The Saboteur - Preview
Sin City meets Assassin’s Creed
Storydichte und Charaktertiefe sind damit wohl eher ein rauschender Bach als ein Ozean. Aber das Setting, das Aussehen und die Action könnten diesen kleinen Malus locker ausbügeln. In überwältigender Schwarzweiß-Optik mit farbigen Akzenten, die wir aus Filmen wie Sin City, Pleasantville oder Schindlers Liste kennen, kommt der Saboteur auf unsere Bildschirme geschlichen. Das allein ist schön, kann durch atmosphärische Tricks aber noch verstärkt werden. In der bedrückenden Tristesse des Naziregimes wird die Situation mit peitschendem Regen, zuckenden Blitzen und willkürlichen Exekutionen auf der Straße radikalisiert. Die Sprache, die Architektur und die Geschichte bieten dramaturgische Mittel, um den Besatzungszonen und ihren Bindenträgern Authentizität einzuverleiben. Bereits mit der ersten Sichtung wirkt dieser Titel von Pandemic schon jetzt wesentlich runder, schöner und besser als das vorherige Werk Mercenaries 2.
Während wir in der Sandbox von Mercenaries 2 lieber mit unseren Schippen und Förmchen Burgen gebaut hätten, lockt die offene Welt von The Saboteur mit Klettereinlagen à la Assassin’s Creed, den Schleichangriffen eines Metal Gear und mit dem freien Fahrgefühl eines GTA. Wer sich fragt, wie man das mit einem WW2-Shooter mit Massenschlachter unter einen Hut bringen kann, fragt berechtigt. Die Antwort darauf lautet: Mit dem Saboteur gar nicht. Man ist nicht einer von vielen Soldaten, der von einem Schützengraben zum nächsten hüpft, sondern eher ein John McLane aus Stirb langsam, der im Alleingang die Welt verändert. In vier Akten reist man zu den unterschiedlichsten Orten wie Dörfern, Städten und sogar zu einem Schloss und erledigt Missionen, die den Spieletitel zum Programm werden lassen. Ja, man sabotiert und sprengt Dinge in die Luft. Dass es sich dazu nicht besonders gut eignet, wie ein wild trompetender Elefant in eine Hochsicherheitszone zu stampfen, versteht sich von selbst. Darum könnte man den Prozess einer normalen Mission so beschreiben: Leise rein und mit Feuerwerk wieder raus. Und wenn das in der Theorie Geplante in die Praxis umgesetzt werden kann, schwächt das Ergebnis die Besatzungsmacht und verstärkt den Gegendruck der Resistance. Und all das erfüllt die geretteten Schauplätze mit Farbe. Bildlich gesprochen führt die Entfernung der Farbe Braun aus den Grauzonen zu farbenfrohen Gebieten der Glückseligkeit.
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News: Erster Patch für die PC-Fassung unterwegs (10 News insgesamt)





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Fotomoloman
27.04.2009, 16:38 Uhr
Quietschgurke
26.04.2009, 22:34 Uhr
Die 15-20 Stunden gelten auch nur für die Hauptmissionen - danach darf man sich dann noch von Nebenmissionen bespaßen lassen.
Gnoos
26.04.2009, 21:59 Uhr hmm..