TERA - Preview
Klappe, die zweite ... und Action!
Den Auftakt der Präsentation machte ein Lancer der Stufe 7 im Startgebiet "Island of Dawn". Der Blick schweift über eine saftig grüne, leicht hügelige Landschaft. Im Hintergrund erspäht man einen riesigen Wasserfall. Theoretisch ist alles was man im Hintergrund sieht auch erreichbar, betont Philipp Senkbeil, PR-Manager bei Frogster. Die Welt Arborea ist immens und in vier große Kontinente eingeteilt. Um euch ein Bild von den Dimensionen zu machen: Ungefähr 80 Gebiete, 25 Städte beziehungsweise Siedlungen und rund 20 Dungeons möchten erkundet werden. Um vom Norden in den Süden zu gelangen, benötigt man ungefähr eine Stunde Reisezeit.
In TERA dürft ihr zwischen sechs Völkern - Menschen, Hochelfen, Amani, Castanic, Barakas und Popori - und acht Klassen - Berserker, Lanzer, Krieger, Zerstörer, Zauberer, Mystiker, Priester und Bogenschütze - wählen. Eine Rassen-Klassen-Restriktion gibt es keine. So könnt ihr etwa eine reine Hochelfen- oder Barakas-Gilde gründen, ohne auf eine Klasse in der Reihe der Kämpferschar verzichten zu müssen.
In der derzeitigen Betaversion stehen bei der Charaktererstellung lediglich unterschiedliche Gesichter, Frisuren und so fort zur Verfügung. Aber hier konnte uns Harns Kim, Senior Producer, beruhigen: Es kommen noch weitere Optionen hinzu. Mit der nächsten Version kann man dann die Nase, Gesichtsform und andere Teile wie zum Beispiel in Aion per Schieberegler anpassen. Und wie schaut es später mit Individualisierungsmöglichkeiten wie zum Beispiel dem Einfärben von Rüstungen aus? Solch ein Feature befindet sich in der Konzeptionsphase. Es ist also eingeplant, aber ob, wann und wie solch eine Möglichkeit ins Spiel kommt, ist nicht sicher.
Held sucht Job
Arbeitslos bleibt in TERA sicherlich kein Recke lange. Bereits auf Island of Dawn erwarten euch einige NPCs mit Aufträgen. Die Questgeber sind deutlich durch ein Ausrufezeichen über dem Kopf erkennbar. Auch die Übergabe des Auftrags läuft in klassischer Textform ab. Ihr erfahrt im Textmenü was zu tun ist und welche Rewards ihr erhaltet. Präsentiert wird euch die gängige Kost wie Kill-, Liefer- und Begleitquests. Weitere Questarten wie das Einfangen von Gegnern oder auch kleine Events und Cutscenes sollen noch folgen. Aufgaben erhält man aber nicht nur durch NPCs. Auch das Erkunden der Welt lohnt sich. Untersucht man etwa eine Leiche etwas genauer, könnte sich daraus eine Aufgabe ergeben.
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akanisan
08.09.2010, 18:44 Uhr
Zamzamah
27.08.2010, 22:28 Uhr
Sieh dir mal an, von welchen Studios Sandboxspiele heute so kommen.
Und dann verdopple oder verdreifache das Budget. (Oder gar mehr)
WoW hat zB so an die 3000 Quests.
500 gute würden reichen und man könnte die Schwerpunkte verschieben und das Budget für anderes nutzen.
Bei MO oder DF fehlt der Sinn hinter dem PKing und Grinding.
Das haben die aber dennoch mit 30 Leuten (bessert mich aus, wenn ich da falsche Zahlen habe) dieses Spiel erschaffen.
Blizzard könnte locker mit 100 anfangen und das Team aufstocken.
An WoW arbeiten irgendwas rund um 300.
Diese Dimensionen sind ganz andere.
Ich denke einfach, dass es den großen Entwicklern an dieser zündenden Idee fehlt, wie man eine Sandbox wirklich als einzigartiges Erlebnis ausbaut.
endusia
27.08.2010, 17:42 Uhr
Ich denke mal, dass auch ein großes Problem die Entwicklungszeit ist.
