Wakfu - Preview
Ökonomische Herausforderung
Wiedererkennung ist also nicht nur gewünscht, sondern Teil der Geschichte und so ist es wenig verwunderlich, dass man die in Dofus sehr beliebte Charakterfigur des Iops auch hier in der Charaktererstellung erblickt. Neben dem Iop, der sich als Nahkämpfer bewährt hat, stehen die mit dem Bogen bewaffnete Cra sowie die für ihre Heilkunst geschätzte Eniripsa zur Auswahl. Bei der Individualisierung der Charaktere legt Ankama großen Wert auf die farbliche Gestaltung der Figuren. Bei 9 Augenfarben, 81 Hautfarben und 182 Haarfarben bleibt wohl kein Farbenspiel außen vor. Bei den Vorlagen für Gesichter und Garderobe wird aktuell in der Beta noch etwas gegeizt, lediglich zwei Frisuren und fünf verschiedene Outfits stehen zur Auswahl parat. Gestartet wird in einem eigens für die Einführung instanzierten Areal, in dem die Grundelemente wie Steuerung, Kampf oder Stufenaufstieg erläutert werden. Zudem erhalten wir einen Begleiter, der im weiteren Verlauf des Spiels mit Rat und Tat zur Seite steht.
Kämpfe verlaufen in Wakfu rundenbasiert, wobei aufgrund der zeitlichen Begrenzung von 30 Sekunden pro Zug dennoch ein hoher Zwang besteht, rasch und zügig zu agieren. Verstärkt wird dieser Ansatz noch dadurch, dass für besonders schnelle - und effektive - Züge, der Charakter noch gesonderte Boni erhält. So erhöht sich zum Beispiel temporär die Schrittgeschwindigkeit oder die Spielfigur erhält verlorene Lebensenergiepunkte zurück. Doch soweit sind wir noch nicht. Zu Beginn des Kampfes steht zunächst eine Taktik-Phase, in der die Spielfiguren platziert werden. Daraufhin beginnt die erste Runde, in der jedem Charakter eine bestimmte Anzahl an Bewegungs- wie Aktionspunkten zur Verfügung steht. Das Kampfareal erinnert an ein Schachbrett, wobei der Aufbau eins zu eins dem Gebiet entspricht, in dem sich die Spielfigur gerade befindet. Soll heißen, zahlreiche Hindernisse wie Bäume, Zäune, Flüsse und ähnliches müssen berücksichtigt werden. Maßgeblich für den Ausgang des Kampfes ist die geschickte wie effektive Nutzung aller Bewegungs- sowie Aktionspunkte, denn jede angewandte Fertigkeit verbraucht davon unterschiedlich viele.
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denda
20.03.2011, 12:41 Uhr
Vielleicht hätte man noch erwähnen können, dass es deutlich mehr Klassen nach der Beta geben wird, als diese "dummen" Standardexemplare, die hier genannt wurden.
Das Ökosystem hat mich auch anfangs begeistert, aber die Nachteile in Form von Spielern können einem schon zum Kochen bringen. Nachdem ich ein riesiges Feld Getreide bestellte und es abernten (nicht umsensen -> so müsste ich es neu pflanzen) wollte, kam ein fieser Spieler, bereits "gesetzlos"-geflagt, und senste meine Saat um. Gesetzlos war er, weil er wohl zuviel zerstörte, was gegen die Gesetze eines gewählten Herrschers(Spieler) einer Region verstieß. Ich hätte ihn also angreifen können, wäre er nicht viel stärker als ich gewesen ... zum Schluss habe ich mich wie ein Kleinkind im Sandkasten gefühlt, dessen hässliche Kreationen von Grundschülern zertrampelt werden.