TERA - Preview
Klappe, die zweite ... und Action!
Abgesehen vom politischen Zündstoff wird es in TERA auch PvP-Inhalte geben. Hierzu konnten wir uns ein paar Informationen zu den Schlachtfeldern einholen. Es gibt sowohl offene als auch geschlossene Battlegrounds. Diese sind in etwa mit denen in World of Warcraft vergleichbar. Es gibt aber einen großen Unterschied: Der Anführer einer Schlachtfeld-Gruppe hat spezielle Skills zur Verfügung und kann strategische Manöver ausführen. Laut Harns Kim holte sich Bluehole dafür Inspiration vom Spiel Battlefield.
Im PvP verdient man sich Punkte, die man wiederum in spezielle Gegenstände investieren kann, die es sonst nicht gegen Ingame-Gold zu kaufen gibt. Die im PvP verdienten Punkte dürft ihr auch eurer Gilde spenden, wodurch die Gemeinschaft dann levelt. Die Gilden scheffeln ihre Punkte aber nicht nur durch PvP-Aktivitäten, eine andere Möglichkeit sind wiederholbare Quests - also Fleißarbeit. Zu gegebener Zeit werden wir noch mit weiteren Details zum PvP und zu den Gilden gefüttert.
Selbst ist der Mann, oder die Frau
Obwohl Charakterstatistiken durch das aktive Kampfsystem nicht alleinig über Sieg und Niederlage bestimmen, werden die Ausrüstungsgegenstände dennoch die Stärke eures Charakters beeinflussen. Die Ausrüstungsgegenstände in TERA gibt es in fünf Qualitätsstufen: normal, magisch, selten, einzigartig und legendär (Bezeichnungen können sich noch ändern).
Die beste Ausrüstung erhält man als PvE-Drops von Bossen und durch die PvP-Inhalte. Aber die Handwerker werden freilich auch zum Zug kommen und selbst erstellte Rüstungen oder Waffen werden laut Harns Kim nicht nutzlos sein. So soll man bereits recht früh seltene Items herstellen können. Hinzu kommt, dass sich PvE-Beute nur eingeschränkt aufwerten lässt. Die von Spielern hergestellten Gegenstände lassen sich unendlich oft verbessern - zumindest theoretisch. Aufbesserungsversuche können nämlich auch fehlschlagen, wodurch die Upgrade-Stufe des Gegenstands sinkt. Es ist also ein Glücksspiel, das auch einiges an Ressourcen verschlingt. Denn je besser der aufzuwertende Gegenstand ist, desto höher ist das Risiko, dass ein Versuch in die Hose geht.
Reisen und Reittiere
TERA verfügt über Teleporter für kurze Distanzen und ein Reiserouten-Netz, das an World of Warcraft oder EverQuest 2 erinnert. Auf dem Rücken eines Pegasus fliegt man dann über die Städte, Siedlungen und Ländereien hinweg. In unserer Präsentation steuerte der Pegasus eine Art Portal an, wodurch sich die Flugzeit verkürzte.
Neben Teleportmöglichkeiten und dem Pegasus-Flugservice steht euch auch ein Reittier zur Verfügung. Ein eigenes Pferd erhält man zwischen Level 20 und 30 über eine Quest. Höherstufige Spieler können sich später ein schnelleres Pferd zulegen (Quest oder Ingame-Gold). Das Pferd dient lediglich als Fortbewegungsmittel - hoch zu Ross kämpfen ist nicht möglich.

Unser gamescom-Fazit:
In TERA steckt hinter der schicken Grafik und dem knackigen Kampfsystem also doch noch mehr. Die Palette reicht von Quests, über PvP-Aktivitäten bis hin zum Crafting. Offene Dungeons laden zum gemeinsamen oder wetteifernden Monsterkloppen ein, Zwist und Abwechslung versprechen das politische System. Es bleibt zu hoffen, dass das Politik-Feature gut ausgefeilt wird, damit es auch saftige Früchte trägt. Gilden kommen in TERA ebenfalls nicht zu kurz, und die Spielergemeinschaften erhalten einige Motivationshappen in Form von Gildenlevels, Gildenhäuser, PvP-Aktivitäten und Politik - das bereichert das Gildenleben und schweißt zusammen.
Das Quest-System indes hebt sich scheinbar nicht sonderlich von den gängigen Online-Rollenspielen ab. Aber wie viel Spielspaß tatsächlich in den Aufgaben steckt und wie sich die Quests auf den Spielfluss auswirken, wissen wir erst nach ausgiebigen Spielsessions. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die Betaphasen und freue mich darauf, mich in den schnellen Kampf zu stürzen.
Das angepeilte Release-Jahr für TERA in Europa ist 2011. Das Spiel erscheint mit einem Abo-Modell in einer englischen, deutschen und französischen Version.
Mehr zu TERA:
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akanisan
08.09.2010, 18:44 Uhr
Zamzamah
27.08.2010, 22:28 Uhr
Sieh dir mal an, von welchen Studios Sandboxspiele heute so kommen.
Und dann verdopple oder verdreifache das Budget. (Oder gar mehr)
WoW hat zB so an die 3000 Quests.