Ein Sandbox MMO braucht Jahre der Vorbereitung und Überlegungen, damit auch alles klappt.
Wie die Wirtschaft stabil etc.
Da hat man sicherlich nie ausgelernt. Und wie lockt man dann die Spieler?
Du kannst 40 Stunden damit verbringen aus einem Holzstab eine Keule zu schnitzen und dann wieder 40 Stunden durch die Spielwelt rennen um einen ebenbürtigen Mob zu finden...
Wohl kaum
Zamzamah
27.08.2010, 17:39 Uhr
DragonAge, SC2 usw. sind alles reinste Coregames.
Nicht Innovations-Legenden, dennoch Coregames.
Aber eine Sandbox macht ein Spiel auch net innovativ.
Da gehörens chon durchdachte Features rein.
Zamzamah
27.08.2010, 17:37 Uhr
Du hast zwar recht mit dem Mut für Publisher, aber du redest Bullshit, was "intelligente MMOs" angeht.
Das sind keine Logikbrocken oder so, einfach nur mehr Features.
Aber auch diese sind mit absolut grundlegender Intelligenz im Spaziergang zu meistern.
Wenn du deine Intelligenz beweisen willst (für dich), dann beschäftige dich mit WIRKLICH komplexen Sachen in der Wissenschaft...
endusia
27.08.2010, 17:36 Uhr
Den traue ich das zu weil sie genügend Geld haben.
Das wars aber auch schon
Zamzamah
27.08.2010, 17:35 Uhr
Das Problem:
Bis auf EVE gibt es kein wirklich qualitatives.
Und selbst EVE ist die reinste Niesche. Es spielt sich langsam, spannungslos und baut sein gesamtes Konzept rund um die Sandbox auf.
Würde ein Fantasy-MMOG kommen, mit einem guten Kampfsystem und ein paar Quests für den Anfang usw. dann würde dieses 100% eine größere Anhängerschaft ansprechen.
So ein Projekt traue ich aber ausschließlich Firmen wie Blizzard zu ...
WulleBulle
27.08.2010, 17:22 Uhr
Im Grunde hast Du recht, aber ich würde mir dennoch mehr Mut bei den Publishern wünschen.
Für uns "Underdogs" intelligenter MMORPGs bleiben die Nischen ja sowieso erhalten, denn das sind die Spiele, die überleben.
Koibito
27.08.2010, 16:13 Uhr
Ja TERA ist ein Massenspiel und soll auch eine große Masse ansprechen... was auch logisch ist weil keine Firma so viel Geld in ein Game haut und danach sagt *so schauen wir mal wie es läuft* es wurde nur entwickelt damit viele es zocken und es viel Geld einbringt.
MMOs wie FE,EVE,MO,DF usw. liegen eben nicht in der Preisklasse eines WoW oder RIFT-TERA-GW2 usw. (bis auf Eve hatte auch keines dieser MMOs richtig erfolg) und wenn eine große Firma viel Geld in ein Sandbox MMO steckt, wo es noch nicht mal viele Fans dieser MMOs gibt, ist das ziemlich dumm.
Wenn Sandbox MMOs mehr fame haben kommen auch die großen Firmen mit solchen Projekten.
Aber was stört dich das eigendlich?
SPiel doch FE,EVE,MO oder DF und sei glücklich damit... solange es dir fun macht ist doch alles gut.
WulleBulle
27.08.2010, 16:02 Uhr Ist das WOW 2?
Schade, dass die großen geldschwangeren Entwickler und Publisher nicht die Eier in der Hose haben, uns Spielern einmal artgerechte komplexe Nahrung aufzutischen. Da wären Spiele wie Fallen Earth und EVE Online, die von der Mechanik her solche Kindergartenleckerbissen wie Tera und WOW im Handumdrehen verspeisen würden, hätten sie nur einen guten glaubwürdigen Geldgeber gefunden.
So dümpeln diese Edel-MMOs ein Nischendasein, während die Kindergartenkost vorgaukelt, das Maß aller Dinge zu sein.
Entweder die Entwickler halten uns für Dumm oder sie haben es wirklich nicht drauf. Tera gehört für mich durchaus zu der Sorte Massenspiel aber ohne Rolle. Wie WOW eben.