Uncharted 2: Among Thieves - Preview
Multiplayer Beta-Test
Was zunächst klingt wie aus einem besseren Hollywood-Actionfilm entnommen, ist eine Szene aus der Multiplayer-Beta des kommenden Action-Adventures Uncharted 2: Among Thieves. Und der Multiplayer-Modus fühlt sich stellenweise wirklich wie ein Film an, derart dicht ist die Atmosphäre. Doch der Reihe nach.
Achterbahnfahrt mit Balancingproblemen
Charakterentwicklung und –individualisierung sorgen für Motivation zum Weiterspielen. Das hat auch Naughty Dog erkannt, und dem Multiplayer-Modus von Uncharted 2 derartige Optionen durch Spielerprofile verpasst. Darin legt ihr euch auf einen der anfänglich jeweils fünf Helden und Bösewichter fest, die ihr in den späteren Multiplayer-Partien verkörpern wollt. Im weiteren Spielverlauf schaltet ihr zudem neue Charaktere und Skins für die bereits vorhandenen frei. Drake zum Beispiel dürft ihr so nicht nur in seinem Abenteurer-Outfit durch die Landschaft steuern, sondern auch als Dieb verkleidet im schwarzen Overall. Zusätzlich könnt ihr euch mit durch Gegnerabschüsse verdientem Geld Verbesserungen kaufen und damit insgesamt zwei Skill-Slots auffüllen. Unter anderem stehen euch etwa weniger Rückschlag für Sturmgewehre, mehr Munition oder eine schnellere Laufgeschwindigkeit zur Auswahl. So interessant das System auch ist, so sorgt es dennoch für einige Balancing-Probleme. Bis zu Rang 50 könnt ihr bei exzessivem Spielen aufsteigen, und mit jedem neuen Rang stehen euch neue Verbesserungen zur Auswahl – die natürlich denen der unteren Ränge immer wieder ein Stück weit überlegen sind. Wer dann im Multiplayer-Spiel als niedrigstufigerer Gegner gleich mehrere Feinde im Bereich von Rang 40 bis 50 zugelost bekommt, dem dürfte ob schwindender Gewinnchancen schnell die Lust vergehen.
Überhaupt macht das Matchmaking-System noch nicht den ausgereiftesten Eindruck. Es dauert trotz rund 3.000 als Online angezeigter Spieler eine halbe Ewigkeit, bis genug Mitstreiter für eine normale Deathmatch-Partie gefunden sind. Das Ganze erinnert dann ein wenig an die Achterbahnfahrt im Vergnügungspark: 45 Minuten anstehen für 100 Sekunden Adrenalin, Spaß und Aufregung pur. Hinzu kommt, dass das Matchmaking-System wohl keine ausbalancierten Teams kennt. Es kommt relativ häufig vor, dass ein Team bestehend aus fünf Spielern im Rangbereich von eins bis zehn gegen fünf wirklich hochstufige Spieler antreten muss. Wie sich die besser ausgerüsteten Fähigkeiten-Slots und das Mehr an Erfahrung auf den Spielverlauf auswirkten, wird sich jeder vorstellen können. Ebenfalls äußerst ärgerlich ist die scheinbar fehlende Map-Rotation. Um an dieser Stelle wieder auf die Achterbahn-Metapher zurück zu kommen: Eine kurze Fahrt, und das war’s. Wer noch einmal ran will, der muss sich erneut anstellen, beziehungsweise auf die Zuweisung neuer Mitspieler warten. Zwar gibt es einen Button am Ende eines jeden Matches, der es euch ermöglicht mit euren Mitspielern einen neuen Raum zu eröffnen. Das sich diese Möglichkeit aber hinter dem Schriftzug „Gruppenoption“ verbirgt, muss man auch erst einmal herausfinden – und dem anschließend ausbleibenden Erfolg der Neu-Gruppen-Bildung nach zu urteilen, haben das bislang noch nicht viele Spieler.
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xxHOMiExx
30.09.2009, 02:55 Uhr
dann hab ich mich ein bisschen mit dem thema uncharted beschäftigt und wurde so langsam aber sicher im bann gezogen.
heute dann den multyplayer modus gezockt und ich bin überwältigt.
ich mein, hey, das hauptargument des spiels ist der einzelspieler part,
trotzdem ist der multyplayer modus, trotz beta status, genial.
ich würde soweit gehn zu sagen, konsolenübergreifend.
ich hab zumindestens auf konsole nie etwas vergleichbares gesehn.
selbst killzone 2 oder gears of war 2 ist dagegen nichts, meiner meinung nach.
es lauert einfach an jeder ecke ein "wow" und "aha" effekt und DAS macht ein geniales spiel aus.