500 gute würden reichen und man könnte die Schwerpunkte verschieben und das Budget für anderes nutzen.
Bei MO oder DF fehlt der Sinn hinter dem PKing und Grinding.
Das haben die aber dennoch mit 30 Leuten (bessert mich aus, wenn ich da falsche Zahlen habe) dieses Spiel erschaffen.
Blizzard könnte locker mit 100 anfangen und das Team aufstocken.
An WoW arbeiten irgendwas rund um 300.
Diese Dimensionen sind ganz andere.
Ich denke einfach, dass es den großen Entwicklern an dieser zündenden Idee fehlt, wie man eine Sandbox wirklich als einzigartiges Erlebnis ausbaut.
endusia
27.08.2010, 17:42 Uhr
Ich denke mal, dass auch ein großes Problem die Entwicklungszeit ist.
Ein Sandbox MMO braucht Jahre der Vorbereitung und Überlegungen, damit auch alles klappt.
Wie die Wirtschaft stabil etc.
Da hat man sicherlich nie ausgelernt. Und wie lockt man dann die Spieler?
Du kannst 40 Stunden damit verbringen aus einem Holzstab eine Keule zu schnitzen und dann wieder 40 Stunden durch die Spielwelt rennen um einen ebenbürtigen Mob zu finden...
Wohl kaum
Zamzamah
27.08.2010, 17:39 Uhr
DragonAge, SC2 usw. sind alles reinste Coregames.
Nicht Innovations-Legenden, dennoch Coregames.
Aber eine Sandbox macht ein Spiel auch net innovativ.
Da gehörens chon durchdachte Features rein.
Zamzamah
27.08.2010, 17:37 Uhr
Du hast zwar recht mit dem Mut für Publisher, aber du redest Bullshit, was "intelligente MMOs" angeht.
Das sind keine Logikbrocken oder so, einfach nur mehr Features.
Aber auch diese sind mit absolut grundlegender Intelligenz im Spaziergang zu meistern.
Wenn du deine Intelligenz beweisen willst (für dich), dann beschäftige dich mit WIRKLICH komplexen Sachen in der Wissenschaft...
endusia
27.08.2010, 17:36 Uhr
Den traue ich das zu weil sie genügend Geld haben.
Das wars aber auch schon
Zamzamah
27.08.2010, 17:35 Uhr
Das Problem:
Bis auf EVE gibt es kein wirklich qualitatives.
Und selbst EVE ist die reinste Niesche. Es spielt sich langsam, spannungslos und baut sein gesamtes Konzept rund um die Sandbox auf.
Würde ein Fantasy-MMOG kommen, mit einem guten Kampfsystem und ein paar Quests für den Anfang usw. dann würde dieses 100% eine größere Anhängerschaft ansprechen.
So ein Projekt traue ich aber ausschließlich Firmen wie Blizzard zu ...
WulleBulle
27.08.2010, 17:22 Uhr
Im Grunde hast Du recht, aber ich würde mir dennoch mehr Mut bei den Publishern wünschen.
Für uns "Underdogs" intelligenter MMORPGs bleiben die Nischen ja sowieso erhalten, denn das sind die Spiele, die überleben.
Koibito
27.08.2010, 16:13 Uhr
Ja TERA ist ein Massenspiel und soll auch eine große Masse ansprechen... was auch logisch ist weil keine Firma so viel Geld in ein Game haut und danach sagt *so schauen wir mal wie es läuft* es wurde nur entwickelt damit viele es zocken und es viel Geld einbringt.
MMOs wie FE,EVE,MO,DF usw. liegen eben nicht in der Preisklasse eines WoW oder RIFT-TERA-GW2 usw. (bis auf Eve hatte auch keines dieser MMOs richtig erfolg) und wenn eine große Firma viel Geld in ein Sandbox MMO steckt, wo es noch nicht mal viele Fans dieser MMOs gibt, ist das ziemlich dumm.
Wenn Sandbox MMOs mehr fame haben kommen auch die großen Firmen mit solchen Projekten.
Aber was stört dich das eigendlich?
SPiel doch FE,EVE,MO oder DF und sei glücklich damit... solange es dir fun macht ist doch alles gut.
WulleBulle
27.08.2010, 16:02 Uhr Ist das WOW 2?
Schade, dass die großen geldschwangeren Entwickler und Publisher nicht die Eier in der Hose haben, uns Spielern einmal artgerechte komplexe Nahrung aufzutischen. Da wären Spiele wie Fallen Earth und EVE Online, die von der Mechanik her solche Kindergartenleckerbissen wie Tera und WOW im Handumdrehen verspeisen würden, hätten sie nur einen guten glaubwürdigen Geldgeber gefunden.
So dümpeln diese Edel-MMOs ein Nischendasein, während die Kindergartenkost vorgaukelt, das Maß aller Dinge zu sein.
Entweder die Entwickler halten uns für Dumm oder sie haben es wirklich nicht drauf. Tera gehört für mich durchaus zu der Sorte Massenspiel aber ohne Rolle. Wie WOW eben.