Wir konnten einen ersten auf die Unreal Engine 3 und Unreal Tournament 2007 werfen. Unser Preview, direkt von der GC 2006.
Wenn Spiele zum Kult werden und die Entwickler zur Präsentation einladen, dann kann kaum ein Redakteur widerstehen. So auch beim heutigen Termin mit Jeff Morris, dem Producer von Epic Games. Gleich drei Redakteure ließen es sich nicht nehmen einen ersten Blick auf Unreal Tournament 2007 zu werfen. Da die Präsentation keine Kämpfe innehatte, wurde der Termin mehr zu einem Interview als zu einem wirklichen Antesten. Ein genaues Bild vom neuesten Teil der UT-Reihe konnte man sich dennoch verschaffen.
Der Leviathan, gut besetzt wohl das stärkste Vehikel in Unreal Tournament 2007.
Die erste große Neuerung fällt im wahrsten Sinne des Wortes sofort ins Auge: Die Unreal Engine 3. Detailreiche Darstellungen aller Vehikel und Flugschiffe sowie fulminante Landschaften lassen das Grafikherz höher schlagen. Nicht umsonst langte Branchenriese Electronic Arts neulich zu und sicherte sich die Lizenz der Engine. Doch nicht nur für das Auge bringt die neue Engine viel Positives: Auch Modder können sich freuen, denn mit Unreal Tournament 2007 kommt ein Spiel daher, das geradezu für Modifikationen geschaffen ist. Dies bestätigte auch Jeff Morris und freute sich schon wie ein kleines Kind auf die kommenden Modifikationen. Vor allem das Hoverboard ist wie geschaffen, um für Spielspaß zu sorgen. Per Tastendruck steigt der Charakter auf ein schwebendes Board und kann wie im Film "Zurück in die Zukunft" knapp über den Boden gleiten. Größter Nachteil der coolen Idee: Während dem Gleiten kann man nicht Schießen, somit ist man im Flug gnadenlos dem Schussfeuer der Gegner ausgesetzt. Wird man getroffen, ist der Sturz vom Board zwar schmerzhaft, aber immerhin ist man nicht sofort tot. Besonders praktisch ist auch die Möglichkeit, sich an Fahr- und Flugzeugen zu hängen, um mehr Speed zu kriegen und sich schneller an die Schauplätze zu begeben.
Die Waffen des Spiels sind zwar nicht neu, allerdings komplett überarbeitet. Der Rocketlauncher zum Beispiel ist im Vergleich zum Vorgänger-Modell der Big Daddy. Statt drei kleinen Rohren zieren nun richtige Raketen-Abschuss-Anlagen die wohl beliebteste Waffe des Spiels. Aber auch die anderen Waffen können sich mit ihrem neuen Facelift sehen lassen. Leichte Abänderungen im Detail können durchaus überzeugen und vermitteln trotz alter Bekanntheit etwas Neues.
Redakteur Jan Ellers mit Producer Jeff Morris von Epic Games.
Eine Mischung aus alt und neu sind auch die Vehikel und Flugschiffe. Zwar gibt es immer noch den altbekannten Raptor, doch Innovation bringt beispielsweise der Supertank Leviathan ins Spiel. Dieser bietet Platz für bis zu fünf Spieler. Neben dem Fahrer, der auf Knopfdruck die größte Wumme des Spiels auspacken kann, stehen vier Sitze mit vier verschiedenen Waffentypen für vier Charaktere zur Verfügung. Besonders innovativ ist dabei das Schutzschild, welches logischerweise nicht den kompletten Tank beschützt, aber geschickt eingesetzt eine wahre Hilfe im Kampf sein kann. Weiter neu im Sortiment ist der Necris Darkwalker, welcher den krakenähnlichen Wesen aus Half-Life 2 ähnelt. Mit Primär- und Sekundärwaffe hat man als Spieler die Möglichkeit das Geschehen aus der Höhe zu betrachten.
Marco Neubert
24.08.2006, 12:30 Uhr
splinx
24.08.2006, 10:35 Uhr
ich trauerte schon gamevision nach aber hier ist es auch ganz nett ^^