UFO: Aftershock - Die Aliens sprechen Deutsch

Die Außerirdischen setzen wieder zur Landung an und haben natürlich nur Böses im Sinn. Also macht die Waffen klar und schmeißt euch ins Strategie-Taktik Gefecht.

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Ein ausführliches Review findet ihr an dieser Stelle, bei diesen Test handelt es sich ausschließlich um einen Nachtest für die deutsche Verkaufsversion von UFO: Afterschock.

Der Rat der Erde hat vor 50 Jahren entschieden das Angebot der Aliens anzunehmen und die Erde zu verlassen um auf einer von Aliens erbauten Raumstation - der Laputa - zu leben. Bereits nach kurzer Zeit wird der Raum eng und die ersten Streitereien treten auf. Die Stimmung ist aufgeheizt, die Gewalt regiert. Bis schließlich ein Sabotageakt die Laputa zerstört. Die wenigen Überlebenden retten sich in die Rettungskapseln und finden eine zweite Raumstation, hier nehmen sie sich vor, alles besser zu machen. Ob es klappt, liegt einzig und allein in der Hand des Spielers.

Auf den ersten Blick fallen den Spieler keine großen Veränderungen auf, spielt man allerdings länger, gibt es doch einige Verbesserungen am Balancing. So findet man bereits zu Anfang sehr viele Minen, die zumindest die Rohstoffabdeckung zweier der insgesamt drei Rohstoffe gut abdecken. An den fehlenden Rohstoff kommt aber schnell und leicht durch das Diplomatiemenü, dort kann man einfach bei seinen Verbündeten anklopfen und erhält dann die gewünschten Güter in sein Hauptdepot. Die diplomatischen Beziehungen wurden natürlich dementsprechend angepasst, es gibt nun viel mehr Hilfemission um sein Ansehen bei den anderen Gruppierungen zu steigern als dies in unserer ersten Spielversion der Fall war.

Dies macht Ufo: Aftershock unter der zweiten, der insgesamt vier, Schwierigkeitsstufen immer noch anspruchsvoll, treibt aber niemanden mehr zur Verzweiflung. Bei den taktischen Missionen gibt es keine weiteren Änderungen, sie laufen immer noch nach dem gleichen einfachen Muster ab, wie es bereits in der englischen Review-Version der Fall war. Die deutsche Übersetzung ist zum größtenteils gut gelungen und verständlich, überrascht aber beim Satzbau öfters einmal mit Wiederholungen, die zum Teil etwas komisch anzuhören sind. Da wäre es sicherlich sinnvoll gewesen, etwas länger und genauer darüber nachzudenken und nicht starr und unbeweglich eins zu eins die englischen Sätze umsetzen zu wollen. Ausgleichend hierfür ist aber die sehr gute deutsche Sprachausgabe. Der deutsche Publisher konnte für die Synchronisation sehr viele gute Sprecher verpflichten, die so gar die englische Version übertrumpfen. So klingen aus den Lautsprecher die Stimmen von John Goodman - für den menschlichen Anführer - oder Barbara Streisand die für die psionische Vorsitzende ihr Stimmorgan hergibt. Aber auch die übrigen Sprecher, wie Michael Moore oder David Arquette sorgen für zusätzliche Stimmung.

Im Bereich der Grafikengine können auch einige Verbesserungen festgestellt werden, zwar hat man als Spieler immer noch nicht viele Möglichkeiten, ein Grafikfeuerwerk auf den Bildschirm zu zaubern, dafür ist aber eine deutliche Performencesteigerung gerade auf schwächeren PCs zu spüren. Auch Abstürze die nach längerem Spielen aufgefallen sind, gibt es in der vorliegenden Verkaufsversion gar nicht mehr.

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