The Chronicles of Spellborn - Test
Innovative Splitter
Beide Völker fristeten vor jenen Ereignissen lediglich als Dienerrasse der Vhelgar ihr Dasein. Der Mensch als zäher und widerstandsfähiger Knecht, die Daevi hingegen sind Mischlinge aus Beziehungen zwischen Mensch und Vhelgar, als getreue Diener. Nach Jahrzehnten der Sklaverei wandten sich die Unterdrückten in einem gemeinsamen Bündnis gegen die eiserne Herrschaft, bezwangen den Vhelgarkönig Satanamura und zerschmetterten den Altar der Unsterblichkeit. Womit sich der Kreis schließt, denn mit dieser Tat endet die Welt der Ahnen und beginnt das Zeitalter der Splitter.
Neben den beiden Rassen stehen drei Archetypen - Kämpfer, Schurke und Zauberer – mit jeweils drei Subdisziplinen zur Auswahl. Damit sind wir bereits mitten in der Charaktererstellung, die einen recht einzigartigen Ansatz mitbringt. Denn auf den ersten Blick lässt sich nicht erkennen, welche Klasse sich nun hinter der optischen Darstellung verbirgt. Während in anderen MMORPGs der Zauberer mit Stab und Stoffumhang seinen arkanen Künsten nachgeht, kann der Spellborn-Magus durchaus mit Schwert, Schild und Rüstung gerüstet seine Kräfte entfalten. Diesen Weg schlugen die Entwickler ein, da die Wahl der Ausrüstung keine direkte Auswirkung auf Schaden, Fertigkeiten und Talente hat. Den genretypischen Kausalzusammenhang: Je größer die Waffe, je strahlender die Rüstung, desto mächtiger der Gegenstand kann man in Spellborn getrost streichen. Hier zählt lediglich der eigene Geschmack und der Ausrüstungsgegenstand der gefällt, der wird verwendet.
Den Start ins Spiel vereinfacht ein Tutorial, welches neben einer Erklärung der grundlegenden Dinge insbesondere in das einzigartige Kampfsystem einführt. Entgegen all den gängigen MMOGs verwendet man im Gefecht keine simple Aktionsleiste sondern ein hochkomplexes Fertigkeitsdeck. Hier können auf sechs Ebenen jeweils fünf Fertigkeiten abgelegt werden. Nach Nutzung des ersten Talents wechselt das Deck in die zweite Ebene und durchläuft so Schritt für Schritt die vom Spieler erdachten Kombinationen. Auch wenn zu Beginn noch nicht alle Ebenen zur Verfügung stehen, muss man sehr genau die Verteilung der Angriffe und Zauber planen, da es Schadenswirkungen, Cooldowns und Laufzeiten zu berücksichtigen gilt.
Doch die Anforderungen an den Spieler gehen darüber noch weiter hinaus. Ihr müsst nicht nur das Fertigkeitsdeck planen und handhaben, sondern euch ebenso auf das Zielen und Ausweichen konzentrieren. Dabei greifen die Entwickler auf ein System zurück, das an einen First-Person-Shooter erinnert. Fern- wie Nahkampfangriffe müssen folglich per Fadenkreuz dirigiert werden. Wer seinen Charakter zu nah für den Fernkampf oder zu weit für den Nahkampf platziert, dessen Angriff geht ins Leere oder wird gar nicht erst ausgeführt. Klingt kompliziert, vermag es für den Anfänger auch sein, doch man gewöhnt sich recht schnell an die Nutzung - und nach dem zehnten Kampf liegt mein Fokus bereits auf der Optimierung meines Decks. Ein weiterer Innovationspunkt an das Entwicklerteam.
Innovative Splitter Kommentare (0) 
Mehr zu The Chronicles of Spellborn:
-
News: Werden die Server bald abgeschaltet? (356 News insgesamt)





Fan werden
Newsletter 
RSS 



