Tropico 3 - Test
Cuba Libre
So oder so beginnt eurer Dasein als El Presidente im Avatareditor. Als reale Person von Welt erschafft ihr das Alter Ego mit all seinen Stärken und Schwächen. Möchtet ihr vielleicht ein Finanzgenie aber religiöser Eiferer sein - kein Problem. Vielleicht aber auch ein reicher Hotelerbe mit dem Hang, reihenweise Frauen zu verführen. Für Abwechslung und Schmunzeln ist in jedem Fall gesorgt. Die Individualisierung eures Protagonisten geht aber noch weiter. Auch das Aussehen dürft ihr nach Gutdünken festlegen – ganz Businessman mit coolem Anzug und stilsicherer Sonnenbrille oder doch lieber Militärschlapphut mit Tarnanzug und Platz für viele Orden? Wer keine Lust hat, seinen eigenen Regenten zu erschaffen, darf auch auf einen von vielen vorgefertigten Charakteren zurückgreifen, die gänzlich oder zumindest teilweise in der späteren Vergangenheit oder heutztage zu finden sind.
Unabhängig von eurer Wahl beginnt die Regierungszeit auf einem kleinen Eiland mit eurem Palast, einigen Wohnbaracken für die Einheimischen, sowie kleiner Farm, Spedition und Bauunternehmen, um das Inselreich nach Belieben zu gestalten. Damit die Grundversorgung gesichert ist, werden einige weitere Farmen gebaut. Farbliche Untermalungen auf dem Inselboden geben darüber Aufschluss, was auf eurem Eiland gut wächst. Zur Auswahl gibt es neben der Grundversorgung mit Papayas, Bananen oder Mais auch Luxusgüter wie Kaffee, Zucker oder Tabak.
Damit eure Wirtschaft langsam gedeiht, werden die überproduzierten Güter zu den Docks verfrachtet. Regelmäßig legen große Containerschiffe von außerhalb an, um Waren mit in das Ausland zu nehmen. Der Export ist die wichtigste Einnahmequelle für die Insel. Deswegen werden die ersten Dollars auch direkt für weitere Expansionen ausgegeben. Verschiedene Inseln bieten auch unterschiedliche Rohstoffe. Eisen, Gold, Öl, Holz und diverse andere Güter werden nach und nach abgebaut und verschifft.
Aber nicht jede Insel quillt vor Rohstoffen über, dann müssen andere Ideen zünden. Tourismus ist eine gute Alternative. Pauschalurlauber freuen sich über wunderschöne Strandpromenaden, die mit Hotels, Motels oder Bungalows zugepflastert sind. Je nach eurer politischen Einstellung und Freizeitangeboten lockt ihr unterschiedliche Schichten von Urlaubern an. Menschen mit gehobenen Ansprüchen mögen absolute Sicherheit und gehen auch gerne in den Botanischen Garten und lassen in ihrer geringen Anzahl eine Menge Kohle zurück. Billige Motels und Bars ziehen die Studenten auf die Insel – Spring Break lässt grüßen!
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