Ubisoft - Special
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Splinter Cell ConvictionAngefangen wurde mit dem neuesten Teil der in die Jahre gekommenen Splinter Cell-Reihe: Splinter Cell: Conviction. Dass sich Sam Fisher in der fünften Episode anders spielt und vor allem auch ein anderes Erscheinungsbild pflegt, wurde bereits in den Wochen zuvor bekannt. Als besonderes Schmankerl jedoch präsentierte man die ersten spielbaren Momente in Sams neuer Welt. Ein monumentaler, öffentlicher Platz der durch die Wetterlage ein eher tristes und trauriges Ambiente verschafft, war Standort der ersten Szenen. Sam sieht mitgenommen aus. Statt neuester High-Tech-Rüstung trägt eine Jeans und einen grauen Kapuzen-Pullover. Um in der Menge der Menschen nicht aufzufallen und den verstreuten Polizisten nicht in die Arme zu laufen, zieht er sich die Kapuze über. Er weiß, dass er gesucht wird. Er weiß, dass er auf der Hut sein muss und sich schnellstens Informationen besorgen sollte, um zu erfahren, warum die Regierung hinter ihm her ist. Keine Frage, die Geschichte lässt den Spieler im Dunkeln tappen und ist bezüglich der sonst linear aufgebauten Reihe etwas Neues. Doch ich habe dennoch meine Zweifel. Die Umgebungen und Orte wirken sehr ähnlich und nicht sonderlich aufregend. Zwar reagieren die Passanten, wenn Sam beispielsweise ein Handy klaut, doch wirklich Trouble kommt nicht auf. Hinzu kommt die doch sehr merkwürdige Gangart des Protagonisten, man könnte fast schon an seiner Art zu laufen erkennen, er würde gesucht. Nichtsdestotrotz haben die Entwickler schon jetzt etwas positiv verändert: Die Licht- und Schatteneffekte sind besser denn je und wissen auf jeden Fall zu überzeugen. Die untergehende Sonne scheint leicht auf die Pflastersteine und verschafft eine wunderbare Atmosphäre.Dass Sam trotz seines Alters noch nicht zum alten Eisen gehört, wurde anhand kurzer Kampfszenen gezeigt, die enorm schnell und flüssig abliefen. Um an wichtige Informationen zu kommen, verschafft sich Sam kurzerhand eine Waffe und feuert auf einen kleinen Tank. Eine eher magere Explosion - da hat man in Ghost Recon Advanced Warfighter 2 wahrlich schon Besseres gesehen - und eine Massenpanik ergeben für Sam die Chance, sich Zugang zu einem Büro zu verschaffen, um dort nach möglichen Hinweisen zu suchen. Im Gebäude angekommen, schmeißt er erstmal einen Schrank vor die Tür, um eine Barriere zu errichten. Ein ganz neues Stilmittel im neuesten Teil: Man kann fast mit allen Gegenständen hantieren, um sich einen neuen Weg zu bahnen oder selbige gar zu versperren. Das Ganze erinnert ein bisschen an Adventures: Kombiniere Gegenstand A mit Gegenstand B um weiterzukommen - ob das dem Spielspaß einen Abbruch tut, ist noch nicht abzusehen.
Eindruck:
Einen neuen Weg zu gehen und Sam auch als Normalo auf die Welt loszulassen ist eine gute Idee. Doch was daraus wird, steht in den Sternen. Ich persönlich hoffe auf mehr Abwechslung, ein actionlastiges Gameplay und frische Ideen. Ob das gelingt, ist nach den Präsentationen leider noch nicht abzusehen. Hier müssen wir auf das erste Hands-On warten, um selbst mit dem haarigen Sam auf der Flucht zu sein.
Brothers in Arms Hell's Highway
"Ih, schon wieder ein First-Person-Shooter aus dem Zweiten Weltkrieg." Nein, Brothers in Arms: Hell's Highway stammt nicht aus dem Zweiten Weltkrieg, sondern soll euch nur in diesen versetzen. Denn glaubt man Major John Antal, kann man das Spiel beinahe als Zeitmaschine beschreiben, so authentisch die Missionen und Abläufe doch sind. Beeindruckend war jedenfalls schon mal der Auftritt des Majors, mit schnellen und großen Schritten stürmte er schon fast die Bühne, um für ein bisschen Stimmung im Saal zu sorgen. Im harten Major-Ton schaffte er es sogar, der Pressemeute ein "Huuuuuuuaaaaa" zu entlocken.
Eine Explosion und schon fliegt so ziemlich alles durch die Luft, was nicht niet- und nagelfest ist.
Eindruck:
Bei der Pressekonferenz habe ich mir wirklich gedacht "Wow, das sieht verdammt gut aus! Sogar die Latten fetzen aus dem Zaun und fliegen in der Gegend herum.". Die Grafikpracht, die realistische Darstellung, der Nervenkitzel - alles scheint zu stimmen und auf Angriff Richtung Call of Duty ausgelegt zu sein. Eine kleine Ernüchterung kam jedoch am zweiten Tag, als die Xbox360 doch nicht ganz so schön erstrahlte wie man es vermutete. Doch ich denke, das wird dem Erfolg des Spiels keinen Abbruch tun. Daumen hoch, hier kommt ein wirklich guter Shooter.
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erick
26.05.2007, 15:34 Uhr