Michael 'Michos' Günther | 29.06.2010, 12:37 Uhr
Sniper: Ghost Warrior
Schleich dich!
Fazit zum Test von Sniper: Ghost Warrior
Solides Gameplay mit technischen FehlernEndlich mal kaum eine andere Waffe als das geliebte Hochpräzisionsgewehr nutzen dürfen. Halbwegs realitätsnahes Schussverhalten und mehr als nur die Atmung als Kriterium für einen Blattschuss. Das macht Spaß und so soll es sein. Besonders dann, wenn die Zeitlupenkamera die Verfolgung des Projektils aufnimmt und den gelandeten Treffer als immaterielle Trophäe zur Schau stellt. Das schwellt die Brust des Schützen.
Jedoch war das bereits der Zenit des großen Lobes. Weder Geschichte, Leveldesign noch technische Verarbeitung sind so furios, dass man sich darüber vor Freude kugeln könnte. Insbesondere auf Seiten der Technik muss man dem Teufel ins Auge sehen und eine echte Konkurrenz zu großen Titeln absprechen. Überall befinden sich unsichtbare Wände, die KI ist mal hypersensibel und mal geradezu abwesend. Das Aussehen wird keinen Nörgler an den PC locken und auch die Effekte wollen nicht so recht Freund der Sehnerven werden.
So ergibt sich ein solides Ergebnis, das absolut dazu in der Lage ist, Spaß zu machen, aber kein Spiel, von dem man noch Jahre schwärmt.
Pro
- coole Projektilverfolgung mit der Kamera
- häufige Verwendung des Scharfschützengewehrs, ohne ständig warten zu müssen
- elegante Lösung für Kugelflugberechnung
- Treffer sind ziemlich wirkungsvoll - bei den Gegnern und einem selbst
- teilweise gute Synchronsprecher
Kontra
- viele unsichtbare Wände
- tote Mimiken
- 08/15-Multiplayer
- relativ schlechte Effekte
- kein "Questlog"
- wechselhafte KI
- dünne Geschichte





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Quietschgurke
29.06.2010, 14:46 Uhr
ganz ähnlich. viele rennen auch mit Granaten und Pistole rum, um die Camper abzuknallen. hat seinen Reiz, aber ist auch keine Offenbarung.
nizzie
29.06.2010, 14:03 Uhr
Driman
29.06.2010, 13:36 Uhr
Ich bin zwar keiner da es mir zu langweilig ist aber naja^^
GLaDOS
29.06.2010, 12:47 Uhr