Video des Tages - Was mit einer Portal Gun in Super Street Fighter II passiert

MEHR ZUM SPIEL

Test zum Spiel: The Saboteur Spiel-Test

DETAILS ZUM SPIEL

The Saboteur bei Amazon kaufen

Fan werden Fan werden

Newsletter

RSS

Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 03. Dezember 2009
Playstation 3: 03. Dezember 2009
XBox 360: 03. Dezember 2009
Status:
Released
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
Pandemic
Genre:
Shooter
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
pandemicstudios.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Der letzte Knall - ein laues Lüftchen 6
Neuste: 12.12.2009 06:13
News
Erster Patch für die PC-Fassung unterwegs 4
Neuste: 11.12.2009 14:48
News
Nachfolger vom Erfolg abhängig 8
Neuste: 09.12.2009 18:54
Preview
Sin City meets Assassin’s Creed 3
Neuste: 27.04.2009 16:38
Fan werden auf Facebook

Michael 'Michos' Günther | 26.04.2009, 14:45 Uhr

The Saboteur - Preview
Sin City meets Assassin’s Creed

1

Mit Mütze und schallgedämpften Schuhen tritt Sean Devlin gegen die wahrscheinlich bösesten Nazis der Videospielgeschichte an. Es geht ums Schleichen, ums Kämpfen, Ballern, Klettern und die Freuden der Schäfer in nächtlichen Stunden. Als Saboteur kehrt ihr in actionreicher „Stirb Langsam“-Manier in die Welt des farb- und freudlosen Dritten Reiches ein, um den Deutschen aus Rache in den Hintern zu treten. Obendrein natürlich auch, um die Resistance zum Erfolg zu führen und die Welt wieder mit Farbe zu erfüllen.
Sean Devlin ist ein Rennfahrer in der Zeit des Dritten Reiches. Soweit unspannend, oder? Wäre Seans Kumpel nicht von einem verfeindeten Rennstall umgebracht worden, wäre er vielleicht auch einfach nur ein langweiliger Rennfahrer geblieben. Von diesem Mord war er aber so erzürnt, dass er dafür die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen wollte. Und wer hätte es gedacht? Die Mörder waren natürlich die Deutschen aus dem Team „Doppelsieg“ – einem Team, das lizenziert auch Mercedes hätte heißen können. Und weil zu dieser Zeit jeder Deutsche ein Nazi war und jeder Nazi gleich aussah, muss man eben gegen alle angehen. So oder so ähnlich wird es sich in The Saboteur zutragen.

Storydichte und Charaktertiefe sind damit wohl eher ein rauschender Bach als ein Ozean. Aber das Setting, das Aussehen und die Action könnten diesen kleinen Malus locker ausbügeln. In überwältigender Schwarzweiß-Optik mit farbigen Akzenten, die wir aus Filmen wie Sin City, Pleasantville oder Schindlers Liste kennen, kommt der Saboteur auf unsere Bildschirme geschlichen. Das allein ist schön, kann durch atmosphärische Tricks aber noch verstärkt werden. In der bedrückenden Tristesse des Naziregimes wird die Situation mit peitschendem Regen, zuckenden Blitzen und willkürlichen Exekutionen auf der Straße radikalisiert. Die Sprache, die Architektur und die Geschichte bieten dramaturgische Mittel, um den Besatzungszonen und ihren Bindenträgern Authentizität einzuverleiben. Bereits mit der ersten Sichtung wirkt dieser Titel von Pandemic schon jetzt wesentlich runder, schöner und besser als das vorherige Werk Mercenaries 2.

Sean in Action - in Farbe und bunt.

Während wir in der Sandbox von Mercenaries 2 lieber mit unseren Schippen und Förmchen Burgen gebaut hätten, lockt die offene Welt von The Saboteur mit Klettereinlagen à la Assassin’s Creed, den Schleichangriffen eines Metal Gear und mit dem freien Fahrgefühl eines GTA. Wer sich fragt, wie man das mit einem WW2-Shooter mit Massenschlachter unter einen Hut bringen kann, fragt berechtigt. Die Antwort darauf lautet: Mit dem Saboteur gar nicht. Man ist nicht einer von vielen Soldaten, der von einem Schützengraben zum nächsten hüpft, sondern eher ein John McLane aus Stirb langsam, der im Alleingang die Welt verändert. In vier Akten reist man zu den unterschiedlichsten Orten wie Dörfern, Städten und sogar zu einem Schloss und erledigt Missionen, die den Spieletitel zum Programm werden lassen. Ja, man sabotiert und sprengt Dinge in die Luft. Dass es sich dazu nicht besonders gut eignet, wie ein wild trompetender Elefant in eine Hochsicherheitszone zu stampfen, versteht sich von selbst. Darum könnte man den Prozess einer normalen Mission so beschreiben: Leise rein und mit Feuerwerk wieder raus. Und wenn das in der Theorie Geplante in die Praxis umgesetzt werden kann, schwächt das Ergebnis die Besatzungsmacht und verstärkt den Gegendruck der Resistance. Und all das erfüllt die geretteten Schauplätze mit Farbe. Bildlich gesprochen führt die Entfernung der Farbe Braun aus den Grauzonen zu farbenfrohen Gebieten der Glückseligkeit.

1




Sin City meets Assassin’s Creed Kommentare (3)

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!

Fotomoloman

PM schreiben
Friendinvite

27.04.2009, 16:38 Uhr

sieht nach 0815³ aus

Melden

Quietschgurke

PM schreiben
Friendinvite

26.04.2009, 22:34 Uhr

Laut Presse-Heini hieß es noch, dass es verschiedenste Missiontypen gäbe. Aber ehrlich gesagt, find ich's schon jetzt cooler als Assasin's Creed.

Die 15-20 Stunden gelten auch nur für die Hauptmissionen - danach darf man sich dann noch von Nebenmissionen bespaßen lassen.

Melden

Gnoos

PM schreiben
Friendinvite

26.04.2009, 21:59 Uhr hmm..

...hatte ich bislang ehrlich gesagt gar nicht so auf dem schirm...klingt aber nach ner mischung, die mir sehr gefallen wird! fragt sich nur, ob man so eine "gute" mischung verschiedener feature auch wirklich über 15, 20 stunden durchziehen kann

Melden

Mehr zu The Saboteur: