Star Wars: The Old Republic - Special
Macht Macht mächtig mächtig?
BioWare ist bekannt für echte Rollenspiele mit erzählerischer Tiefe und überragender Dramaturgie. Das können sie. Und die Marke Star Wars ist so groß, dass sie bekannter als das Datum des Mauerfalls ist – vermute ich persönlich. Viel bessere Voraussetzungen gibt es zurzeit bei keinem anderen Spiel, weshalb eine gewisse Erwartungshaltung natürlich auch gerechtfertigt ist. Sie setzen auf vier grundlegende Erfolgsfragmente, die zusammengesetzt ein durchschlagendes, weil großartiges Spiel ergeben: Kämpfe, Erkundung, Geschichte und Fortschritt.
Mit Star Wars als Grundlage ist eine Adaption der Welt aber gerade weil es so bekannt und beliebt ist, gar nicht so leicht. Das war es bei Knights of the Old Republic auch nicht, aber in einem Onlinerollenspiel gibt es viele andere Dinge, auf die man zu achten hat – vor allem, wenn man einen Bereich betritt, der für das Unternehmen Neuland ist. Mit Unterstützung von Mythic könnten allgemeine Ansätze zwar lösbarer erscheinen, sind aber deswegen bestimmt nicht einfach. Zum Beispiel die Einbindung der Charakterklassen: BioWare und Mythic säumen das Pferd nach eigener Aussage von hinten auf und dachten nicht etwa daran, wie man eine bekannte Spielfunktion auf einen Star-Wars-Charakter übersetzt, sondern stattdessen darüber nach, dass man auch umgekehrt die Charaktere mit einer Funktion belegen könnte. Sie gingen also nicht von der Basis aus, welcher Typus am besten ein Damage Dealer, Heiler oder was auch immer sein soll, sondern fragten sich eher, was zum Beispiel einen Schmuggler ausmachen sollte. Prinzipiell also dasselbe in Grün – die einlullende PR-Sprache lässt das aber irgendwie cool wirken, oder? Als Beispiel nahmen sie dafür eben diesen Schmuggler und verglichen ihn mit Han Solo. Weiter hieß es, dass er unglaublich versiert mit seinem Blaster sei, aber auch mit medizinischen Hilfsmitteln umgehen kann.
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Azgard
06.12.2009, 13:31 Uhr
Das Zielt auf eine große Spielerschaft ab. Darum ist die Grafik auch nicht Highend. Logisch denken Leute. Sie wollen, dass es gut ausschaut aber keinen Überrechner verlangt. Große Masse = Mehr Geld.
Und das Gelaber von wegen INNOVATIV geht mir langsam auf die Nerven! Was is denn noch Innovativ? Da kannste echt richtig lange suchen. Und irgendwer findet immer ein Spiel bei dem das so ähnlich ist. Kommt erstmal selber auf neue Ideen die keiner vorher hatte und dann reden wir weiter. Dafür ist der Markt von MMO´s schon zu überfüllt um noch was wirklich neues zu finden. Irgendwann gehen die Ideen aus ^^
PS: Ich spiel kein SWG mehr seit sie ihre eigenen Prinzipien verraten haben und WoW hinterherrennen wie Schoßhündchen von Blizzard.
Kull
05.12.2009, 23:04 Uhr
Aber ich stimm einigen Leuten hier natürlich zu: die Features die als innovativ verkauft werden sind kaum ein Lächeln wert und das paßt auch zum Rest des bisher bekannten Spiels: klingt alles eher altbekannt.
Großes Plus ist allerdings einfach der Name Bioware - ein Blick in deren Portfolio ist im Genre RPG über jeden Zweifel erhaben. Dazu die zugkräftige Lizenz und Lucasarts - klingt wie gesagt schon mal gut.
Die Bedenken, daß ein MMO jetzt Neuland für den Entwickler ist, sind natürlich berechtigt. Aber ich muß zugeben, daß ich selbst ein simples Multiplayer-KOTOR schon für eine großartige Idee halte. :)
Mal sehen, ob Bioware aus den Fehlern anderer Entwickler lernt. Wird doch einfach Zeit für ein neues, gutes Star Wars-MMO!
