Stronghold Kingdoms - Interview
Erste Informationen zum Stronghold-MMOG
Onlinewelten: Hallo Simon, kannst du dich und euer Studio Firefly bitte kurz vorstellen? Wie viele Personen arbeiten derzeit an Stronghold Kingdoms?
Simon Bradbury: Ich bin Simon Bradbury, der Mitgründer von Firefly Studios und Designer von Stronghold Kingdoms. Firefly ist wohl am besten bekannt durch unsere PC-RTS-Serie Stronghold. Wir arbeiten derzeit an zwei Projekten. Eines ist unser MMO Stronghold Kingdoms, das andere werden wir in Kürze noch bekannt geben.
Onlinewelten: Seit wann plant Firefly ein Stronghold-MMOG zu entwickeln? Wann startete die Entwicklung? Und in welcher Entwicklungsphase ist Stronghold Kingdoms jetzt?
Simon Bradbury: Wir arbeiten an Stronghold Kingdoms nun schon seit mehr als zwei Jahren und sind gerade in die geschlossene Alphatestphase übergegangen. Wir haben bereits eine erstaunliche Resonanz auf die Ankündigung unseres Spiels erhalten und werden noch viel mehr Leute zu einer noch größeren Betatestphase gegen Ende des Jahres einladen.
Onlinewelten:
Das eigene Dorf! Friedliebende Spieler können sich auch der Landwirtschaft, dem Handel oder der Diplomatie widmen.
Simon Bradbury: Kingdoms ist im Mittelalter in einem geteilten Königreich angesiedelt, in dem die Spieler die Chance haben, die Geschichte umzuschreiben. Ausgehend als kleiner „Dorfidiot“ arbeiten sich die Spieler hoch, mit dem Ziel, ein Amt, Macht und Prestige in der mittelalterlichen Gesellschaft zu erlangen. Allianzen und Machtblöcke werden sich bilden. Politik, Handel und Diplomatie werden im Wettbewerb stehen mit einer durch eiserne Hand geführten Herrschaft.
Onlinewelten: In eurer Pressemitteilung habt ihr erwähnt, dass Stronghold Kingdoms eine einzigartige Mischung aus Internet-und PC-basiertem Spiel wird. Kannst du uns das näher erklären? Was können wir vom Gameplay erwarten? Basiert das Spiel auf einem Browser – oder schwebt Euch eine gemischte Lösung mit einem Spielclient vor?
Simon Bradbury: Im Wesentlichen gibt es einen kleinen PC-Client (der so ziemlich überall läuft), der ähnlich wie ein Browser-basierendes Spiel funktioniert und mit einem Server über das Internet kommuniziert. Der PC-Client ermöglicht uns, eine bessere Grafik als in einem Browsergame anzubieten, mit einer verbesserten Steuerung und einer schnelleren Reaktion des Spiels auf Eingaben. Grundsätzlich nimmt Stronghold Kingdoms einen Platz irgendwo zwischen dem RTS-Spiel Stronghold und Browsergames wie Tribal Wars oder Travian ein.
Onlinewelten: Erzähle uns bitte mehr über die Spielwelt. Werden die Spieler in der Lage sein, Orte zu besuchen, die aus der realen Welt bekannt sind?
Simon Bradbury: Ja – die Karten werden alle lokalisiert sein und sehr detaillierte, politische Regionenkarten der Welt widerspiegeln, wie zum Beispiel England oder das mittelalterliche Deutschland.
Onlinewelten: Die Spieler können ihre eigenen Dörfer, Schlösser und so weiter aufbauen und erweitern. Wird es möglich sein, dass man die Bereiche von anderen Spielern besucht und dort herumläuft?
Simon Bradbury: Nicht unbedingt. Man kann eine Armee zur Belagerung außerhalb der Burg eines anderen Spielers schicken und diese dann in Stücke zerschlagen. Im Ernst, man kann auch friedlich spielen und sich auf Landwirtschaft, Handel, Diplomatie, Politik und eine Reihe anderer, weniger aggressiver Tätigkeiten konzentrieren. Es ist wichtig zu wissen, dass Stronghold Kingdoms ja gar kein RPG in der Form von zum Beispiel World of Warcraft ist, sondern viel mehr ein Strategiespiel ist.
Onlinewelten: Wie funktionieren Plünderungen, Belagerungen und Kriege?
Simon Bradbury: Die Spieler entwerfen und bauen Burgen wie in Stronghold, wobei ein gutes Layout eine sehr viel stärkere Verteidigung zur Folge hat. Bei einer Burgen-Belagerung stellt ein Angreifer seine Truppen in Angriffsformation um die Burg herum (oder im allgemeinen Bereich, sofern er keinen Spionage-Bericht hat) und drückt „Launch Attack“. Es ist nicht wie bei einem RTS, bei dem man die Kontrolle über die Truppen in Echtzeit hat. Aber man darf beim Kampf zuschauen und Befehle, die man gegeben hat, werden das Verhalten der Truppen in bestimmten Situationen ändern und den Ausgang der Belagerung beeinflussen.
Brandschatzungen, Zerstörungen, Eroberungen und Plünderungen sind unterschiedliche Angriffsarten, die man als Angreifer einstellen kann.
Kriege neigen dazu relativ plötzlich zwischen den Fraktionen und Häusern innerhalb des Machtgefüges im Spiel aufzutreten.
Mehr zu Stronghold Kingdoms:
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News: Teaser-Trailer zum kommenden Free2Play-MMOG (4 News insgesamt)





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