Twin Sector - Test
Portal in schlecht
Die Welt liegt in euren Händen
Diese Überschrift ist sowohl sinnbildlich als auch eigentlich wörtlich gemeint. Denn immerhin spielen die Hände von Ashley eine große Rolle in Twin Sector – oder vielmehr die darübergestreiften Handschuhe. Dabei handelt es sich nämlich um kleine Wunderwerke der Technik, die ihren Träger mit telekinetischen Kräften ausstatten. Im Klartext: Mithilfe der einen Hand kann die Protagonistin Gegenstände an sich heranziehen, während sie mit der anderen Hand eine entsprechende Abstoßfunktion auslösen kann. Da beide Hände über jeweils eine Maustaste bedient werden, erscheint die Steuerung im ersten Moment intuitiv – ja überhaupt die gesamte Spielmechanik. Dieser Eindruck wird sogar noch vertieft, da sich Ashley dank ihrer Handschuhe sogar über Abgründe hinwegziehen, an Wände hängen und Sprünge in die Tiefe abfedern kann. Gerade diese Aktionen verlangen euch jedoch einiges an Geschicklichkeit und Übung ab, so dass gerade in hektischen Situationen so mancher Fehler unterlaufen wird.
Nichtsdestotrotz macht Twin Sector in den ersten der 17 Abschnitte richtig Laune. Das liegt vor allem an den größtenteils raffinierten Rätsel, die ihr mithilfe eurer speziellen Handwärmer lösen müsst. So "missbraucht" ihr Kisten als Deckung vor tödlichen Laserstrahlen, legt Schalter per gezielten Wurf eines Müllballs aus der Distanz um oder setzt zu einem akrobatischen Wandsprung über einen Abgrund an.
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Driman
18.09.2009, 21:39 Uhr