Battleships - Activision plant auf 'Schiffeversenken' basierenden Shooter

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Plattformen:
GC, PC, PS2, XBox
Release:
PC: 08. Januar 2004
Status:
keine Angabe
Publisher:
Ubisoft
Entwickler:
Ubisoft
Genre:
Shooter
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe
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Alexander Glup | 05.06.2003, 15:43 Uhr

Splinter Cell - Test

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Und wieder ein Tom Clancy Spiel. Manche werden vielleicht denken, dass wieder irgendein taktisches Actionspiel a lá Rainbow Six im Anmarsch ist - Falsch. Das einzige was die beiden Spiele gemeinsam haben ist der Autor der Story. Und in Splinter Cell ist die Story ein spannender Bestandteil des Spiels.
Tolle Grafik

Splinter Cell basiert auf einer optimierten Version der neuen Unreal 2 Engine. Diese kann besonders gut Licht- und Schatteneffekte darstellen. Die Grafik sieht manchmal so überragend aus, dass man einfach aufhören möchte zu spielen und einfach die Szene genießen will. Nach jeder bestandenen Mission kann man sich eine Zwischensequenz ansehen, die über die neuesten Geschehnisse in der virtuellen Welt informiert. Manche laufen aber auch in der Spielgrafik ab. Das Spiel kann in Auflösungen von 640x480 bis 1600x1200 Bildpunkten betrachtet werden. Für höhere Auflösungen allerdings braucht man Grafikkarten, mit entsprechend viel Speicher. Das Programm setzt nämlich automatisch fest in welcher Auflösung das Game spielbar ist. Bei 32MB sind ausschließlich 640x480 drin, bei 64MB maximal 1280x1024 und für 1600x1200 benötigt man mindestens 128MB RAM.

FBI ... ? CIA ...?

Auch nicht richtig. In Splinter Cell schlüpft man in die Rolle von Top Geheimagent Sam Fisher, der für die NSA arbeitet. Natürlich für eine Geheimabteilung, namens "Third Echeleon", deren Existenz die Regierung verleugnet. Die Story ist filmreif und realistisch: Wir befinden uns in naher Zukunft, im Jahre 2004, und in Georgien hat sich ein fanatischer Diktator namens Kombayn Nikoladze an die Macht geputscht. Man beginnt seinen Einsatz in der Georgischen Hauptstadt T`Bilisi; sein Auftrag ist es zwei CIA Agenten ausfindig zu machen. Nach dieser, im Vergleich mit den darauf folgenden, noch relativ leichten Mission geht es richtig los. Eure Ziele sind unter anderen das Georgische Verteidigungsministerium, eine Softwarefirma und viele andere Schauplätze.

Verdeckte Ermittlungen

Sam Fisher arbeitet stets verdeckt. Viele Leute mögen Sonnenlicht, Sam verabscheut es. Er bevorzugt den Schatten. Sam ist praktisch ein unsichtbarer Mensch, denn ein falscher Tritt auf einen beleuchteten Platz kann den sicheren Tod bedeuten.Gut, dass man mit einem sogenannten Lightmeter (Lichtmesser) ausgestattet ist, dass Ihm immer anzeigt ob er zu sehen ist oder nicht. Wenn die Anzeige ganz nach links schwenkt ist er für die Wachen unsichtbar, wenn sie ganz rechts ist, ist er so unauffällig wie eine Kuh auf der Fußgängerzone . Wenn man dann doch auf einen Gegner trifft, hat er zwei Möglichkeiten: entweder kann er Ihn mit seiner Pistole oder mit dem Gewehr mit einem präzisen Schuss zu Boden schicken, oder er schleicht sich von hinten auf leisen Solen an den Gegner heran und nimmt Ihn in den Schwitzkasten. Unter diesen Umständen rückt der Bedrängte auch nützliche Informationen aus, oder meldet sich freiwillig zum öffnen einer Tür per Retina-Scanner (Augenkontrolle). Falls der Spieler den Gegner so im Griff hat, ist auch die Chance, selbst zur Zielscheibe zu werden sehr gering. So kommt man leicht in auswegslosen Situationen weiter, es sei denn man wendet dem Feind den Rücken zu. Da die Feinde im Spiel eine hohe KI haben entgeht ihnen nichts, von einer ruckartigen Bewegung, über einen Schatten an der Wand, bis zu dem Geräusch einer auf den Boden geworfenen Büchse. Letzteres kann man auch ausnutzen, indem die Gegner mit einem Wurf eines Gegenstandes einfach weglockt

werden.

