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Test zum Spiel: The Saboteur Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 03. Dezember 2009
Playstation 3: 03. Dezember 2009
XBox 360: 03. Dezember 2009
Status:
Released
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
Pandemic
Genre:
Shooter
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
pandemicstudios.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
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Michael 'Michos' Günther | 08.12.2009, 20:47 Uhr

The Saboteur - Test
Der letzte Knall - ein laues Lüftchen

1 3 Wertung

Man Pandemic! Da wundert ihr euch, auf die Straße gesetzt zu werden? In den Fängen von Electronic Arts muss man doch von Anfang an wissen, dass man nichts von noch so geringem Wert verschenken darf. Und schon gar nicht so ein riesiges Potenzial.

Ein alter Grundsatz besagt, nicht auf am Boden Liegende einzutreten – in manch bodenlosen Momenten sehen wir aber das Schlupfloch dieses Kodex.
Mit dem Griff zum Pad werde ich zu Sean Devlin, einen vom Mechaniker zum Rennfahrer beförderten Iren in einem multikulturellen Rennstall im Titelwettkampf mit dem deutschen Doppelsiegteam. In einem Rennen werden uns die Methoden der unfairen Deutschen eingebläut, indem unser Sieg mit einem Pistolenschuss auf die Reifen vereitelt wird. Das lassen wir nicht auf uns sitzen und zeigen denen, was `ne Harke ist. Sean bricht mit Jules in die Sicherheitszone von seinem Kontrahenten Kurt Dierker ein, um seine Wunderkarre im Fluss zu versenken. Wie das Schicksal so will, werden sie entdeckt und sein Kumpel abgemurkst.

Das hat man von Bubenstreichen gegen die bösen Deutschen in Zeiten des historisch abgewandelten Weltkriegsvorgeplänkels. So sitzt er da, der arme irische Tropf, nach überstandender Qual und gelungener Flucht, trauernd um seinen französischen Kompagnon. Er begießt seinen Frust in einem französischen Tabledance-Klub, ganz allein, mit dem Blick zur Wand gerichtet, während hinter ihm Nippel ihre Kreise ziehen. Zu ihm stößt ein redseliger Franzose namens Luc, der uns in wenigen Sekunden zu verstehen gibt, dass er der Widerstandsbewegung angehört und meint, uns nach ungefähr zehn gewechselten Sätzen schon erste Aufgaben erteilen zu können. Ähhm, klar.

In einer von Deutschen besetzten Stadt würde ich auch jedem nach einem Bier anvertrauen, dass ich der Feind im Guerillatarnmantel bin. Und an Seans Stelle auch direkt auf jeden Fremden hören, der mir mit einem so unsagbar schlechten französischen Akzent ins Ohr säuselt. Was wir nicht alles tun. Seine Absichten scheinen sich aber wenigstens mit den unseren zu decken, weshalb wir gemeinsam ein kleines Treibstofflager des gemeinsamen Feindes hochjagen wollen. Er lenkt sie mit einer Explosion ab und ich schlüpfe übers das am Dach befestigte Stromkabel in die nun unbewachte Zone. Kurz den Sprengsatz dran und ab in Sicherheit. Pustekuchen – da war es nicht sicher, wir sind tot. Okay, also noch mal. Ladezeit überstanden, Videosequenz noch mal angeschaut und los geht’s: Rauf aufs Dach, rüber ins Lager, Sprengsatz dran und wegrennen. Der Versuch über die Mauer zu klettern, ist gescheitert, das Lager explodiert und Sean ist wieder tot. Eine neue Runde, ein neues Glück: Ladesequenz, Video – aha „Flüchte durch den Ausgang“ heißt es da – rauf aufs Dach, rüber ins Lager, Sprengsatz dran und wie uns befohlen in die Arme der Nazis, die sich am Ausgang tummeln – Schweinchen Schlau ist also Programmierer bei Pandemic – wenn die eine Zweigstelle in Mexiko haben, habe ich eine Theorie zur Grippewelle. Aber weg davon, hin zur Explosion.

Unschwer zu erkennen, hat die USK auch in diesem Spiel mal wieder die Schere angesetzt. Mit dieser Zensur kann man allerdings leben.

Alles detoniert in technisch müder Weise und wir stehen im Patronenfeuer derer, die uns mit offenen Armen am Ausgang begrüßt haben. Jetzt heißt es fliehen. Natürlich hätte man das einfacher haben können, aber die Flucht mit dem Auto lässt sich mit einem kurzen Ausflug um den Häuserblock locker meistern. Dann können wir auch wieder zurück an den Ort des Geschehens und Luc einsacken, um mit ihm auf den kleinen Sieg anzustoßen.

1 3 Wertung




Der letzte Knall - ein laues Lüftchen Kommentare (6)

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Schminho

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12.12.2009, 06:13 Uhr

mist. hatte nen fehler mit der tonspur, sodass sean in einer cut scene einige sätze englisch gesprochen hat. irischer akzent (überraschung...) und hat sich echt gut angehört. viel besser (wie eigentlich immer) als die deutsche syncrho.

schade... trotzdem danke fürs checken!

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Quietschgurke

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11.12.2009, 15:54 Uhr

nein, man kann es nicht umstellen. Der Versuch die Konsole auf englische Sprache zu stellen, hat nichts gebracht.

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Schminho

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11.12.2009, 11:47 Uhr

Zitat:
kann man die deutsche version auf engl. spielen? wenn ja, wo stellt man das um?

weiß das jemand?

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lolnoob

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10.12.2009, 10:51 Uhr

Zitat:
mal schauen, wie sich das ganze entwickelt. bin noch ziemlich am anfang und finds noch recht unterhaltsam.


Keine Angst die Missionen werden immer besser ;)
Ich habs bis jetzt 7 Spielstunden gezockt und brauch echt mal ne Pause davon, weil ich einfach keine Nazis mehr sehen kann^^

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Schminho

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10.12.2009, 00:11 Uhr

kleiner tippfehler bei den cons (keine Reaktin).

kann man die deutsche version auf engl. spielen? wenn ja, wo stellt man das um?

grottige fahrphysik ist in der tat ziemlich drastisch, trifft es leider aber ganz gut :)

mal schauen, wie sich das ganze entwickelt. bin noch ziemlich am anfang und finds noch recht unterhaltsam.

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Arafax

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09.12.2009, 23:13 Uhr

oha... das entsetzt mich jetzt echt mal ôO hab das spiel passiv erwartet, aber die bewertung ist echt mal der schocker! trotzdem fällt mir der "kontra"-abschnitt zu drastisch aus. kann man neutraler ausdrücken.

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