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Tobias Ritter | 09.09.2011, 13:30 Uhr

THQ
Geschlossene Studios haben nicht mehr zur Unternehmens-Strategie gepasst

Publisher THQ hat sich auf der 'Citi Global Technology Conference' in Person von CFO und Vize-Präsident Paul Pucino für die kürzlich lancierte Schließung mehrere Entwicklerstudios gerechtfertigt, und durchblicken lassen, dass die betreffenden Teams einfach nicht mehr zur neuen strategischen Ausrichtung des Unternehmens gepasst hätten.
"Wir denken, dass die beste Position, die wir mit Respekt für die Studio-Strukturen einnehmen können, lautet: 'Je weniger, desto besser'. Die zwei Studios, die wir in Australien geschlossen haben, arbeiteten an Spielen, die nicht mehr mit unserer Strategie übereinstimmten - eines war ein Film-Ableger, das andere ein Kinderspiel. Unsere Strategie ist nun jedoch darauf ausgelegt, weniger, aber dafür auch größere erstklassige Titel auf den Markt zu bringen: Ein oder zwei neue Marken jedes Jahr, und alle zwei bis zweieinhalb Jahre entsprechende Sequels", so Pucino.
Gleichzeitig zur Schließung bestimmter Entwicklerstudios plant THQ deshalb einige andere personell aufzustocken:
"Unser Studio in Montreal wird in den kommenden Jahren von 150 auf 400 Mitarbeiter wachsen. Wir werden dort Spiele für 40 Prozent weniger entwickeln können, als in einigen unserer anderen Studios.
Im Montreal-Studio wurden bislang diverse Ableger von Assassin's Creed und Deus Ex produziert.



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