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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 07. Dezember 2011
Playstation 3: 07. Dezember 2011
XBox 360: 21. Dezember 2011
Status:
Released
Publisher:
dtp Entertainment AG
Entwickler:
Frozenbytes
Genre:
Jump 'n Run
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
promo-trine2.com
Fanseite:
keine Angabe

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Collector's Edition angekündigt 1
Neuste: 08.11.2011 19:17
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Mirco Ruppelt | 12.12.2011, 16:15 Uhr

Trine 2 - Test
Test: Koop-Rätsel mit gewissen Abzügen

1 Wertung

Mitte 2009 erschien das Jump-‘n‘-Run Trine, das sich trotz aller Lobgesänge der Fachpresse (Onlinewelten vergab im Test 82 Prozent) nur mäßig verkaufte. Umso erfreulicher, dass Frozenbyte dem bezaubernden Knobelabenteuer trotzdem eine Fortsetzung spendierte. Trine 2 bietet wieder hervorragend unterhaltsame Rätselkost, schöpft sein Potenzial aber nicht vollständig aus. Warum, könnt ihr in unserem Test nachlesen.
Ein Zauberer, der nicht mal einen popeligen Feuerball hervorbringt, ein Ritter, der nur ans Essen denkt, und eine Diebin, der die Schatzsuche wichtiger ist, als ihr eigenes Königreich: Das bunt zusammengewürfelte Trio scheint zunächst nicht gerade vertrauenserweckend, entpuppte sich im Test zu Trine 2 aber als spaßiges Dreiergespann. Denn jeder Held verfügt über eine individuelle Fähigkeit. Der Magier Amadeus etwa erschafft Kisten und Bretter, mit denen er hilfreiche Konstruktionen bastelt, wohingegen sich die Diebin Zoya mit ihrem Seil über Abgründe schwingt. Und Pontius mimt schließlich den Haudrauf, der Feinden mit seiner Klinge oder seinem Hammer einheizt. Auch in Trine 2 gilt: Nur wer die Fähigkeiten aller drei Charaktere klug miteinander kombiniert, kann die zahlreichen Rätsel lösen.

Alles wie gehabt also? Auf dem ersten Blick hat sich nichts verändert. Nicht einmal bei der Handlung: Der titelgebende Trine, ein mysteriöses wie ebenso mächtiges Artefakt, trommelt erneut die aus dem Vorgänger bekannten Helden zusammen, die einmal mehr ausrücken müssen, um ihr Königreich zu retten. Warum bleibt zunächst unklar. Die Story scheint den Entwicklern vernachlässigbar genug, um sie zwischen den Levels in kleinen Textbröckchen zu erzählen. Nur selten stolpern wir in unserem Test über eine kurze Zwischensequenz. Und so hüpfen, klettern, schwingen und tüfteln wir uns durch zwölf abwechslungsreiche Kapitel, angetrieben vor allem von der Motivation des Entdeckens.

Bilderstrecke: Trine 2 - Screenshots

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Trine 2 - Screenshots

Einen Monat vor Release veröffentlicht Focus Home Interactive neue Screenshots zu Trine 2.


Doch ein spannender Plot steht bei Trine 2 ohnehin nicht im Vordergrund. Das Spiel lebt in erster Linie von seinem cleverem Rätseldesign. Anfangs reicht noch eine Kiste, um die Mauer zu erklimmen. Später blicken wir in tiefe Abgründe, tödliche Säurebecken oder in die Augen einer gefräßigen Riesenspinne. Und wir treffen auf Schalter- und Portalrätsel, die uns all unseren Hirnschmalz abverlangen. Dank zahlreicher Rücksetzpunkte sowie der tadellosen Steuerung, sowohl auf dem Gamepad als auch via Maus und Tastatur, hält sich der Frust in Grenzen. Außerdem bleiben die Rätsel durchweg fair und sind auch im Alleingang zu schaffen, denn wir dürfen zwischen den Figuren jederzeit wechseln. Bequemer geht‘s aber im Mehrspielermodus, da die Kopfnüsse mit fremder Hilfe deutlich einfacher zu knacken sind.

Fans des ersten Teils müssen sich an ihre Anfangs geringen Kräfte erst einmal gewöhnen, denn immerhin stampfte Amadeus am Ende des ersten Teils bis zu vier Kisten aus dem Boden, Pontius verfügte über ein Flammenschwert und Zoya zog Eispfeile aus ihrem Köcher. In Trine 2 starten wir jedoch bei Null und müssen unsere Recken abermals aufpäppeln. Unverständlich: Im Talentbaum finden wir beinahe haargenau dieselben Fähigkeiten wie im Vorgänger. Neu ist lediglich Zoyas Schattenaffinität, die sie zehn Sekunden lang unsichtbar werden lässt. Damit sollen wir uns eigentlich an Feinden vorbeischleichen können. In der Praxis haben wir das Talent aber nie verwendet - das Schnetzeln macht aufgrund der flüssigen Animationen schließlich viel mehr Spaß.

1 Wertung




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