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Test zum Spiel: Uncharted 2: Among Thieves Spiel-Test

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Plattformen:
PS3
Release:
Playstation 3: 16. Oktober 2009
Status:
Released
Publisher:
Sony
Entwickler:
Naughty Dog
Genre:
Action-Adventure
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
unchartedthegame.com
Fanseite:
keine Angabe

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Peter Schmidt | 26.08.2009, 18:15 Uhr

Uncharted 2: Among Thieves - Preview
Gestern Francis Drake, heute Marco Polo

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Mit einer internationalen Durchschnittswertung von fast 90 Prozent legte Uncharted: Drakes Schicksal die Latte für den Nachfolger gewaltig hoch. Auf der gamescom widmeten wir uns intensiv dem zweiten Teil und stellten anerkennend fest, dass hier vielleicht noch mehr drin ist.
Während wir Nathan im ersten Teil durch den südamerikanischen Dschungel manövrierten, zieht es den Nachfahren Sir Francis Drakes diesmal in kältere Gefilde. Ein großer Teil der Fortsetzung soll im Himalaya-Gebirge spielen, doch neben frostigen Abschnitten wird es auch wieder Sonne satt geben. Außerdem wurden wieder legendäre Schätze und weltberühmte Entdecker ins Boot geholt. Nachdem wir Nate in Teil 1 auf die Suche nach dem verfluchten Gold von El Dorado geschickt haben, dreht sich die Geschichte des Nachfolgers um Marco Polos berüchtigte Reisen des 13. Jahrhunderts.

Neben dem veränderten Setting, wurde auch das Gameplay leicht modifiziert. Die Entwickler von Naughty Dog versuchten ein ausgewogeneres Gleichgewicht zwischen Action-Passagen und Puzzle-Elementen zu schaffen. So ist jetzt das Klettern an Felswändern oder das Schwingen mit Seilen nicht nur Mittel zum Zweck, sondern ein essenzieller Bestandteil des Spiels. Es soll riesige, frei erkundbare Areale geben, in denen dem Spieler kein linearer Weg vorgegeben ist, wie es noch beim Vorgänger der Fall war. Stattdessen soll er am Erforschen der Gebiete Gefallen finden und so die malerischen Kulissen in all ihren Einzelheiten kennenlernen. Diese wirken alles in allem noch imposanter als in Drakes Schicksal und fangen die Atmosphäre des jeweiligen Schauplatzes auf eine beeindruckende Art und Weise ein. So wählten die Entwickler in Umgebungen mit einem heißen aber feuchten Klima und dementsprechend tropischer Vegetation sehr kräftige und satte Farben.

Uncharted 2 sieht vor allem aber nicht nur in den Zwischensequenzen ausgezeichnet aus. Hier steht Nathan die Skepsis geradezu ins Gesicht geschrieben.

Bei voller Sonneneinstrahlung wirken diese Gegenden nicht fotorealistisch, weil sich die Farben hier zu intensiv präsentieren. Doch auch wenn sich diese Tatsache im ersten Augenblick nach Kritik anhören könnte, ist sie vielmehr als ein uneingeschränktes Kompliment an die Designer zu verstehen. Gerade das übertriebene Verwenden von Farbe, wie wir es bereits aus dem ersten Teil kennen, lässt beim Betrachter erst richtig Stimmung aufkommen.

Im Gegensatz zu den heißen und sonnigen Passagen, gibt es auch bitter kalte. In der uns vorgeführten Präsentation rennt, springt und hangelt Nathan durch ein riesiges, schneebedecktes Gebiet im Himalaya. Dabei hält er sich an überdimensional großen Zahnrädern und sich bewegenden Kolben fest. Grautöne und matt-dunkle Farben prägen das Bild. In der Ferne ist ein Tempel-artiges Gebäude zu sehen. Überhaupt ist der Blick in die Ferne des Öfteren eine wahre Augenweide. Wegen der Kälte haucht er immer wieder nebligen Atem aus. Das Gesamtbild macht die frostigen Temperaturen nahezu spürbar. Man kann es drehen und wenden wie man will: Aus optischer Sicht spielt Uncharted 2 in einer Liga mit nur sehr geringer Konkurrenz.

Bei der Akustik des Spiels könnte man schon eher geteilter Meinung sein. Wie schon im Vorgänger gibt Nathan komische Laute von sich, wenn er zum Sprung ansetzt. Merkwürdigerweise liegt das noch nicht einmal an der deutschen Synchronisation, von denen ich generell kein großer Fan bin. Auch bei der englischen Tonspur begleitet ein gestöhnter Schrei jeden Satz des Protagonisten. Selbstverständlich bedarf es gewaltiger Anstrengung, sich mit einer Hand an einem Felsvorsprung hängend nach oben zu hieven, was deshalb auch durchaus mit einem Geräusch begleitet werden sollte. Etwas diskreter hätte es aber dennoch gerne ausfallen dürfen.

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