Virtua Tennis 4 - Test
Es geht wieder auf den Platz!
Nach einem überaus hübschen Intro landet ihr gleich im Hauptmenü des Titels - an dieser Stelle stehen zahlreiche Auswahlmöglichkeiten bereit. Neulinge sollten zunächst einen Blick in den Übungsmodus werfen, um die grundlegenden Spielelemente mit mehreren Trainingseinheiten zu erlernen. Das geht aber ohnehin sehr flott, was an der simplen und damit recht eingängigen Steuerung liegt. Abseits des Tutorials bietet der Arcade-Part vier Meisterschaften an, die wahlweise mit einem weiteren Freund im Doppel gespielt werden können. Wer jedoch nur eine kurze Partie absolvieren möchte, darf sich bei einem Show-Match vergnügen. Hier wird eine Herausforderung ganz ohne jegliche Verpflichtungen geboten, die Platz für maximal drei weitere Personen mit sich bringt. Diese Alternative verschafft natürlich weitaus mehr Spaß, als das simple Spiel gegen die künstliche Intelligenz. Wer will, kann aber auch online einen Ballwechsel bestreiten, was sogar relativ problemfrei von Statten geht.
Das Herzstück von Virtua Tennis 4 besteht jedoch im Karrieremodus. Ihr habt hier allerdings nicht die Möglichkeit, einen bereits bekannten Profi auszuwählen, sondern müsst euch mit einem eigenen Charakter von ganz unten hocharbeiten. Zunächst gilt es daher eine eigene Figur mit dem entsprechenden Editor zu erstellen. Schade, dass nur wenige Individualisierungen bereitstehen, weshalb interessante Kreationen kaum entstehen können. Sobald das zukünftige Tennis-Ass das Licht der Welt erblickt hat, findet ihr euch auf der Weltkarte wieder - sie ist quasi einem riesigen Spielbrett nachempfunden. Das zentrale Ziel besteht darin, Ruhmespunkte zu sammeln, im Rang aufzusteigen und Bekanntheit zu erlangen. Die Punkte kommen durch das erfolgreiche Absolvieren der einzelnen Herausforderungen auf das Konto. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihr nun ein Tennis-Turnier nach dem anderen erledigen müsst. Ironischerweise seid ihr bei Virtua Tennis 4 nur wenig mit echten Auseinandersetzungen beschäftigt. Vielmehr wird der Spieler geradezu gezwungen, zahllose Minispiele zu überstehen, die mit Tennis kaum etwas gemein haben. So müsst ihr beispielsweise Fußbälle mit dem Tennisschläger in ein Tor kloppen, einen Ballwechsel bei starkem Wind aufrechterhalten oder ein gutes Pokerblatt erzielen, in dem ihr den Ball gegen die Karten an der Wand donnert. Solche Variationen sorgen zwar durchaus für Abwechslung, doch nach einiger Zeit fühlt man sich in einer Minispielsammlung gefangen.
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Gol1ath
17.05.2011, 13:53 Uhr
wenn ich diesen schwachsinn lese frag ich mich wie inkompetent der tester war xD
Im vergleich zu Top Spin ist virtua Tennis das deutlich dynamischere spiel...
moviefrak
16.05.2011, 20:21 Uhr