The Chronicles of Spellborn - Special
Angeschaut und angespielt in Leipzig
Für die, die sich bisher nicht mit The Chronicles of Spellborn beschäftigt haben, sei gleich vorweg gesagt: Spellborn ist anders - und das in fast allen Bereichen.
Los ging es mit der Charaktererstellung. Wie schon seit Langem bekannt, gibt es in Spellborn nur zwei spielbare Rassen. Auch bei den Klassen wirkt die Auswahl zu Anfang recht mager. Die drei verfügbaren Grundklassen teilen sich später jedoch noch in jeweils zwei Spezialisierungen, sodass es im Endeffekt sechs verschiedene Klassen gibt. Bei der Gestaltung des Aussehens des Charakters gibt es dafür umso mehr Auswahl. Schlank, dick, dutzende Frisuren und viele weitere Individualisierungsmöglichkeiten stehen hier bereit, um einen Charakter zu erschaffen, mit dem man sich identifizieren kann.
Das Aussehen des eigenen Charakters wird in Spellborn aber auch sonst große Bedeutung zugemessen. Rüstungen und Kleidung haben nicht wie aus sonstigen MMOGs gewohnt diverse Stats, sondern dienen in erster Linie dem Erscheinungsbild. Man kann also immer die Rüstung anlegen, dessen Design Einem am meisten zusagt. Und wenn dann doch die Farbe nicht ganz passt, kann man seine Kleidung jederzeit umfärben. Und für den besonderen Hingucker sorgen in Spellborn die Tattoos.
Nicht nur das Setting auch das Weltendesign ist erfrischend anders und Dank der Unreal 2 Engine bestens in Szene gesetzt.
Genauso andersartig wie das Setting sind auch die Steuerung und das Kampfsystem in Spellborn. Hier reicht einfaches Anklicken einer Fertigkeit und dabei mir der anderen Hand den Becher Kaffee halten nicht. Ein Zielsystem bringt Elemente eines FPS ins Kampfsystem und lässt die Gefechte damit actionreicher, aber auch schwieriger werden. Für Anfänger ist es nicht unbedingt einfach auf Anhieb mit der Steuerung zurechtzukommen. Wer also keinesfalls über die Komplexität eines WoW hinausgehen möchte, der sollte sich gut überlegen, ob er es mit Spellborn versuchen möchte.
PvP-Fans hingegen dürften dieses anspruchsvollere Kampfsystem, das sowohl gute Reaktionen als auch eine gut durchdachte Taktik verlangt, begrüßen. Taktisches Denken ist vor allem beim Zusammenstellen des eigenen Fertigkeiten-Decks vonnöten. Dabei muss man im Vornherein überlegen, welche Fertigkeiten sich gut ergänzen und aufeinander aufbauen, um die effektivste Reihenfolge und Auswahl an Fertigkeiten im Kampf zur Verfügung zu haben.
Der Kampf Spieler gegen Spieler ist in Spellborn generell ein wichtiges Thema. Besonders interessant ist die Idee, Spielern, die beispielsweise ein großes Turnier gewonnen haben, eine eigene Statue in der Spielwelt zu geben. So kann man sich nach einem großen Sieg also wahrhaftig als Held oder jedenfalls als Star fühlen.
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Soulbutcher
25.08.2007, 23:40 Uhr
kermittzh
25.08.2007, 23:04 Uhr
Ich habe gerade glesen das es für die Klassen nur 2 Spezialisierungen geben wird also insgesammt 6 Klassen, aber hat es nicht immer geheißen das es für jede Klasse 3 Spezialisierungen geben wird?
sry falls ich mich irre.
Tauberius
25.08.2007, 20:16 Uhr