Universe at War: Earth Assault - Special
Explosive Dreiecksbeziehung
Auch Universe at War macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme - außer dass die verfeindeten Parteien hier "Hierarchie", "Novus" und "Masari" heißen. Macht aber nichts, riechen können sie sich trotzdem nicht. Dummerweise mussten sie ihre schon seit mehreren Jahrhunderten andauernden Zankereien unbedingt auf Mutter Erde verlegen; die Menschheit wird indes zum passiven Zuschauer degradiert und muss sich dem feindlichen Dreigestirn relativ früh geschlagen geben. Blöd für die gebeutelten Zweibeiner - gut für die Aliens, die mehr oder weniger freie Bahn haben und alles daran setzen, einander dem Erdboden gleichzumachen.
Die Hierarchie würden in klassischen SciFi-Streifen wohl die Rolle der unvermittelt ins Geschehen platzenden Kotzbrocken einnehmen. Gierig, machthungrig und zerstörerisch ziehen sie durchs Universum, reißen sich verschiedene Planeten unter den Nagel, lassen die Bewohner hops gehen, während sie sich wichtige Ressourcen sofort einverleiben. Klar, dass sie damit nicht auf viel Gegenliebe stoßen. Spätestens als sie den Novus ihr Heim rauben, bringen sie das Fass zum Überlaufen - die sphärisch-futuristischen Kerle lassen sich diese Frechheit nicht bieten und schlagen zurück. Während dieses laserschwangeren Flirts tritt natürlich die dritte Fraktion auf den Plan und mischt die Karten nochmals kräftig durch. Die Masari erheben sich auf den Tiefen der irdischen Ozeane und komplettieren die illustre Runde mit ihren fantasyartig anmutenden Einheiten.
Und die Menschen? Keine Chance, für uns Erdbewohner ist mittlerweile Hopfen und Malz verloren. Das Tutorial fungiert quasi als letzter Atemzug, in dem ihr erste Gameplay-Erfahrungen sammelt, aber die Kapitulation des Erdenvolkes mit ansehen müsst. Die Trauer hält sich allerdings in Grenzen. Wer will schon mit laschen Fleischsäcken in den Kampf ziehen, wenn man die pompösen Walker dirigieren kann? Diese Einheiten sind praktisch die Eier legende Wollmilchsau der Hierarchie. Phlegmatisch und kraftvoll trampeln sie mit ihren vier kolossalen Stelzen übers Schlachtfeld, nehmen es dank ungeheurer Feuerkraft selbst mit mehreren Dutzend feindlichen Standardtruppen auf, sind aber folglich weniger beweglich. Gleichzeitig dienen sie als mobile Basis, können Einheiten produzieren und halten den Abbau von Ressourcen am Laufen. Zudem könnt ihr die Körperregionen der Giganten gezielt aufrüsten, mit Geschützen bestücken oder gegen Angriffe besonders schützen.
Dieser mobil-brachiale Vorteil kann jedoch schnell in Panik umschwingen, wenn eine dieser Kampfmaschinen zu Fall gebracht wird. Ihr Mangel an Agilität macht sie zu einem kaum zu verfehlenden Ziel. Schaffen es die gegnerischen Einheiten, die ganz besonders empfindlichen Stellen zu zerstören, können sie sich am Kern zu schaffen machen und den Riesen endgültig ausschalten. Da deren Produktion unheimlich lang dauern kann und jede Menge Rohstoffe verschlingt, sollte man trotz dicker Panzerung Acht geben.
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Ghaleon
17.01.2008, 13:17 Uhr
aktualliert doch mal öfter die Game-Release, oft wird in den Berichten das Release genannt und oben in der Info steht noch das flasche.
Gruß Ghaleon