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Plattformen:
PC
Release:
PC: 05. November 2009
Status:
Released
Publisher:
bitComposer Games
Entwickler:
GSC Game World
Genre:
Shooter
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
cop.stalker-game.com
Fanseite:
stalker.onlinewelten.com

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
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Preview
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Hauke Schweer | 27.10.2009, 10:17 Uhr

S.T.A.L.K.E.R. Call of Pripyat - Test
Strahlende Zukunft

1 Wertung

Stalker: Shadow of Chernobyl sollte das Genre des Survival-Shooters revolutionieren, doch zahlreiche innovative Ideen wurden im Verlauf der Produktion eingestampft, heraus kam ein atmosphärisches aber durchschnittliches Spiel. Call of Pripyat will nun aus der Not eine Tugend machen und mit guten Geschichten überzeugen.
Es war der 26. April 1986, als um 01:23 die Tragödie ihren Lauf nahm. Eine Reihe unglückselig verknüpfter Fehler führte dazu, dass der Reaktorblock des Atomkraftwerkes Tschernobyl explodierte, der viel gefürchtete Super-GAU war eingetreten und Europa litt unter dem nuklearen Fallout. Fortan war Nuklearenergie nicht mehr der saubere Strom aus der Steckdose, sondern eine lauernde Gefahr. Doch der Katastrophenreaktor blieb am Netz. Soweit, so wahr. Doch Stalker spinnt die Geschichte weiter und berichtet von einer erneuten Explosion am 11. Juni 2006. Es entsteht eine lebensfeindliche, verstrahlte Zone, die vom Militär abgeriegelt wird. Die wenigen Expeditionen, die ins Innere des Katastrophengebietes führen, scheitern kläglich und Überlebende berichten von mächtigen Mutanten, die in den verstrahlten Regionen herumstreifen.

Im Jahr 2009 geht man davon aus, dass sich 50 bis 300 Personen in dem Sperrgebiet aufhalten. Die sogenannten Stalker werden geduldet und bergen verstrahlte Gegenstände mit außergewöhnlichen Eigenschaften, sogenannte Artefakte. 2012 deaktiviert der Spieler als Stalker namens Strelok in Stalker: Shadow of Chernobyl den sogenannten Hirnschmelzer und das Zentrum der Zone wird zugänglich. Ein regelrechter Goldrausch wird losgetreten. Die Regierung startet einen groß angelegten Militäreinsatz, doch der Kontakt zu den zehn Hubschraubern, die sich an der Operation Freeway beteiligten, reißt ab. Die Vorgeschichte wird bis zu diesem Punkt in spärlich animierten Bildern und mit ruhiger Stimme vorgetragen, dann seit ihr an der Reihe. Der Spieler schlüpft in die Haut Majors Alexander Degtyarev, eines ukrainischen Geheimdienstoffiziers, der als Stalker getarnt in die Zone eindringt und das Schicksal der Helikopter und derer Besatzungen klären soll.

Grau, trist und trotzdem fesselnd, dass ist die Grafik in Stalker: Call of Pripyat.

Tschernobyl ist keine Karibikinsel, das wird schon auf den ersten Blick deutlich. Wer Shadow of Chernobl und das verbuggte erste Add-On Clear Sky gesehen hat, erkennt den Look auf den ersten Blick wieder. Wir befinden uns in den sumpfigen Regionen um Pripyat. Die Vegetation präsentiert sich in tristen Brauntönen und der Matsch wird durch den prasselnden Regen aufgeweicht. In unseren Händen prangt ein inzwischen etwas undetailliert wirkendes Waffenmodell, denn trotz DirectX 11 Unterstützung hat sich optisch nicht viel getan. Die Tristesse, die sich durch alle drei zu erkundenden Regionen zieht, geht förmlich in das Blut über - man gewöhnt sich schnell an den traurig realistischen Anblick, der so gar nichts mit den quietschbunten Konkurrenztiteln zu tun hat. Auch die ersten Gestalten, die uns schon nach wenigen Metern über den Weg laufen, sind in modischem Grau und Braun gekleidet, wollen aber nicht mit uns reden.

Nachts ist man über jedes Bisschen Licht dankbar oder noch besser: man legt sich schlafen.

Die Umwelt reagiert auf den Spieler und in diesem Fall stören die beiden Stalker sich ganz einfach daran, dass wir unser Sturmgewehr offen vor uns her tragen und mit dem Lauf in ihre Richtung zeigen. Kaum senken wir die Waffen, sprudeln Informationen aus unseren Gesprächspartnern heraus. Zeit sich damit abzufinden, dass einem die Geschichte in Stalker nicht vorgelesen wird - selber lesen heißt die Devise bei unzähligen Textboxen. So erfahren wir, dass mitten im Sumpf ein Lager der Stalker sei. Schewtschenko wird der Ort genannt. Es ist ein altes, verrostetes Schiff auf dem trockengefallenen Flussbett. Zutritt wird auch hier nur mit verstauter Waffe gewährt und im Bauch des Stahlungetüms warten zahlreiche Personen, mit denen wir reden und handeln können. In den Gesprächen können wir wie gewohnt verschiedene Optionen wählen, von allgemeinen Nachrichten bis zu bestimmten Informationen und Jobangeboten gibt es viel zu erfahren. Dabei sind gerade die Missionen deutlich spannender als noch in den Vorgängern. Wo früher zufallsgenerierte Aufgaben abzuarbeiten waren, die nach wenigen Missionen todlangweilig wurden, gibt es jetzt detailliert ausgearbeitete Missionen – Schockmomente und Folgeaufträge inklusive.

1 Wertung




Strahlende Zukunft Kommentare (2)

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CrAzYLuKe

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Friendinvite

30.10.2009, 14:52 Uhr das bisher beste Spiel der Serie

Ach was freue ich mich zu hören, dass das Spiel keinen Absturz mit sich bringt! Mit der Grafik kann man doch echt gut leben, immerhin gibt's auch bei PES schönere Momente oder eben bei Fifa, aber im Endeffekt kommt's hier aufs Gameplay an und in Verbindung mit der Grafik ist das doch top! Außerdem muss man bedenken, welche Höllen-Maschine man bräuchte um auf vollen Details und voller Distanz diese riesen große offene Welt zu spielen.

Einen unterirdischen Gang nach Pripyat soll es auch geben. Es lebe die Unterwelt *g*


P.S.: Publisher ist doch bitComposer Games GmbH und nicht GSC, GSC Publishing in Russland ja, aber den Rest der Welt hat sich doch der neue Publisher unter den Nagel gerissen. Nicht schlecht was die da gemacht haben, vor allem die Special Edition ist besser als die von Clear Sky!

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FreeLanca

PM schreiben
Friendinvite

29.10.2009, 22:51 Uhr Spieldauer???

Das schöne beim ersten STALKER war die Atmosphäre - man konnte nicht genug bekommen und hat es auch nicht, weil das Spiel so schön lang war. Wie wird das bei diesem 2. AddOn sein?

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