rammen, umkippen jedoch sei nicht möglich. Und auch ein Schadensmodell habe man nicht implementiert, weshalb Campbell das System 'Teilzeit-Physikeffekte' nennt.
Maleth
26.08.2010, 14:36 Uhr
Alles klar Zam :D. Ich dachte Du kritisierst eben das Gameplay ansich
Nugger
26.08.2010, 13:41 Uhr
Ich habe heute wenig lust gross geld für eine verpackung plus monatsgebühren auszugeben um dann zu sehn das es mein Spielprinzip nicht erfüllt bzw extremes Grinden ohne hintergrund und fantasy beinhaltet.
Machida
26.08.2010, 11:11 Uhr
Nestro
26.08.2010, 10:39 Uhr
Zamzamah
26.08.2010, 08:30 Uhr
Sorry, da hast du mich falsch verstanden bzw. habe ich mich undeutlich ausgedrückt:
Natürlich muss WAR40K mit ner Shooter-Steuerung kommen, alles andere wär Unsinn.
Ich habe eher die Tendenz der ganzen Branche gemeint, die in letzter Zeit schnelles Gameplay als Feature verkauft und immer diese fadenscheinigen Argumente wie "Bei uns muss man zielen => Skill" benutzt werden.
Für mich sehen die wenigsten dieser Spiele fordernd aus, ein GvG-Match allerdings kommt bei mir in die Kategorie "Brainmelting".
Naja, wir haben hier TERA, WAR40K, AoC, MO, DF, APB, TCoS und ein paar, die mir grad net einfallen.
Und ja, auch GW2 hat auf schnelleres Gameplay gesetzt. Und ja, grundsätzlich mag ich diese Art von Spielmechanik mehr als die klassische.
Nur ist das kein Feature und sollte auch nicht als solches angepriesen werden.
Bei GW2 muss man halt dennoch nicht selber zielen, sondern auf anderes achten:
Ressourcenmangement, Timing und optimale Positionierung für gewisse Skills und Klassenkombinationen.
Auch das Gameplay von WAR40K sieht cool aus, keine Frage.
Hier gefällt mir, dass es wirklich ein Shooter ist, und kein Melee-Targetsystem.
Sonst aber leider garnichts bekannt.
Kurz zusammengefasst:
Mir geht die Tendenz der Branche auf den Sack, solche undurchdachten Konzepte als Revolution zu verkaufen.
WAR40K und GW2 machen es dennoch anders und da sehe ich schon ein Konzept dahinter. Blade&Soul ebenfalls.
kalthorak
26.08.2010, 08:08 Uhr
mal überlegen:
APB: Studio pleite, wenige spielen und noch weniger zahlen
Planetside: keine Ahnung, wie Erfolgreich das ist, aber ein f2p Model wurde irgendwie eingefügt. Läuft also wohl auch nicht ganz rund
Spellborn: Studio pleite, Publisher haben keine Lust mehr auf das Spiel, niemand spielt es und niemand will dafür zahlen
Face of Mankind: spielt niemand
Das ist, was mir gerade zu Actiongameplay einfällt. Keines der Spiele ist gut oder erfolgreich.
aRGh
26.08.2010, 01:00 Uhr
Maleth
26.08.2010, 00:58 Uhr
Wo steigen denn bitte alle auf "Action-Gameplay" um?
Außerdem, WAR 40K mit nem klassischen MMORPG Gameplay? Total öde! Im 40K Universum kracht es gewaltig, dazu ein Sci-Fi Szenario, in dem Krieg herrscht. Primärer Waffentyp: Schusswaffen. Da muss es schon etwas actionreicher sein, um nicht lächerlich zu wirken, ergo auch ein actionreicheres Kampfsystem -> Shooter(Hybrid).
Gott sei Dank weiss das Vigil Games und die Trailer sehen auch nett aus.
Welche Action-Scheisse denn? Mir fallen spontan 5, 6 MMOs ein, die in irgendeiner Weise action in Form von Gameplay/Steuerung/Kampsystem besitzen.
Arkitan
26.08.2010, 00:01 Uhr
Zamzamah
25.08.2010, 22:54 Uhr
Du sagst es.
Diese Action-Scheisse geht mir langsam aber sicher auf den Sack.
Man kann die dummen Spieler anscheinend mit der immergleichen Masche locken:
"Wir haben schnelles Gameplay, wo man nicht nur wie blöd den Feind anklickt und dieser dann stirbt!"
Und jedes mal schreien alle auf:
"Jaaa, endlich! WoW ist scheisse, da sind alle Spieler Krüppel!"
>.<
Kaum auszuhalten.