Laser-Uhr? Nein, danke!

Natürlich braucht man im Agentenalltag auch mal den ein oder anderen nützlichen Gadget. Auf Supermodernen Schnickschnack, wie ein gewisser Martinischlürfender Brite benutzt, pfeift er. Er hat nur nützliche Gegenstände die sein Leben retten können: Sein F2000 M.A.W.S. Gewehr ist mit einem Zielfernrohr ausgestattet und kann 4 verschiedene Patronenarten abschießen. Zum einen sind da die Handelsüblichen Kugeln von denen man nicht mehr erwacht, dann sind da Gummigeschosse mit denen man Leute einfach schlafen legt, Elektrogeschosse die einerseits dem Gegner einen Schock verpassen, andererseits kann man sie aber auch nutzen, um ein Aquarium zu zerschießen und den Gegner anzubraten, sobald dieser über Wasser läuft. Zu Guter letzt hat man noch mini Kameras, die er gekonnt platziert, um damit die Gegend zu erkunden. Die kleinen Helfer können außerdem noch einen Piepton aussenden, der Wachen anlockt und zugleich, ein Gas aussprüht, welches die Wachen außer Gefecht setzt.
Ein Geheimagent stößt auf seinem Weg auch oft auf Hindernisse wie verschlossene Türen und da eintreten meist einen Höllenlärm macht nutzt man am besten den Dietrich. Man hat zwei Varianten: den Einwegdietrich mit dem die Tür gleich aufgeht aber der Dietrich futsch ist; und den normalen, bei dem man mit den Tasten W, A, S, D das Schloss öffnen können. Um sicher zu gehen, dass hinter der Tür keiner lauert, ist die Mini Kamera ideal: Einfach unter die Tür schieben und schon hat man eine Übersicht, über dass, was sich hinter der Tür verbirgt. Zu guter letzt darf die handliche Pistole mit Schaldämpfer nicht fehlen, die übrigens in der ersten Mission Eure einzige Feuerwaffe ist. Das oben genannte F2000 Gewehr steht erst später im Spiel zur Verfügung.

Jeder hat einen Vorgesetzten

Ja auch Sam Fisher bekommt von irgendwem seine Befehle. In diesem Fall ist es Lambert, sein Vorgesetzter. Er aktualisiert die Missionsziele und fügt auch neue hinzu. Außerdem hält er den Spieler mit Informationen über den Auftrag auf dem laufendem. Er bricht den Einsatz ab falls zu oft Alarm ausgelöst wurde, oder man jemanden umgebracht hat, den man nicht hätte umringen dürfen. So ist es auch in der Mission, die sich im CIA Hauptquartier abspielt. Da darf niemand sterben, ist die Mission gescheitert. Nachdem man sich um die Leute gekümmert hat, müssen diese natürlich auch wegschaffen werden. Am besten irgendwohin wo sie niemand findet. Sonst droht Alarm. Um mit Sam die (wenigen) 10 Levels, die in Abschnitte unterteilt sind zu lösen, muss man viele Male ins Graß beißen. Zwar bieten sich zwei Schwierigkeitsgrade an – Normal und Hart, aber sogar beim leichteren ist das Spiel an sehr vielen Stellen verdammt schwer. Spieler die in Schleichspielen noch nicht so erfahren sind, werden zum durchspielen wesentlich mehr Zeit brauchen die, die sich schon an spielen wie Dark Project und vor Allem Metal Gear Solid die Zähne ausgebissen haben. Deshalb gehört das Spiel eher in die Hände von Meisterschleichern, als in die von blutigen Anfängern. Das heißt aber auf keinen Fall, dass Einsteiger keinen Spaß haben werden, denn die Steuerung ist kinderleicht zu erlernen, und die praktische Quicksave- Funktion entschärft die Schwierigkeit des Spiel gewaltig. Einen Multiplayer - Modus gibt es leider nicht, aber die Entwickler haben versprochen dass sie Zusatzlevels liefern werden.

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