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Test zum Spiel: Tom Clancy's EndWar Spiel-Test

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Plattformen:
NDS, PC, PS3, PSP, XBox 360
Release:
Nintendo DS: 06. November 2008
PC: März 2009
Playstation 3: 06. November 2008
Playstation Portable: 06. November 2008
XBox 360: 06. November 2008
Status:
keine Angabe
Publisher:
Ubisoft
Entwickler:
Ubisoft
Genre:
Strategiespiel
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

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Torsten Kägler | 17.11.2008, 21:11 Uhr

Tom Clancy's EndWar - Test
Die Macht der Stimme!

1 Wertung

Kann ein Strategiespiel auf einer Konsole schnell und taktisch spannend sein? Ubisoft will es euch beweisen, doch klappt es wirklich?
Ein Donnergrollen verschluckt die Geräusche auf dem Roten Platz in Moskau. Es liegt eine bedrückende Stimmung in der Luft. Die Atmosphäre ist zum Zerreißen gespannt. Nur noch wenige Augenblicke, dann verwandelt sich der historische Stadtkern zu einem erbitterten Schauplatz des Krieges. Unaufhörlich zieht eine Armada von Kampfhubschraubern aus Norden kommend heran. Ihr Ziel sind die im Zentrum von Moskau stationierten Truppen des Feindes. Mit einem lauten Zischen lösen sich die ersten Raketen in der Luft und krachen in einem Feuersturm punktgenau ins Ziel. Zerstreut ist die Formation der Panzertruppen. Verzweifelt versuchen die Kommandanten neue Stellung zu beziehen, doch den Luftangriffen sind sie fast schutzlos ausgeliefert. Käme doch bloß endlich die längst angeforderte Unterstützung! Ein lauter Befehl hallt durchs Wohnzimmer: "Einheit 1 angreifen Feind 2" - und das unwirkliche Szenario auf dem Roten Platz klart langsam auf. Wir befinden uns mitten in Tom Clancy´s EndWar.

Der Dritte Weltkrieg verkommt in Tom Clancy´s EndWar zu einer bitteren Realtiät. Zusammen mit der Sprachsteuerung erlebt ihr ein gänzlich neues Strategieerlebnis auf einer Konsole.

Das neueste Strategiespiel aus dem Hause Ubisoft soll beweisen, dass komplexe Kriegsspiele auf der Konsole eine Heimat haben, und trumpft mit einer Sprachsteuerung auf. Eure Nachbarn dürften vollkommen irritiert sein, wenn sie nicht mehr nur das Donnern der Geschütze hören, sondern auch eure Stimme. Ein Headset vorausgesetzt, könnt ihr nämlich fast alle Befehle mittels Sprache steuern. Habt ihr den linken Trigger gezogen und euren Befehl gegeben, setzen sich die Truppen auch schon in Bewegung, formieren sich zu neuen Verbänden, sichern Teilstücke oder eilen ihren Kameraden zur Hilfe.

Dank einer guten Visualisierung eures Sprachbefehls könnt ihr immer verfolgen, was die Spracherkennung vollbracht hat. Zusätzlich ermöglicht es euch das mit jedem gesprochenen Kommando weiter aufgehende Menü, schon in den ersten Minuten genau zu wissen, welcher Befehl der Richtige ist. Das komplexe Lernen von schwierigen Controller-Belegungen hat endlich ein Ende. Selbst das mögliche Kauderwelsch der unterschiedlichsten Dialekte vom Sächsischen bis hin zum Bayerischen gleicht das Spiel ziemlich gut aus. Sogar ein verlegenes "Äh" verwirrt die Technik nicht. Sprecht ihr danach weiter und lasst den Schulterbutton nicht los, zweifelt niemand an euren Kommandofähigkeiten.

Mit imposantem Gedonner zerstört die Wunderwaffe die gegnerischen Armeen. Doch kann das die Feinde wirklich aufhalten?

Solltet ihr fürchten, erneut im Zweiten Weltkrieg zu landen, können wir euch übrigens komplett beruhigen. Tom Clancy bleibt seiner Linie treu und entführt euch in die Welt des Dritten Weltkrieges. Im Jahr 2016 steht die Erde wieder mal vor ihrem Ende. Drei Parteien kämpfen für ihre Interessen, ihre Freiheit und die Herrschaft über weite Teile der Welt. Vorausgegangen sind scheinbare Freundschaften des Bündnisses von Europa, den USA und Russland. Doch die Russen spielten am Ende nicht mit ganz offenen Karten. Trotz strikten Verträgen zur Abrüstung bauten sie ihre militärische Macht weiter aus. Schnell entwickelte sich ein leichtes Geplänkel zwischen allen Parteien zu einem erbitterten Streit und schließlich einem zweiten Kalten Krieg. Durch knappe Ölvorräte, ein Ungleichgewicht in der Verteilung nahezu aller Wirtschaftsgüter und immer weniger Nahrungsmittel heizt sich der Kalte Krieg binnen weniger Jahr zu einer siedenden Gefahr für alle Erdbewohner auf. Trotz der Parallelen zur aktuellen Weltlage ist und bleibt das Spiel aber weiterhin reine Fiktion. An über 40 Schauplätzen mit realem Vorbild könnt ihr euch mit euren Kontrahenten erbitterte Kämpfe liefern. Dabei könnt ihr sogar in Paris, Washington D.C. und dem eingangs erwähnten Moskau die Muskeln spielen lassen.

1 Wertung




Die Macht der Stimme! Kommentare (2)

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Rochenkoenig

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Friendinvite

19.11.2008, 12:19 Uhr

ich hab es mir jetzt auch für die xbox 360 gekauft und kann die kritik nachvollziehen. die kameraübersicht wirkt häufiger unübersichtlich, aber insgesamt noch gut!

und die übersicht leidet im erbitterten gefecht auch. die mini-map braucht eine nachbesserung oder ich eine lupe!

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Fotomoloman

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Friendinvite

18.11.2008, 19:56 Uhr

die grundidee ist super, die umsetzung hingegen jämmerlich. welcher idiot hat sich diese kameraführung ausgedacht? bei 1 "einheit" (wie wic) mags ja noch gehen, aber bei bis zu 12(?) einheiten will ich nicht ständig hin und her switchen müssen, nur weil diese dumme kamera nur an 1 einheit klebt -.- und dann diese schreckliche minimap. warum wird da nichtmal die einheitsbezeichnung( also die kennung / nummer) angezeigt, sondern nur solch dämliche quadrate und dreiecke? da muss man wieder unnötig zwischen den einheiten switchen, da man anhand der minimap nicht wirklich erkennen kann welche einheit sich wo befindet. somit hat sie für mich ihren sinn verfelt. damit wurde ein sehr schönes spiel mit unnötiger unübersichtlichkeit zersört :(

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