Video des Tages - Was mit einer Portal Gun in Super Street Fighter II passiert

Tobias Ritter | 31.08.2011, 12:30 Uhr

Valve
Gabe Newell: 'In ein paar Jahren wird Steam äußerst primitiv wirken'

Mit seiner funktional äußerst umfangreichen Online-Vertriebsplattform Steam hat Valve das heutige Non-Plus-Ultra im Bereich des Vertriebs von digitalen Download-Titel erschaffen. Für die Ewigkeit sei das System allerdings keinesfalls gerüstet, wie nun Valve-Mitgründer Game Newell gegenüber der englischsprachigen Webseite kotaku.com zu bedenken gab.

Die gesamte Branche verändere sich einfach zu dramatisch, um das heutige Steam auch in ein paar Jahren noch als 'State of the Art' ansehen zu können, so Newell. Andere Unternehmen sollten sich deshalb tunlichst davor hüten, die von Valve erschaffene Plattform einfach nur zu kopieren:
"Sie schauen sich Steam an, wie es heute ist, und sagen sich: 'Aha, so etwas wie das können wir doch auch machen.' Was sie dabei allerdings vergessen, ist die Tatsache, dass dies gerade einmal der Anfang ist. Die Geschwindigkeit mit der sich die Dinge ändern ist wirklich dramatisch. Dinge die wir mit Steam gemacht haben werden in ein paar Jahren sehr primitiv wirken."
Und weiter:
"Wir haben große Angst vor der Zukunft. Man muss sich nur mal anschauen, was mit Apple und Google Android passiert, und darüber nachdenken, wie dadurch das Wohnzimmer auf den Kopf gestellt werden kann. Man muss sich OnLive ansehen, und wie es in das Fernsehen integriert wird. Der Punkt an dem wir heute sind ist im Vergleich zu dem, wo wir am Ende sein werden, wirklich trivial. Wir müssen uns darauf fokussieren, wohin wir gehen wollen."



Gabe Newell: 'In ein paar Jahren wird Steam äußerst primitiv wirken' Kommentare (2)

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!

Ghaleon

PM schreiben
Friendinvite

31.08.2011, 17:04 Uhr

Zitat von doublefrag:
Verdammt ehrliche Sätze hat er da von sich gegeben.

Konzepte wie OnLive mögen heute noch mangels durchgehend guter Infrastruktur in den Kinderschuhen stecken und noch nicht für die breite Masse zur Verfügung stehen, aber genau hier wird meiner Meinung nach die Zukunft liegen.
Steam scheint sich dessen aber sehr bewusst zu sein und ich denke, die haben bereits eine grobe Strategie in der Schublade.


Seh ich auch ziemlich so - und für die Breite masse ist das auch viel besser wenn man aus einfachen Bauklötzchen seinen Serviceumfang an "On-Demand" auswählen kann. Für den Kopierschutz wird das sicher gewaltigen Fortschritt bedeuten.

Allerdings denke ich dass die Heim-Hardware nie ganz aussteben wird, es wird sich hier einfach weiter aufteilen und halt nicht mehr mainstream sein.

Melden

doublefrag

PM schreiben
Friendinvite

31.08.2011, 14:28 Uhr

Verdammt ehrliche Sätze hat er da von sich gegeben.

Konzepte wie OnLive mögen heute noch mangels durchgehend guter Infrastruktur in den Kinderschuhen stecken und noch nicht für die breite Masse zur Verfügung stehen, aber genau hier wird meiner Meinung nach die Zukunft liegen.
Es werden keine "Bolidenrechner" mehr Daheim stehen, sondern die Rechenknechte werden in irgendwelchen Rechenzentren untergebracht sein um die notwendige Arbeit zu erledigen. Daheim ist "nur" noch ein Controller/Tastatur und ein Bildschirm notwendig.

Steam scheint sich dessen aber sehr bewusst zu sein und ich denke, die haben bereits eine grobe Strategie in der Schublade.

Melden