The Chronicles of Spellborn
Time to say goodbye - Serverabschaltung
Ein paar Fans starteten zwar eine Petition, die allerdings das Ruder nicht mehr herumreißen konnte. Acclaim/Playdom gibt auf der offiziellen Webseite das Aus für The Chronicles of Spellborn bekannt und macht darauf aufmerksam, dass die Spieler ungenutzte Acclaim-Coins erstattet bekommen.
Weitere News zu The Chronicles of Spellborn 
- 09.08.2010 Werden die Server bald abgeschaltet?
- 27.01.2010 Version 2.0 ist auf dem Weg
- 23.08.2009 Ab sofort kostenlos spielen





Fan werden
Newsletter 
RSS 


Zamzamah
27.08.2010, 12:06 Uhr
Gamer kann man ja auch als eine Gruppe sehen. Kein Problem, ist ja so definiert.
Aber wenn wertende Aussagen dazukommen, wirds peinlich. Vor allem für Erwachsene.
Das wäre in meinem Beispiel, dass Gamer kein gutes soziales Umfeld haben und nur vor dem PC sitzen, in dunklen Kellern.
Genau das machen einige hier. Und es fuckt mich an!
Es zeugt von Dummheit. Wenn dann die selben Personen meinen, die andere Grupierung wäre dumm, dann muss ich einfach flamen.
Ghaleon
27.08.2010, 11:41 Uhr
Meine Rede, wobei ich zugeben muss... andere Menschen in Gruppen zusammenzufassen ist immer wieder verlockend - wenn auch plumb.
Shariko
27.08.2010, 10:20 Uhr
Nachdem sie aber das Tutorial nachgereicht hatten, wurde es meiner Ansicht schon mal im Kampfsystem verständlicher und auch die Geschichte wurde etwas klarer, worum es eigentlich geht.
Wobei wir bei dem größten Punkt wären, der die Leute hier in zwei Lager teilt: Das Kampfsystem. Dem einen war es ein Graus, mit dem rotierenden Deck, dem anderen eine wunderbare Möglichkeit, endlich mal Einfluss auf das Kampfgeschehen zu nehmen. Denn so gesehen war Spellborn das erste MMO, welches sich getraut hat, das Kampfsystem von Shootern zu integrieren und an das MMO anzupassen. Mit ein bisschen Übung lief es sogar sehr angenehm. So gesehen wäre TERA das zweite MMO, welches diese Art von Kampfsystem bei sich einsetzt (nur ohne das rotierende Deck ;)).
Aber wie gesagt, dass war nun mal ein Faktor, der zweiteilte. Dem einen gefiels (wie mir), dem anderen nicht.
Ein weiteres Problem war das schon angesprochene fehlende Tutorial, was leider viel zu spät nachgereicht wurde, genauso wie ein passendes Startgebiet. Wäre das ganz zu Anfang schon alles integriert gewesen, hätte das schon mal ein ganz anderes Licht auf das Spiel geworfen. Aber so war es einem irgenwie schon unbewusst klar, dass es wohl so nix werden wird.
Welcher Punkt auch wohl einige missfiel, war wohl die Tatsache, dass man keine Ausrüstungsteile hinterher jagte, weil auf Grund der Charaktererstellung konnte man das Aussehen der Rüstung seinem eigenen gut Dünken anpassen. Dafür konnte man diese Ausrüstung durch einsetzen von bestimmten Steinen aufwerten, aber anscheinend war dies nicht genug Jäger-Sammler-Flair. Nun gut, mir gefiel die Idee zwar gut, aber es hätt wohl nicht sollen sein.
Was auch ein ziemlicher Brocken war, war die schnelle Respawnzeit der Gegner, besonders, wenn man eine Ecke sich etwas freikämpfen wollte. Da geb ich zu, die war echt Mist. Man konnte da nicht allzu lange warten, um an den eigentlichen Gegner dranzukommen, bevor man nicht wieder umringt war von den wieder Erschienenden. Auch wenn man mehrere auf einmal mit dem Kampfsystem bekämpfen konnte, aber irgendwann ging man dann doch in die Knie. Auch das in einigen eigentlich niedrigstufigen Gebieten plötzlich ziemlich hochstufige Gegner rumliefen, war nicht wirklich im Sinne des Erfinders.
