S.T.A.L.K.E.R. Call of Pripyat - Test
Strahlende Zukunft
Im Jahr 2009 geht man davon aus, dass sich 50 bis 300 Personen in dem Sperrgebiet aufhalten. Die sogenannten Stalker werden geduldet und bergen verstrahlte Gegenstände mit außergewöhnlichen Eigenschaften, sogenannte Artefakte. 2012 deaktiviert der Spieler als Stalker namens Strelok in Stalker: Shadow of Chernobyl den sogenannten Hirnschmelzer und das Zentrum der Zone wird zugänglich. Ein regelrechter Goldrausch wird losgetreten. Die Regierung startet einen groß angelegten Militäreinsatz, doch der Kontakt zu den zehn Hubschraubern, die sich an der Operation Freeway beteiligten, reißt ab. Die Vorgeschichte wird bis zu diesem Punkt in spärlich animierten Bildern und mit ruhiger Stimme vorgetragen, dann seit ihr an der Reihe. Der Spieler schlüpft in die Haut Majors Alexander Degtyarev, eines ukrainischen Geheimdienstoffiziers, der als Stalker getarnt in die Zone eindringt und das Schicksal der Helikopter und derer Besatzungen klären soll.
Tschernobyl ist keine Karibikinsel, das wird schon auf den ersten Blick deutlich. Wer Shadow of Chernobl und das verbuggte erste Add-On Clear Sky gesehen hat, erkennt den Look auf den ersten Blick wieder. Wir befinden uns in den sumpfigen Regionen um Pripyat. Die Vegetation präsentiert sich in tristen Brauntönen und der Matsch wird durch den prasselnden Regen aufgeweicht. In unseren Händen prangt ein inzwischen etwas undetailliert wirkendes Waffenmodell, denn trotz DirectX 11 Unterstützung hat sich optisch nicht viel getan. Die Tristesse, die sich durch alle drei zu erkundenden Regionen zieht, geht förmlich in das Blut über - man gewöhnt sich schnell an den traurig realistischen Anblick, der so gar nichts mit den quietschbunten Konkurrenztiteln zu tun hat. Auch die ersten Gestalten, die uns schon nach wenigen Metern über den Weg laufen, sind in modischem Grau und Braun gekleidet, wollen aber nicht mit uns reden.
Die Umwelt reagiert auf den Spieler und in diesem Fall stören die beiden Stalker sich ganz einfach daran, dass wir unser Sturmgewehr offen vor uns her tragen und mit dem Lauf in ihre Richtung zeigen. Kaum senken wir die Waffen, sprudeln Informationen aus unseren Gesprächspartnern heraus. Zeit sich damit abzufinden, dass einem die Geschichte in Stalker nicht vorgelesen wird - selber lesen heißt die Devise bei unzähligen Textboxen. So erfahren wir, dass mitten im Sumpf ein Lager der Stalker sei. Schewtschenko wird der Ort genannt. Es ist ein altes, verrostetes Schiff auf dem trockengefallenen Flussbett. Zutritt wird auch hier nur mit verstauter Waffe gewährt und im Bauch des Stahlungetüms warten zahlreiche Personen, mit denen wir reden und handeln können. In den Gesprächen können wir wie gewohnt verschiedene Optionen wählen, von allgemeinen Nachrichten bis zu bestimmten Informationen und Jobangeboten gibt es viel zu erfahren. Dabei sind gerade die Missionen deutlich spannender als noch in den Vorgängern. Wo früher zufallsgenerierte Aufgaben abzuarbeiten waren, die nach wenigen Missionen todlangweilig wurden, gibt es jetzt detailliert ausgearbeitete Missionen – Schockmomente und Folgeaufträge inklusive.
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CrAzYLuKe
30.10.2009, 14:52 Uhr das bisher beste Spiel der Serie
Einen unterirdischen Gang nach Pripyat soll es auch geben. Es lebe die Unterwelt *g*
P.S.: Publisher ist doch bitComposer Games GmbH und nicht GSC, GSC Publishing in Russland ja, aber den Rest der Welt hat sich doch der neue Publisher unter den Nagel gerissen. Nicht schlecht was die da gemacht haben, vor allem die Special Edition ist besser als die von Clear Sky!
FreeLanca
29.10.2009, 22:51 Uhr Spieldauer???