Street Gears - Preview
Schnallt die Skates an!
"Hey Leute, ich habe eine Spitzen-Idee! Es gibt ein allgemeines Sport-MMO, es existiert ein MMO zum Thema Kartfahren, Golfen kann man online, aber wisst ihr, was es nicht gibt? Jahaaa, richtig, es gibt noch kein MMO über Inline-Skating!" Imaginärer Tusch. "Wow, du hast recht, eine echte Marktlücke!" So oder ähnlich stelle ich mir die Szene vor, als man sich beim koreanischen Entwickler nFlavor dazu entschied, Street Gears zu produzieren. Sollten GOA oder Gala Networks für die Zukunft noch weitere kreative Ideen benötigen, stelle ich mich gerne zur Verfügung. Ich hätte da bereits extrem ausgefeilte MMO-Konzepte zu den Themen Weitspucken, Nordic Walking, Nasebohren und U-Bahn-Fahren anzubieten. Aber genug des Hohns, sehen wir uns das Spiel in einem immerhin unverbrauchten Setting erst einmal an, bevor wir spotten. Kommt einem bekannt vor
Sagte ich gerade unverbraucht? Nun ja, das muss ich etwas revidieren, denn auf den ersten Blick ähnelt Street Gears verdammt stark GOAs Kart n'Crazy. Nicht nur, dass beides Rennspiele sind, offenbar gibt es in diesem jungen Genre auch bereits gewisse Standards, von wem auch immer festgelegt. So habt ihr in Street Gears exakt dieselbe Auswahl an Rennmodi, in denen ihr gegen menschliche Mitspieler antreten könnt, wie bei der Konkurrenz. So könnt ihr im Item-Modus Gegenstände aufsammeln und damit eure Gegner negativ oder euch selbst positiv beeinflussen, also ganz wie in Mario Kart. Die Alternative ist der Speed-Modus, der ohne diese Items auskommt, wodurch euer Erfolg mehr von eurem Können als vom Glück abhängt. Beide Modi sind zudem im Einzel- und im Teammodus spielbar. Während ihr im Einzel-Modus ganz auf euch alleine gestellt seid, ist im Teammodus nur relevant, dass zumindest irgendjemand eures Teams als erstes die Ziellinie überquert. Für jedes Rennen erhaltet ihr Geld und Erfahrungspunkte, die Gewinner natürlich deutlich mehr als die Verlierer.
Jeder braucht etwas Style
Genauso wie in Kart n'Crazy könnt ihr mit dem gewonnenen Geld neue Kleidung und Ausrüstung kaufen, die allerdings je nach investiertem Betrag nur zwischen sieben Tagen und einem Jahr euch gehört. In der Betaphase gibt es allerdings noch nicht allzu viel Auswahl. Zudem sind bisher nur zwei der vier Charaktere spielbar, so dass einem derzeit sehr viele Klone über den Weg laufen. Dies sollte sich aber im Laufe der Zeit bessern. Zum einen sollen die restlichen beiden Modelle noch im Laufe der Beta ins Spiel integriert werden. Und zum anderen wird auch der Shop regelmäßig erweitert. Darüber hinaus möchte der Publisher selbstverständlich irgendwomit auch Geld verdienen. Und was sollte das anderes sein als zusätzliche Gegenstände, die ihr nur gegen reales Geld erwerben könnt? Diese gibt es bisher noch nicht, aber es ist damit zu rechnen, dass sie verfügbar sind, sobald das Spiel der Beta entstiegen ist (nach aktuellem Stand etwa Ende Dezember). Die Gegenstände, die derzeit existieren, haben zwar unterschiedliche Level-Anforderungen, unterscheiden sich aber nur optisch und bringen keine spielerischen Vorteile. Es ist gut vorstellbar, dass dies bei der bezahlbaren Ausrüstung anders sein wird.
Beim Grinden müsst ihr möglichst schnell und fehlerfrei bestimmte Kombinationen der Pfeiltasten drücken
Wo ich nun ständig auf den Parallelen zwischen Street Gears und Kart n'Crazy herumgeritten bin, wird es Zeit auch zu betonen, wo sich Street Gears positiv abhebt. Denn obwohl das Spiel in einigen Punkten noch alles andere als fertig wirkt, ist es in anderen der Konkurrenz bereits weit voraus. So könnt ihr nicht nur die einzelnen Renn-Räume betreten, es gibt auch eine persistente Welt namens Park Town. Zwar ist das Areal sehr überschaubar, aber immerhin könnt ihr hier nach Lust und Laune durch die Gegend kurven, andere Spieler treffen und euch an Minigames wie den Torläufen und der Sprungschanze versuchen; zudem erhaltet ihr hier auch Quests. Tatsächlich lauert an jeder Ecke ein Questgeber, der von euch etwa die Absolvierung eines Torlaufs, das Gewinnen eines Rennens gegen NPC-Gegner, das Unterbieten einer gewissen Rundenzeit oder noch vieles mehr verlangt. Die Questdichte ist sehr hoch, und nur selten müsst ihr dabei gegen reale Gegner antreten. Ohne es ausprobiert zu haben, wage ich sogar zu behaupten, dass ihr es bis Level 20 schaffen könnt, ohne jemals gegen einen realen Gegner gefahren zu sein. Danach gibt es leider noch keine Quests, diese sollen aber bald hinzugefügt werden.
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Orphen37
20.12.2008, 00:12 Uhr
Grinden geht nur an makierten stellen und das Aüsführen von Tricks beschränkt sich dabei darauf, dass man vorgeben Tasten drückt in der richtigen geschwinigkeit. Ein bissel ähnlich wie das Tanzen in Gta :)