Und dann wäre da noch ein ziemlich großer Punkt gewesen, der dem Spiel z. T. den Untergang gebracht hat: Das nichtvorhandene Marketing. Seien wir mal ehrlich, wieviel Werbung hat man über Spellborn gesehen? Eigentlich so gut wie gar nix. Bis auf einmal auf der ersten RPC in Münster sonst doch nicht. Jedenfalls hab ich keine Werbung darüber gesehen. Ausser dem Bereich, den man selbst verfolgt hat. Da wurde das Spiel sehr stiefmütterlich behandelt. Also kein Wunder, dass kaum Leute davon erfahren haben, ausser die die es interessiert hat.
Wenn man all die Punkte mal zusammen nimmt, dann ist dies eine Mischung geworden, die leider Gottes zum Scheitern verurteilt war. Auch der Wechsel von P2P nach F2P hat es nicht gerettet, ich finde sogar, dass es den Untergang beschleunigt hat, aber das ist nur meine Meinung. Spellborn war einfach zu speziell, als dass es sich hätte wirklich lange halten können. Es hatte gute Ansätze, die aber z. T. zu spät oder gar nicht weiter ausgebaut wurden.
Aber man darf nicht vergessen, es ist ein Spiel und es ist nicht das erste und wird bestimmt nicht das letzte sein, welches in der Versenkung verschwinden wird. Es hat halt nicht funktioniert und fertig. Es schwimmen noch viele Fische in diesem Teich und irgendwo wird wohl wieder einer dabei sein, den man mehr mag ;)
Zamzamah
27.08.2010, 02:01 Uhr
Diese komische Gruppen von Leuten über die man spricht, aber irgendwie doch selber dazugehört.
Nur schaut man sich selbst nicht an, sondern immer die anderen.
Ein geistiger Spiegel ist leider nicht jedem geschenkt. Schade.
Die (möglichst) objektive und urteilsfreie Analyse eines Genres ist schwer, wenn man selber dieses spielt, ich weiß.
Dann soll man diesen Versuch aber auch sein lassen und nicht andere Leute in Gruppen zusammenfassen und diffamieren.
Ein erstaunlich großer Teil der Kommentare zu diversen Spielen zeigt, wie einfach sich manche Leute von Marketing-Erklärungen täuschen lassen.
Ich stehe auch auf GW2, aber ich bin soweit, dass ich weiß, dass das Eventsystem KEINE langfristigen Auswirkungen auf die Spielwelt hat.
So ein Spiel gibt es derweil nicht. (Ultima-Freeshards kenne ich nicht, die könnten in diese Richtung gehen)
Jede Handlung muss umkehrbar sein, sonst hätte der Entwickler keine Kontrolle über sein Spiel.
Auch TCoS war nichts besonderes.
Es hatte ein eigenes Setting, ja.
Aber das haben die meisten Spiele, auch wenn es Leute gibt, die das alles zu "Fantasy" zusammenfassen und drüber motzen. (Sucht mal tolkien'sche Szenarien in den letzten erschienen Titeln, ihr werdet überrascht sein)
Sonst war alles standardmäßig.
Die rotierende Skillbar war das störendste Feature überhaupt.
Ich hatte einfach nie das Gefühl, meinen Charakter wirklich zu kontrollieren. Außerdem war es derart abstrahiert, dass man es storymäßig garnicht erst versucht hat zu erklären.
Das selbe wird mit sehr vielen, bald erscheinenden, Spielen passieren.
Man merkt es Entwicklern einfach an, wenn sie um den heißen Brei reden und Features verbal ausschmücken, die im Prinzip das selbe wie immer sind.
VirtualZeraphine
27.08.2010, 01:46 Uhr
Da hast Du recht. Den Usern reicht es heute schon, wenn man ihnen den 1000 Clon eines asiatischen Grinders vorsetzt. Ich verstehe das auch nicht. Und wenn dann mal ein paar Publisher sich etwas neues zutrauen, dann fehlt meistens wirklich die Manpower, oder ein paar Hirnis versuchen das Spiel wieder "WoW" tauglich zu trimmen,damit man sich ja nicht anstrengen braucht.
Traurig sowas heutzutage, glaube die Zeiten richtiger MMO"RPG"s sind schon lange vorbei. Aber ich habe noch bei einem letzten Spiel viel viel Hoffnung, da es eine Firma hochziehen wird, die etwas von Rollenspiele verstehn.
Psycracker
26.08.2010, 19:53 Uhr
endusia
26.08.2010, 19:30 Uhr
Oh stimmt, ich vergass xD
Ähm. gamersfirst holt sich ja auch immer die "ganz Großen" ins Haus^^
Koibito
26.08.2010, 19:28 Uhr
endusia
26.08.2010, 19:27 Uhr
Vielleicht Frogster...
Aber Failmigo hat bestimmt ein Auge drauf geworfen....
Koibito
26.08.2010, 19:16 Uhr