Oh und zum "Teamplay": Die Videopräsentation mit der Zwei-Mann-Quest (weiß nich mehr, auf welchem Event), abwechselnden Dialogoptionen, verschiedenen Verläufen und flotter Inszenierung sah schon ziemlich scharf aus. Sah aber auch nach heftiger Instanzierung und WOW-PvE aus. Naja, entweder man mags oder eben nicht.
Morin
05.12.2009, 19:42 Uhr !
LeFee
05.12.2009, 16:39 Uhr
Morin
04.12.2009, 12:43 Uhr Partyplay
Quietschgurke
04.12.2009, 09:05 Uhr
TheMaker, manchmal hilft es einfach genauer zu lesen, bevor man Tritte in den Hintern verteilt. Dieser Artikel nimmt Bezug auf eine halbstündige Präsentation mit Spielanteil - das stimmt. Aber ebenso auf nahezu alle anderen Meldungen, die bisher veröffentlicht wurden. Zusätzlich sogar auf hochaktuelle Interviews, die erst am gestrigen Tag veröffentlicht werden durften.
Und dass im Artikel etwas in eine Bewertungszange nimmt, wäre mir an mir auch vorbeigegangen. Er besteht viel eher aus Vermutungen, gestützt auf bekannte Features und meinen Erfahrungen aus anderen MMOs - viel mehr kann man als nicht BioWare-Vorstand mit Jobhass auch noch nicht machen.
TheMaker
04.12.2009, 08:47 Uhr
Segaia
04.12.2009, 07:58 Uhr Emo-MMOs ..
Für mich gibt es nur ein dickes KO-Kriterium: Party-Play
... denn das sollte auf jeden Fall in jedem MMO vorhanden sein und gefördert werden. Manche unterschätzen diesen Aspekt dramatisch. In MMOs, wo Partyplay Standard ist (oder meist auch zwingend nötig ist), ist die Community sehr hilfsbereit, weil man auf andere angewiesen ist um gewisse Dinge zu erreichen. Ich habe es schon in solchen MMOs erlebt, dass mir neue Freunde 5 Stunden lang bei einer Questreihe geholfen haben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.
Bei MMOs, die diesen Aspekt eher vernachlässigen und sich konkret auf Solo-Questreihen spezialisieren (bis es dann endlich mal zum Endgame geht) ist die Community eher "Ich"-bezogen. Wenn Personen keinen Nutzen sehen, eine 2-Stunden-Instanz zu raiden, dann kommen sie einfach nicht mit, weil es für sie persönlich einfach nur Zeitverschwendung ist, einem Kameraden zu helfen. Natürlich rede ich hier von der breiten Masse und nicht von der Ausnahme.
Insgesamt macht nach meiner Erfahrung eine gute Community viele Macken eines Spiels wieder wett und ist daher nicht zu unterschätzen, weil das Spielen mit anderen doch den meisten Spaß bringt. Deswegen werde ich wohl im Fall StarWars noch warten müssen, wie es sich in dieser Hinsicht entwickelt. T_T
Orphen37
04.12.2009, 01:19 Uhr
Auf der anderen Seite befrüchte ich jetzt schon, wie der Artikel ja schon andeutet, dass es wieder ein Standart Mmorpg wird nur anderes Verpackt.
Die Klassen sind da ein gutes Beispiel, denn das System klingt nicht grade Flexible an.
Auch das Faction System macht mir etwas sorgen, welches zu Starr klingt. Aufgrund der vordefinierten Klassen wird es wohl nicht wirklich möglich sein, dass eine guter Jedi zum Beispiel seine Gesinnung ändert und zu den Sith überleuft.
So wie das jetzt aussieht ist dies mit der Klassenauswahl bereist festgelegt.
Ode ein anderes Beispiel was meine Ansicht anch nicht wirklich zu Star Wars passt ist, dass der Schmuggler zu der Republik gehöert während der Bounty Hunter zu dem Imperium hält.
Schmuggler und Kopfgeldejäger arbeiten normaler weise doch für den, welcher am besten bezahlt. Sie solten also eher Neutral sein aber dieses scheint nicht gut in das sytsem zu passen.
Nehmen wir nur mal Han solo als Beispeil der früher für die Hutten gearbeitet hat genauso wie die Kopfgeld Jäger.
Aber hoffen wir mal das Bioware us letztendlich doch noch fesseln kann wie mit den anderen Kotor teilen zuvor . :)
Kansas City Shuffle
03.12.2009, 23:53 Uhr