Tony Hawk: Ride - Test
Tony, lass es polstern!
Kommen wir zuerst zu dem Skateboard, das die grundlegendste Veränderung in diesem Genre darstellt: Ein Skateboard ohne Rollen, das an der Nose und am Tail, sowie an der linken und der rechten Seite jeweils einen Sensor besitzt , das benötigt wird, um Tony Hawk: Ride zu spielen, denn es dient als Controller. Die Größe entspricht ungefähr einem echten Skateboard. Zu Beginn des Spiels muss man das Rollbrett kalibrieren, wobei Tony Hawk einem mit Sprüchen wie „Wie ist eigentlich das Wetter bei dir, Dude?“ die Zeit überbrücken will. Das ganze dauert ungefähr zwei Minuten und muss nur nach Wechsel der Batterien oder natürlich an einer anderen Konsole wiederholt werden.
Wichtig ist, dass man sich genügend Bewegungsfreiraum verschafft, denn um das Spiel genießen zu können, gehört es unter anderem dazu, mit dem Board Drehungen zu machen, und auch die Sensoren benötigen Abstand zu Möbelstücken. Steht man mit dem Brett zu dicht an der Couch, ist der Sensor des Tails dauerhaft aktiv, so dass der Skater im Spiel bei jedem Sprung einen Tailgrab machen wird. Denn dafür sind die Sensoren da: dem Controller wird Signalisiert, wann der Spieler einen Grab machen will, und dieser wird dann im Spiel umgesetzt – wie auf dem echten Skateboard. Der Titel ist also nicht für eine acht Quadratmeter kleine Studentenbude geeignet, in dem ein Bett, zwei Schränke und ein Schreibtisch stehen. Wer mehr über die Steuerung erfahren will, sollte ein Blick in das Tutorial–Video werfen.
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