The War Z
Bei The War Z kam es kürzlich zu einem Datenbank-Fehler, durch den die In-Game-Währung GC inflationär...
Dean Hall war sicherlich klar, dass der Moment irgendwann kommen würde. Als er dann aber vermutlich morgens im Pantoffeln und Bademantel am Laptop saß und die Ankündigung zu The War Z las, war der Tag erst einmal gelaufen. Nicht nur, dass Hammerpoint Interactive kurzerhand das Spielprinzip von Deans Zombie-Modifikation DayZ übernommen hat, nein, sie haben auch vor dem „Z“ im Namen nicht halt gemacht!
Seite 1:
Charaktere erstellen und sterben lassen
Wertung:
Die Inspirationsquelle ist so offensichtlich wie ein bunter Elefant unterm Mikroskop. Angeblich soll sich The War Z bereits seit Herbst 2011 in Entwicklung befinden, nach dem großen Erfolg hat man lediglich ein Anpassungen vorgenommen – und ganz bestimmt auch schnell das „Z“ im Titel irgendwie untergebracht. Hammerpoint Interactive hat sich also bewusst für die zahlreichen Parallelen entschieden: euer Charakter muss Nahrung finden und Wasser trinken, Medizin hilft gegen diverse Krankheiten, Blutungen werden mit Bandagen gestoppt und menschliche Spieler stellen eine viel größere Gefahr als Zombies dar. Ob das klug war, möchte ich nach meinen ersten Eindrücken aus der Alpha noch klar bezweifeln. Denn wo Spieler bei DayZ noch gönnerhaft über Bugs und Fehler im Gamedesign hinweggesehen haben, werden sie es bei The War Z vermutlich nicht mehr tun.
Der große Unterschied: DayZ ist eine kostenlose Modifikation, The War Z kostet bereits in seiner Alpha-Version etwas. Dementsprechend werden Spieler ganz andere Anforderungen stellen und aktuell darf in Frage gestellt werden, ob die Entwickler ihre zahlreichen Versprechungen zeitnah umgesetzt bekommen. Momentan kämpft man nämlich noch mit elementaren Problemen wie dem Zombieverhalten oder Bezeichnungen von Gegenständen.
Was mich fast beruhigt: egal ob DayZ oder The War Z, trauen kann man niemandem. Nach einer simplen Charaktererstellung geht es über die Quick-Join-Funktion auf einen zufälligen Server und wir finden uns in einem Wald wieder. Am Körper tragen wir gerade mal das Nötigste. Die Taschenlampe wirkt da fast wie Luxus – die sorgt nicht nur für einen formschönen Lichtkegel, sondern mit der kann man auch zuschlagen. Allerdings müssen wir schmerzlich erfahren, dass wir damit den Kürzeren ziehen, sobald jemand mit einer Axt um die Ecke biegt. Keine fünf Minuten habe ich in der Welt von The War Z überlebt, aber man wächst ja mit seinen Erfahrungen.
Seite 1:
Charaktere erstellen und sterben lassen
Wertung:
Bei The War Z kam es kürzlich zu einem Datenbank-Fehler, durch den die In-Game-Währung GC inflationär...
The War Z hat am 22. April 2013 einen neuen Patch spendiert bekommen. Unter anderem gibt es nun ein neues...
VirtualZeraphine schrieb:
Dabei kupfern beide Games mitnichten ab, sondern von einem sehr gut geschriebenen Buch, das man über Google herausfinden kann.
Ich finde es schon interessant wie so manche ohne Kenntniss der Materie, Fakten über das Spiel verbreiten, die gar nicht stimmen. Es gibt nur Gebäude, die zweistöckig sind? Komisch in Campos City steht ein behebares Hochhaus mit 5 Stockwerken und unzähligen Räumen. In Boulder City sind mittlerweile fast alle Gebäude begehbar und sie sind alle mindestens 2 Stockwerke hoch.
Das Spiel hat keine Atmosphäre? Seid ihr schon mal im Spiel nachts durch die Wälder gelaufen? Scheinbar nicht. Denn das Zombiegeheule im Wald plus das wehende Gras macht einen so paranoid, dass man sich in den Stuhl vor Angst reinpresst und betet um unbeschadet aus der Sache rauszukommen. Wenn dann noch ein Schuss fällt ist man einem Herzinfakt sehr nahe. Es gibt so unfassbar coole Momente in War Z. Dieses total vereinsammte Boulder City ist so gespenstisch, dass man sich wie WIll Smith in "I Legend" fühlt. Das abgestürzte Flugzeug auf dem Flugplatz ist einfach unfassbar cool und wenn man zum ersten Mal da reingeht fühlt man sich zum ersten Mal heimisch und sicher vor der ganzen wilden Welt da draussen. Ich habe auch Day Z bis zum Umfallen gespielt, aber von der Atmo und vor allem von den Komfortfunktionen, Steuerung und Ideen schlägt WAR Z , Day Z um Längen. Und da stecken noch so viele geile Sachen drinn. Skillfunktionen, Fahrzeuge, erweiterbare Maps, Quest, Kopfgelder auf andere Spieler. WAR Z macht jetzt schon in der Alpha viele Sachen richtig und fühlt sich wie eine richtige Zombie Apokalypse an. Day Z fühlte sich immer wie eine sperrige, falsch programmierte Militärsimulation an, der man ein Zombie Survival Modus draufgepackt hat (was ja auch stimmt). Schaut euch das Spiel nochmal genauer an und urteilt nochmal richtig.
Die unten aufgezählten Kritikpunkte sind in mehreren Wochen sehr wahrscheinlich Vergangenheit. Die Zombie AI hat sich mittlerweile sehr gesteigert, lediglich in einigen Abschnitten scheint sie immer noch defekt zu sein.
Nächste Woche kommt das Clan System endlich rein, dann wird's richtig rund gehen und man kann bessere Befehle erteilen!
DayZ vs WarZ: Dieser Unterschied kommt nur zustande, da die Masse alles versucht nachzuplappern. Dabei kupfern beide Games mitnichten ab, sondern von einem sehr gut geschriebenen Buch, das man über Google herausfinden kann. DayZ und WarZ haben nichts miteinander zu tun und bauen auf verschiedene Spielelemente auf, Gott sei Dank!
Noch was zum Autor bzw. allgemein Reviews: Diese werden in sehr kurzen Abständen geschrieben, so ist es nicht verwunderlich, das ein "Redakteur" höchstens mal 3-4 Stunden in ein Spiel hineinschaut, auch wenn er schreibt es waren 300 Stunden. Das glaube ich schon lange nicht mehr, denn heutige Redaktionen leisten höchstens Auftragsarbeit, damit die Seiten schnell gefüllt werden, richtige Zocker sind aber schon lange nicht mehr dabei. Die Zeiten von Amiga Joker und PC Games sind lange schon vorbei, Schade!
8