Supreme Commander verlieh dem Wort Strategie auf dem PC völlig neue Tiefe. Doch neben den gigantischen Karten, die gute Planung erforderten, gab es zahlreiche Kritikpunkte. Genau diesen geht es im zweiten Teil an den Kragen.
Chris Taylor gehört zu den alten Hasen der Spielebranche und hat mit Spielen wie Dungeon Siege und Total Annihilation Meilensteine der jeweiligen Genres geschaffen. Als inoffizieller Nachfolger des letzteren gilt Supreme Commander, das 2007 veröffentlicht wurde. Die Innovation schlechthin: Taylor hielt heutige Strategiespiele eher für Taktikspiele, da Strategie seiner Meinung nach einen größeren Maßstab erfordern würde. Konsequent entstanden riesige Karten, auf denen gewaltige Armeen verschoben wurden. Langsame Einheiten konnten ohne Truppentransporter schon mal Stunden benötigen, um die Karte zu überqueren. Doch der verworrene Tech-Tree und die Tatsache, dass technisch überholte Einheiten praktisch unnütz wurden, waren große Ärgernisse. Zudem ging, trotz des großartigen Zoom-Features, schnell die Übersicht im Einheitenchaos verloren.
Die ACU ist nach wie vor das Herzstück jeder Armee und sollte vom Spieler besonders gut im Auge behalten werden.
Das Tutorial zeigt schnell, dass sich im Spiel erneut alles um die ACU, die „Armored Command Unit“ sowie die Ressourcen Masse und Energie dreht. Die ACU, die nach wie vor wie ein Transformer aussieht, ist unsere erste Einheit im Spiel und wird zur Errichtung der grundlegenden Basis benötigt. Kaum stehen die ersten Produktionsgebäude, helfen weitere Baufahrzeuge bei der Expansion. Entgegen sämtlicher Trends behält man bei Supreme Commander 2 den umfangreichen Basenbau bei, zum Glück! Vereinfacht wird jedoch das Ressourcenmanagement. Im ersten Teil war es problemlos möglich, mehr Energie und Masse auszugeben als verfügbar waren. Der Vorrat zählte dann, je nach Defizit, bis auf Null runter. Danach ging die Produktion dann in Geschwindigkeit der Ressourcengewinnung weiter. Im zweiten Teil dürfen wir hingegen nur noch das bauen, was wir uns auch aktuell leisten können.
Ein durchdachter Basenbau und schnelle Forschungsergebnisse sind der Schlüssel zum Erfolg.
Auch auf der Karte ist Übersichtlichkeit das Gebot der Stunde. Wie im ersten Teil können wir stufenlos aus dem Kampfgeschehen herauszoomen und direkt an der Cursorposition auch wieder näher an die Action heranfahren. Doch anstatt uns in der entfernten Kartenansicht hunderte kleine Symbole wie bisher anzuzeigen, werden vom Spieler definierte Truppenverbände durch ein einzelnes Icon dargestellt. Wie viele Einheiten sich unter dieser Markierung tummeln, verrät eine Zahl in deren Mitte. Dadurch wird diese Ansicht deutlich brauchbarer. Ohne das Symbolgewusel erkennt man auf den ersten Blick, welche Armee der drei altbekannten Fraktionen, namentlich Erdenföderation, Cybran und Erleuchtete, sich wo bewegt. Zeitlich abgepasste Bewegungsabläufe und Angriffsbefehle zwischen unterschiedlichen Einheiten gibt es natürlich auch weiterhin, so dass gewaltige Zangenmanöver und ähnliche Finessen unproblematisch zu bewerkstelligen sind.
Und wie siehts mit den Systemanforderungen(also den reellen und nicht den angegebenen) ? Der erste Teil war selbst mit empfohlenen Systemanforderungen spätestens mit dem Addon ein Lagfest, was mich an die guten alten TA Zeiten erinnerte.
brandoz
27.02.2010, 18:06 Uhr
Ich würde ein "Gut" auch mehr begrüßen...
Arkitan
27.02.2010, 18:03 Uhr
Nur "Mittelmäßig"?
Ich hab die Demo von Steam gezockt und das Spiel ist doch hammer.
Arafax
28.02.2010, 16:56 Uhr
MorGoth667
27.02.2010, 22:27 Uhr
TrendyFish
27.02.2010, 18:39 Uhr
brandoz
27.02.2010, 18:06 Uhr
Arkitan
27.02.2010, 18:03 Uhr
Ich hab die Demo von Steam gezockt und das Spiel ist doch hammer.