Sebastian Thor | 11.05.2007, 19:05 Uhr
Two Worlds
Die neue Genrereferenz?
Fazit zum Test von Two Worlds
Ecken und Kanten, aber dennoch faszinierendTwo Worlds stammt wahrlich aus zwei verschiedenen Welten: Eine wunderschöne, riesige, monumentale Welt, die mir leichte Rollenspielkost serviert, meinen Gaumen streichelt, die Zunge kitzelt, mit meinen Geschmacksnerven spielt – das ist meine Welt, hier fühle ich mich wohl, bin zufrieden, solange Erfahrungspunkte fließen, der Rubel rollt, meine Kräfte wachsen. Hier bin ich Entdecker, mein eigener Herr und Regisseur zugleich. Hier bestimmte ich, wo es lang geht, erlebe mein persönliches Abenteuer, schaue gebannt auf den Monitor und verbringe dafür sogar mehrere Nächte im Büro. Aber da ist noch etwas: eine andere Welt, die mir eine städtische Kulisse vorspielt, die leicht zu durchschauen ist. In der die Figuren wie deplatzierte Pappkameraden auf- und ablaufen, keine ausgefeilte Persönlichkeit besitzen. In der die meisten Quests austauschbar sind, kaum Wiedererkennungswert aufweisen. Hier fühle ich mich fehl am Platz, wünsche mich nur noch in die Freiheit, will Abenteuer erleben, eine Entdeckungsreise unternehmen. Antaloor ist wie ein ungeschliffenes Juwel – schön, matt schimmernd, faszinierend, aber stellenweise einfach unfertig, noch nicht auf Hochglanz poliert. Hätte man die technischen Fehler vermieden, die KI und das Clipping verbessert, den Pferden eine ordentliche Steuerung spendiert, einfach noch ein paar Monate in die Entwicklung investiert, die Wertung läge locker im 80er-Bereich. Two Worlds hätte zum König der Action-Rollenspiele werden können, krankt letztendlich aber an zu vielen Stellen.
Pro
- riesige Welt
- lange Spielzeit
- tolle Grafik
- viel zu entdecken
- haufenweise Quests
- jede Menge aufrüstbarer Items
- Sammelsucht stellt sich ein
- motivierende Charakterentwicklung
- einfache Handhabung
- vertraute Spielmechanik
- genial einfaches Alchemiesystem
Kontra
- technische Probleme
- ungeschickte Einstreuung der Musikstücke
- erzählerisch zu flach
- unbelebte Städte
- Pferdesteuerung katastrophal
- austauschbare Quests
- keine markanten Charaktere





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aziraal
22.06.2007, 09:44 Uhr
wenn man alle möglichkeiten des Spiels nutzt gerät man langsam in den god-mode.gruss aziraal
Aluc
18.06.2007, 20:12 Uhr
Ich finde es nur irgendwie seltsam die Wertung wenn ich mir andere Tests zum vergleich heranziehe wie zB. Loki und Oblivion ist die Wertung hier verhältnismäßig viel zu niedrig.
mfg
1332
10.06.2007, 18:23 Uhr
hey
02.06.2007, 23:45 Uhr
oder kann man einfach so mitspielen??
1332
25.05.2007, 16:48 Uhr
Jezt gehts
Mendoras
24.05.2007, 21:35 Uhr
Der Singleplayer ist spassig, es ist sicher kein Megahit, aber es macht Spass und mir auch noch nach ca. 13 Stunden.
Der MP krankt noch an zuvielen Bugs und Designmängeln, egal ob nun nicht geteilte Erfahrung und Questbelohnungen oder dem Friendly Fire. Da wurde einfach großer Mist gebaut. Spass kann er aber trotzdem bissel machen.
Hauptporblem ist das Balancing. Wurde mit dem Patch 1.3 zwar verbessert, das Spiel ist aber immer noch VIEL VIEL zu leicht. Nur dauert es nun länger bis kein Gegner mehr eine Gefahr darstellt.
Was soll mir auch passieren mit 1.000.000 HP ? .. ;)
Da kommt man ganz legal und ohne Cheats hin. Und ich bin erst Stufe 23 *g*
1332
22.05.2007, 18:53 Uhr
Frank
21.05.2007, 20:00 Uhr
1332
21.05.2007, 19:53 Uhr
Ich nähmlich nicht am Anfang nix, am Ende hab zuerst Gandohar umgekloppt dan die Paladine und wieder keine Filmsequenz. Ist das normal ?
John Smith
21.05.2007, 02:02 Uhr