The Legend of Zelda: Twilight Princess - Test
Die Legende kehrt zurück!
Nicht nur Link hat einen dicken Fisch an der Angel, sondern ebenso Nintendo. The Legend of Zelda: Twilight Princess ist ein klarer Pflichtkauf für jeden Spieler mit Nintendo Wii im Wohnzimmer.
Kaum will er sich auf den Rücken von Epona schwingen, hört man ein lautes Getose. Was passiert dort? Auf einmal stürmen wie aus dem Nichts aus dem Wald mysteriöse Kreaturen, die auf Wildschweinen zu reiten scheinen. Was hat es bloß mit diesem Ereignis auf sich? Es ist der Beginn einer dunklen Zeit für Ordon und das gesamte Königreich Hyrule. Sämtliche Kinder werden entführt und auch Links seines Pferdes Epona beraubt. Wäre dies nicht längst der Schrecken genug, steigern sich die dunklen Taten immer mehr und die Menschen in Hyrule merken von all dem nichts, denn sie laufen nur noch als Schatten ihrer selbst durchs Leben. Jetzt steht es an Link dem bösen Treiben Einhalt zu gebieten und die Welt aus dem Dämmerschlaf zu befreien. Ein großes Abenteuer für einen kleinen Helden nimmt seinen Lauf.
Von nun an heißt es für den Spieler Zanto, den König der Finsternis, an seinem Eroberungsplan zu hindern. Schon in den ersten Spielminuten wird deutlich, dass die Hintergrundgeschichte nicht nur ein weiteres Mal sehr schön in Szene gesetzt wird, sondern noch detaillierter als in der Vergangenheit erscheint. Im Verlauf des Spiels steht man immer wieder ganz besonderen Charakteren der guten und bösen Seite gegenüber und erlebt so eine imposante Geschichte, die zudem noch mit jeder Menge Action und Abenteuern gespickt ist. Neu ist, dass sich "Link" beim Betreten der Unterwelt in einen Wolf verwandelt und dies ist nicht nur für den Spieler neu, sondern auch für den Protagonisten. Wie gut, dass Midna - eine Kreatur der Dunkelheit - einem zur Seite steht und mit Rat und Tat hilft. Es scheint tückisch, dass gerade eine Figur der dunklen Seite den Spieler unterstützt und dies auch mit einem frechen und teils argwöhnischen Mundwerk, doch auch mit Zweifeln an ihrer Aufrichtigkeit merkt man schnell, dass ein Weiterkommen ohne Midna nur sehr schwer möglich wäre. So heißt es sich als Wolf durch die Welten kämpfen, die Gegner zu besiegen und dafür zu sorgen, dass die Dungeons wieder im vollen Licht erstrahlen. Dies ermöglicht dann, dass "Link" auch in der Unterwelt seine eigentliche Form wieder annimmt - dann kann er endlich auch wieder Türen öffnen. Dies ist nämlich als Wolf nicht einfach möglich und so heißt es in dieser Verwandlungsstufe immer wieder besondere Wege zu suchen.Um nicht zu viel über den Hintergrund zu verraten, soll es dies zum Inhalt grob gewesen sein. Insgesamt warten neun unterschiedliche Szenarien auf den Spieler und dabei wandelt man nicht nur auf bekannten Pfaden (Bsp. Wassertempel), sondern ist auch in einem Zeitschrein und dem Schattenpalast unterwegs. Erfreulich ist nicht nur die enorme Abwechslung, die im neusten Teil geboten wird, sondern auch die Balance zwischen Anspruch und Spielbarkeit. Es macht Spaß die Dungeons zu erkunden und auf der suche der Lichtgeister zu sein und weitere Aufgaben zu erfüllen. Klar, dass dies mit dem weiteren Verlauf des Spiels immer schwieriger wird, doch auch wenn man einmal scheitert, sieht man im Anschluss seinen Fehler und ist gewillt nun die Aufgabe richtig zu meistern. Gerade dieses Spielgefühl hebt The Legend of Zelda: Twilight Princess von anderen Genrevertretern deutlich ab, die diesen Balanceakt nicht schaffen. Schön auch, dass die Endgegner nicht mehr gleich daherkommen, sondern sehr viel mehr Vielfalt und Abwechslung bieten. Dies ist nicht nur bei der Optik zu sehen, sondern ebenso daran, dass es vielerlei Taktiken bedarf, um am Ende als Sieger aus dem Kampf hervorzugehen.
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