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Test zum Spiel: Venetica Spiel-Test

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Plattformen:
PC, XBox 360
Release:
PC: 04. September 2009
Playstation 3: 03. September 2010
XBox 360: 27. November 2009
Status:
keine Angabe
Publisher:
dtp Entertainment AG
Entwickler:
Deck 13
Genre:
Rollenspiel
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
venetica-game.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

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Sven 'cobra79' Hollunder | 09.09.2009, 18:21 Uhr

Venetica - Test
Venedig sehen und sterben

1 3 Wertung

Was haben Marco Polo, Antonio Vivaldi und Giacomo Casanova gemeinsam? Alle drei sind berühmt und männlich. Das ist noch nicht wirklich außergewöhnlich und so faszinierend diese Erkenntnis auch sein mag, so wenig hat sie auf den ersten Blick mit dtp Entertainments neuem Rollenspiel zu tun. Wichtig für uns sind zwei andere Eigenschaften, die diese unterschiedlichen Persönlichkeiten miteinander verbinden. Zum einen stammen sie alle aus Venedig und zum anderen sind sie tot.
Tod? Venedig? Thomas Mann lässt grüßen, aber keine Panik: Ich habe nicht die Absicht, euch mit deutscher Literatur zu langweilen. Dennoch sind diese beiden Stichwörter für den Plot von Venetica essentiell und daher lohnt es sich, ihre Bedeutung für Scarlett, die Hauptakteurin des Spiels, genauer zu veranschaulichen. Als Waise ist sie in einem kleinen, romantisch gelegenen Bergdorf aufgewachsen und hat dort ihr Glück gefunden. Benedikt, ein schmucker Ritter in schillernder Rüstung oder sagen wir lieber ein naiver Knappe mit Ambitionen, hat unserer Heldin in spe mit seinem jungendlichen Charme den Kopf verdreht. Doch während die beiden noch unbeschwert turteln, erkennen sie nicht, dass am Horizont bereits das Unheil aufgezogen ist und eine finstere Macht die junge Liebe im Keim zu ersticken droht. Schauplatz der sich abzeichnenden Tragödie ist das abendliche Dorfidyll von San Pasquale, dessen Abgeschiedenheit offenbar nicht ausreichend Schutz vor den üblen Schergen bieten kann, die es auf Scarlett abgesehen haben.

Der Angriff der schwarz gekleideten Assassinen erfolgt schnell und gezielt. Im Schatten des gelegten Flammeninfernos scheint die junge Dame, die nach eigener Aussage keine Kriegerin und keine Abenteuerin ist, ein leichtes Opfer. Doch die entschlossene Frau weiß sich mit dem Mut der Verzweiflung und einem wild geschwungenen Schürhaken zur Wehr zu setzen. Als die Lage brenzlig, um nicht zu sagen aussichtslos erscheint, springt ihr sprichwörtlich in letzter Minute Benedikt beherzt und furchtlos zur Seite, der sein Heldenmut kurz darauf mit dem Leben bezahlt - nur die Besten sterben jung. Der Schmerz über den so plötzlichen Verlust trifft die schwarzhaarige Schönheit wie ein Schock und lässt sie fortan nach Rache sinnen. Eure Aufgabe ist es nun, die Motive hinter dem feigen Angriff aufzudecken, mit Scarlettt zahlreiche Gefahren zu meistern und schließlich den Drahtzieher des Verbrechens zur Rechenschaft zu ziehen.

Nach einer unruhigen Nacht hat Scarlett keine Augen mehr für die Schönheit der sie umgebenden Welt. Die malerische Panorama-Sicht hinab ins Tal verkümmert auch beim Spieler zur Nebensache, denn es gilt, sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Das bedeutet zunächst einmal passende Kleidung aufzutreiben und die zerrissenen Fetzen des Vorabends abzulegen. Glücklicherweise findet sich im Haus des Schmieds die Garderobe dessen Tochter. Nach ein paar Änderungen macht der adrette Racheengel dann auch richtig was her und man begibt sich anschließend auf Erkundungstour in der näheren Umgebung. Es dauert nicht lang, bis der erste versprengte Unhold euren Weg kreuzt und so kommt der Schürhaken wieder zum Einsatz. Per Tastendruck macht sich Scarlett kampfbereit und kann dann mittels linker Maustaste auf ihren Kontrahenten eindreschen.

Man sieht das Spiel aus der dritten Person in einer frei zoombaren Kameraperspektive, so dass genügend Übersicht herrscht und geschicktes Ausweichen möglich ist. Die agilen Gegner und die zahlreichen Kombos gestalten das Kampfsystem ohnehin sehr dynamisch. Die Animationen der Figuren leisten dabei einen wichtigen Beitrag. Sei es die Lauerpose kurz vor dem Kampf, die Seitwärtsrolle, um einem herabsausenden Hieb zu entkommen oder der kompromisslose Gesichtsausdruck beim Ausführen eigener Schläge -stets hat man das Gefühl, Teil der Action zu sein.

1 3 Wertung




Venedig sehen und sterben Kommentare (6)

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Baldora

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Friendinvite

11.09.2009, 11:54 Uhr

Ja aber: Diese sehr hohe Grafikkartenauslastung.Dafür n Pc für 3000 Euro besorgen?

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cobra79

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10.09.2009, 18:45 Uhr

Vielleicht fanden sie das Sprichwort an sich zu gewöhnlich. :)

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ScHeB

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10.09.2009, 16:04 Uhr

Der Stern hat euren Titel "geklaut", nur irgendwie haben sie die Reihenfolge durcheinander gebracht :D

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Xyntia

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10.09.2009, 13:31 Uhr

ca. 25 Stunden Spielzeit, lvl 34 erreicht und die Story ist durch auf dem höchsten Schwierigkeitsgard...
Ich muss aber dazu sagen das mir das Spiel, bis auf einige bugs auch nach dem Patch, trotz alle dem sehr gut gefallen hat.
War mal eine kleine kurze abwechslung zum Online Spiel alltag.
Hardware anforderungen sind aber sehr hoch, oder aber das Spiel läuft einfach noch nicht gut.
Kann auch sein das es für eine GTX295 einfach keine vernünftige bzw gar keine Sli unterstützung hat.

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Keldorn2k

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10.09.2009, 09:09 Uhr

Ich finde die kämpfe bisher recht schwierig. Die dumme Fürstin wollte bis jetzt einfach nicht sterben :(

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Meandor

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09.09.2009, 20:38 Uhr

Ich finde es bisher gut bis sehr gut, was der Wertung ungefähr entspricht. Was man allerdings nicht verschweigen sollte, es gibt einige böse Bugs. Zum Beispiel war ich stellenweise unbesiegbar und konnte nicht sterben, nur weil ich den Schwierigkeitsgrad verstellt hatte.

Bin zwar erst seit ein paar Stunden in Venedig, doch wer sich drauf ein lässt, kriegt auf jeden Fall ein gutes Game.

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